Forum der Rasur

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Welche Steine benutzt Ihr?

kube

Active Member
Anmerkung des Admins: Diese Beiträge sind aus dem thread 6 Männer, 6 Messer, 6 Steine verschoben worden, weil sie eigentlich ein eigenes Thema darstellen und den Vergleichstest somit nicht unübersichtlich machen sollen.
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Ich verwende den Naniwa 10k recht viel, anfangs eigentlich immer mit Pastenriemen, mittlerweile meistens ohne.
Die Messer werden schärfer als mit meinen anderen Steinen und sind auch ohne Pastenriemen sehr sanft.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:

dirk

Gründer FdR
Admin

kube

Active Member
Meistens Naniwa Professional (#600 - nur wenn ich viel abtragen muss) #2000 und #5000, oder einen GBB.

Ich schärfe fast immer auf den Naniwas bis zum 10k, wenn ich einen anderen Finisher verwenden will kommt er normalerweise nach dem 10k...
 

Großer

Writes More Here Than At Work

Ich möchte hier mit Einschränkung meine Zustimmung ausdrücken. Einschränkung deshalb, weil der 12k in anderen Foren doch durchaus kontrovers diskutiert wird - im Gegensatz zum 10k.
Oberhalb des 10k gibt es aber auch noch andere Kunststeine (von denen ich keinerlei Erfahrungen habe), wie zB den Shapton 16k und 30k.
 

dirk

Gründer FdR
Admin

Da kommt man natürlich gleich in eine Preisspirale rein. Der Shapton 16K kosten ca. 140€, der 30K ca. 500€

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Dann lasst uns auch hier kontrovers diskutieren ;) Ich bin gespannt drauf... :sabber1

(Wir können den Teil auch von diesem thread später abspalten in einen eigenen Thread, falls es nur um den Vgl. Steine ab 10K aufwärts gehen sollte)
 

dirk

Gründer FdR
Admin
Ich habe einmal im Internet ein wenig nach den Shaptons (16k und 30k) gesucht. Die scheinen nicht immer für alles gut zu sein.

Zunächst muss man das Messer auf den Steinen vorher (bspw. mit 8K) schon auf absolute Schärfe bringen, um überhaupt die Vorteile eines Shapton 16K und danach 30K nutzen zu können. Deswegen werden beide dort nicht für Anfänger empfohlen.

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Zum anderen wird das Messer mit dem 30K bei optimaler Anwendung dermaßen scharf, dass man bei nicht perfekter Rasur sich sehr leicht schneiden kann. Mit einem Hauch zuviel Druck, schneidet man sich sofort. Auch deswegen wird dort gerade vom Shapton 30K für Anfänger in der Rasiermesser-Rasur abgeraten.

Ob es dann auch für geübte ein Vergnügen ist, so beim Rasieren aufzupassen, um sich nicht aus Versehen böse zu schneiden, ist für mich ähnlich wie nach dem "Warum" beim bungee jumping.

Hier ein paar Zitate:





 

efsk

The Music was Thud-like
Moderator
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Gold FdR-Pate

rotie74

FdR-Pate
Ich glaube, dass es nur noch die folgenden Kombinationen von Naniwa Sharpening Stones gibt: 800/5000 und 3000/8000
Es gab auch mal einen in 1000/3000. Die Serie ist leider ausgelaufen. Ich habe mir die Kombi-Steine 800/5000 und 3000/8000 zugelegt und als Finisher den Naniwa 10k. Das ergibt folgende Schärfleiter: 800 -> 3000 -> 5000 -> 8000 -> 10000 -> Pastenriemen -> Lederriemen -> Bart ab :)
 

shelob

Offebächer Messerstecher äh ne Rasierer
Moderator
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Gold FdR-Pate

Paula

Very Active Member
Die Auswahl meines "Einsteiger" Steinesatzes hatte mich bald zur Verzweiflung gebracht. Nach vielen Überlegungen bin ich bei Kunststeinen, 1000/6000 Kombi und 8k als letzten Stein gelandet. Danach Pasten und Ledern. Die Ergebnisse damit finde ich für einen Anfänger überraschend gut. (So geht es mir jedenfalls)

Entscheidend für die Auswahl dieser Kombination waren neben Sensers Empfehlung in der Schärfanleitung (so ungefähr) mein größeres Vertrauen in ein Industrieprodukt als in etwas natürlich gewachsenes. Das ist nicht grundsätzlich so, aber als Anfänger wollte ich sicher sein, zu bekommen was drauf' steht. Beim 8k habe ich mich für einen 1cm dicken Specialty Stone entschieden. Der ist billiger als die 2cm Version und wird sich bei meinem Gebrauch wahrscheinlich nie wirklich abnutzen.

Wenn ich die Aussagen hier im Fred und der Tester beim Test richtig interpretiere, dann liegt das alles einen Tick über meinem Setup und die Unterschiede bewegen sich ohnehin schon auf höchstem Niveau (vom Herbertz vielleicht abgesehen). Das heißt für mich, wenn ich mit dem Schärfen auf meinem Setup richtig vertraut bin, kann die Suche weiter gehen (mit Rucksack und Spitzhacke Richtung Thüringen). So wird es wenigstens nicht langweilig.:happy
 

dirk

Gründer FdR
Admin
Zuletzt bearbeitet:

dirk

Gründer FdR
Admin

oh, das ist gut. Das wußte ich gar nicht. Ich hatte meinen allerdings vor ca. 4 Jahren nur für die Küchenmesser gekauft. Da wusste ich noch gar nichts davon, daß ich mal Rasiermesser haben werde. :D

Das wird ein teures Forum hier... Muss ich mir also den 1K/3k auch noch einmal.anschauen und überlegen. Denn 7cm Breite ist echt ein gewaltiger Vorteil, gerade wenn man noch nicht so gut im.Schärfen ist... :(
 

Senser

Active Member
Wie schon an anderer Stelle geschrieben, halte ich diese beiden Kombisteine für optimal. Die 1000/3000er Kombi passt dann nicht mehr richtig. Nach meiner Erfahrung bringt einen der 10.000er nicht nennnenswert weiter als der 8.000er.
Und wie Paula richtigerweise sagt: Diese Kombi ist Idiotensicher. Wenngleich ich Seine kombi nicht für optimal halte. Der Sprung von 1000 zu 6000 ist zu heftg.
Gruß Senser
 

Alvaro

Writes More Here Than At Work
Von 1k auf 6k sehe ich auch als recht heftig an.
Muss man halt mehr Schübe machen.
Ich halte mich an den Faktor 3: 1k - 3k - 8k (ist zwar nicht ganz 3 geht aber) oder 10k
 

efsk

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dirk

Gründer FdR
Admin

Die Frage ist eher, ob man sich durch den deutlich höheren Zeitaufwand aufgrund weniger Zwischschritte das Schärfen nicht vergrault.

Für mich ist das Schärfen an sich keine eigenständige Befriedigung oder Lustgewinn.

Ich will einfach ein sehr scharfes und gleichzeitig sanftes Rasiermesser haben. Und das mit nur so wenig Arbeit wie möglich.

Ich probiere gerade eine Menge verschiedener Steine aus. An zwei unbenutzten GD66. Also erschwerte Ausgangsvoraussetzungen. Dann weiß ich es zu schätzen, wenn ich für einen kompletten Workflow 1 Stunde oder nur 30 Minuten oder sogar noch weniger brauche.

Auch merke ich, dass manche Steine im Workflow besser miteinander harmonieren als andere. Man kann nicht nur nach den Zahlen gehen.

Sobald man unterschiedliche Hersteller miteinander mischt, stimmen die Zahlen eh nicht mehr. Dann muss man experimentieren.

Am liebsten hätte ich nur einen Stein, bspw. einen gelben belgischen Brocken (GBB). Meine Versuche als Anfänger, damit sinnvolle Ergebnisse zu erzielen sind aber bisher gescheitert. Ich werde es aber weiter versuchen.

Viel einfacher für Anfänger empfinde ich die synthetischen Steine. Da muss man nicht ständig darauf achten wie sich die Slurry entwickelt, um auf die "nächste Stufe" zu kommen. Man nimmt einfach den Stein mit der nächsten Nummer :)

Ich habe heute zum ersten mal ein GD66 so hinbekommen, daß ich mich damit rasieren kann. Ich hatte die Tage zuvor andere Kombinationen ohne Erfolg probiert. Diesmal ging es in relativ kurzer Zeit. Das war die Abstufung:

  • Drechseln, um Metall zu entfernen, weil alles so krumm war :)
  • 1000 (hat lange gedauert, ca. 40 Minuten)
  • 3000 (ca. 7 Minuten, ca. 30x rauf und runter)
  • 4000 (ca. 5 Minuten, ca. 20x rauf und runter)
  • 8000 (ca. 5 Minuten, ca. 20x rauf und runter)
  • Leinen (ohne Paste, 50x jede Seite)
  • Ledern (ohne Paste, 50x jede Seite)
  • Rasieren

Ich bin mir sicher, daß wenn ich denselben GD66 wieder einmal auf dem 1000er habe, es deutlich schneller gehen wird, weil jetzt die Vorarbeit schon gemacht ist.

Dazu schreibe ich aber später noch einen extra Beitrag...
 
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