Forum der Rasur

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Giesen und Forsthoff Hobel

Nach dem ersten Versucht mit dem Timor OC (Open Comb) muß ich sagen, es sind Welten zwischen dem OC und CC :D

Ordentlich gründlich, schön glatt mit "normalen" Zügen (wie auch mit anderen Hobeln), ohne "herumradieren" wie mit dem CC.
Dabei genauso sanftmütig, der einzig gefühlte Unterschied ist, er rasiert Barthaare und nicht nur Luft.
Den Kamm finde ich keineswegs kratzig, ich merke eigentlich nicht viel Unterschied zum CC dahingehend. Klar, er fühlt sich anders an, aber keineswegs ungut.

Der CC Kopf darf in den Kasten wandern und sich dort für seine Leistung schämen, der OC bleibt fix montiert ;)

Edit: Klinge war eine Wilkinson Sword
 
:lol, super Begriff. Ich nenn das bei mir immer „Poliermodus“, also mit kürzeren, sich deutlich und mehrfach überlappenden Zügen arbeiten.
Bei den nicht so direkten Hobeln (z.B. 34c oder R89) mache ich das, je nach Hobel, mehr oder weniger ausgeprägt. Bei den sehr direkten Kandidaten überhaupt nicht. Aber das ist für mich das Spannende an der Sache, die Rasiertechnik auf den jeweiligen Hobel einzustellen.
Ich hab den Timor OC, mit dem dünnen langen Stahlgriff, früher mal gern benutzt. Muss ich mal wieder rauskramen und probieren. In meiner Erinnerung war der etwas direkter, aber immer noch im sanften Bereich.
 
Ja, die direkteren Hobel sind bei mir auch selten öfters als 2 mal am der selben Stelle, machen gleichzeitig aber auch glatter als die sanfteren.

Wobei der Timor OC schon wirklich sehr glatt gemacht hat heute :)
Mal schauen ob das so bleibt, aber den CC Kopf kann man echt vergessen, keine Ahnung wie man sich damit glatt rasieren soll :D
 
Hallo Christoph. Ich hatte mir vor 2-3 Jahren auch den OC gekauft, weil es irgendwie stand, das der etwas gründlicher ist. Er hat sich bei mir als alltäglichen Hobel gemausert und ich nutze ihn sicherlich 330 Tage im Jahr. Meist ist eine BIC oder Personna drin und die Klingen sind im OC sowas von gründlich, :)
 
Nach meinem Kenntnisstand ist die Kopfgeometrie bei CC und OC identisch. Also muss man sich wohl auch mit beiden gleich gut rasieren können. Ich persönlich komme dennoch mit dem OC besser zurecht. Vermutlich, weil man durch das stärkere Bladefeel mehr spürt und es leichter fällt, den richtigen Winkel zu treffen.
 
Der Timor hat eine negative Klingenexposition von zirka -0,15 mm. Wegen seines mittleren Klingenspalts von 0,6 bis 0,65 mm

Wo hast du denn diese Zahlen her, ich habe die noch nie irgendwo gelesen... Der Timor fühlt sich für mich nach leicht positiver Blade Exposure an. Mehr als der Rockwell 6s R3. Und beim Rockwell würde ich sagen der ist ziemlich nah an neutral.
 
Wo hast du denn diese Zahlen her, ich habe die noch nie irgendwo gelesen... Der Timor fühlt sich für mich nach leicht positiver Blade Exposure an. Mehr als der Rockwell 6s R3. Und beim Rockwell würde ich sagen der ist ziemlich nah an neutral.

Der Timor OC hat sich für mich milder angefühlt als der Rockwell auf R1, kann mir also nicht vorstellen, dass der eine positive Exposure hat. Es wäre natürlich möglich, dass der Kopf mittlerweile überarbeitet worden ist, meine Erfahrung war um 2017 herum.
 
Ich für meinen Teil finde den Timor OC sanfter als den Rockwell 6c auf Platte 3.

Der Timor CC fühlt sich für mich wie ein Klingenvorsprung mit -1 mm an, es bleiben mindestens 1 mm lange Stoppeln stehen und er rupft eher als zu rasieren.

Das ist natürlich leicht möglich, wenn die Haare in der Luft geschnitten werden und nicht in Hautnähe.

Möglich, daß man es mit spezieller Technik kompensieren kann, aber das ist nicht mein Ziel ;)
Der OC ist gut und benötigt keine eigene Technik :)
 
Der Timor CC fühlt sich für mich wie ein Klingenvorsprung mit -1 mm an, es bleiben mindestens 1 mm lange Stoppeln stehen und er rupft eher als zu rasieren.
Das kann ich für mich überhaupt nicht bestätigen. Ich finde, dass man sich mit dem Timor CC sehr sanft und sehr gründlich rasieren kann. Und ich habe einen recht harten Bartwuchs.

Nur die (im Vergleich eher schwächere) Nachhaltigkeit sehe ich als einen Schwachpunkt an, weswegen er mich wieder verlassen hat. Aber nur, weil das Bessere der Feind des Guten ist. Denn er ist ganz sicher kein schlechter Rasierer ist.
 
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