Gottlieb Hammesfahr, Solingen (Pyramide Brand, Nirosta u.a.)

Dieses Thema im Forum "Messer nach Herstellern & Marken geordnet" wurde erstellt von shelob, 16. Mai 2018.

  1. shelob

    shelob Offebächer Messerstecher äh ne Rasierer
    Moderator FdR-Fan

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    Dieses 5/8 ist mir im Rahmen eines Konvolutes untergekommen. Es war in einem unglaublich schlechten Zustand, ich war bis heute morgen skeptisch, ob man sich damit rasieren kann.
    Die Klinge war voller Rost, der bis zur Schneide ging. Es war einiges an Arbeit nötig um eine brauchbare Facette zu setzen.
    Die Rasur war überraschend gut, hoffentlich hält die Schneide.

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  2. jazzmaster

    jazzmaster Well-Known Member

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    Ich packe hier mal mein E. Hammesfahr& Co. mit zu. Ernst Hammesfahr ist ja einer der drei Söhne von Gottlieb Hammesfahr .
    IMG_2854.JPG

    Hier noch ein interessanter Ausschnitt (zu den Hammesfahrs) aus dem LVR-Amt für Denkmalpflege im Rheinland:

    "Geschichte und Lage:
    An der Focher Straße, einer Verbindungsstraße zwischen Gräfrath und Wald, weit entfernt von den bisherigen urbanen Kernen, entstand im 19. Jahrhundert eines der ersten Zentren der mechanisierten Schneidwarenindustrie im Solinger Raum. Neben den Unternehmen Rauh und Engels kam der Stahlwarenfabrik Gottlieb Hammesfahr, die v.a. mit ihrer Marke „Nirosta“ Weltruhm erlangte, dabei zentrale Bedeutung zu. In diesem Zusammenhang entstanden in den beiden letzten Jahrzehnten des 19. Jahrhunderts an der Focher Straße auch fünf bedeutende Fabrikantenvillen, von denen allein drei ihren Ursprung in der Firma Gottlieb Hammesfahr hatten, handelte es sich doch um die Wohnhäuser der drei Söhne des Firmengründers: Gustav Hammesfahr (Focher Str. 20, um 1885), Fritz Hammesfahr (Focher Str. 44, um 1880) und Ernst Hammesfahr (Focher Str. 60, 1894). Nach dem Tod von Gottlieb Hammesfahr übernahmen die drei Brüder Ernst, Fritz und Gustav Hammesfahr die Leitung und den Ausbau des väterlichen Unternehmens an der Foche. Lediglich die Straße zum Nümmener Feld trennte das Wohnhaus von Fritz Hammesfahr (* 1849) von den Werksanlagen. Nach der Liquidation der Firma Gottlieb Hammesfahr, Anfang der 1970er Jahre, ging das Betriebsgelände an die Firma Krups über. Hier wurden Küchenmaschinen hergestellt, bevor Krups im November 1993 die Produktion in das neue Eurolager am Nümmener Feld verlagerte und die Betriebsanlagen abgerissen wurden."
     
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  3. Paula

    Paula Well-Known Member

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    Ein ähnliches, nur vom Papa Gottlieb, habe ich vom letzten Flohmarkt mitgebracht. Es ist ein Gottlieb Hammesfahr #176.
    rd. 9/16 breit, 1/2 hohl mit Geradkopf.

    Gesamtansicht.JPG
    Der Erl ist auf beiden Seiten nicht seriert, nur der Firmenname, das Logo und die Nummer sind eingeschlagen. Leider sieht man die Pyramide mit dem Kreuz nicht mehr so gut.
    LogoErl.JPG

    Als Wangenschmeichler oder Klangwunder kann man es nicht bezeichnen, dafür zieht es aber gut durch und verrichtet eher lautlos gründliche Arbeit:
    Hohlung Keil.JPG

    Fazit: Das #176 ist kein Great Pretender, sondern kommt einfach und schlicht, ohne Schnick Schnack daher.
     
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