Bavaria Blade
Writes More Here Than At Work
Schon als junger Mann hat mich die Vorstellung fasziniert, mich mit dem Rasiermesser zu rasieren. Während meiner BW Zeit habe ich mir damals ein DOVO gekauft und hatte mit dem nicht rasurfertigen Einkauf, natürlich keinen Rasurerfolg. Die logische Konsequenz. Es verschwand in einer Schublade, wurde aber nie vergessen. Als mein Sohn auszog, habe ich es an ihn weitergegeben, da er in einem Gespräch Interesse zeigte. Wieder Jahre später, erzählte ich ihm vom Einstieg in die Hobelrasur. Da erinnerte er sich an das DOVO und gab es mir wieder zurück, da es nach einmaligem Einsatz auch keine Begeisterung losgetreten hatte.
So begann mein Einstieg in die Messerrasur.
Da ich eh schon im FdR angemeldet war, lag die Gelegenheit nahe, mein RM von einem lieben Mitforisten als Referenzmesser schärfen zu lassen. Trotz meiner verbesserungswürdigen Technik und fehlender Übung, waren relativ schnell Aha-Effekte erzielt. Mein Ehrgeiz und Geduld wurden mit immer besser werdenden Rasuren belohnt. Nach etwa 1,5 Jahren und über 40 verschiedenen Messern im Gesicht, war ich mir ziemlich sicher, mein Optimum an Rasiermesser gefunden zu haben. Daher wurden auch die letzten Messer dieser Versuchs- und Lernzeit, wieder in die freie Rasurwelt entlassen. Ein kleines Mäppchen mit sechs Koraat sind mein aktueller Messerbestand, mit dem ich vorhabe auszukommen. Es ist eine kleine Zusammenstellung verschiedenster Schliffe in 6/8“ und 7/8“, von denen mir zwei Halbhohle die Liebsten sind.
Das Schärfen ist mittlerweile auch kein Problem mehr, wobei sich mittlerweile die Auffrischung als ausreichend herauskristallisiert hat. Mein altes Dovo hat mittlerweile wieder mein Sohn, das er aber trotz feiner Rasurschärfe noch nicht eingesetzt hat.
Meine Vorliebe für Rasiercremes und Weichseifen hat sich mit der Messerrasur auch gewandelt. Es liegen noch ein paar Restgebinde in der Schublade, sind aber weitgehend durch feste Rasierseifen ersetzt worden.
Was Rasierpinsel angeht, habe ich mit relativ einfachen Dachsen angefangen, war aber nie so ganz „zu Hause“. Erst als mein erster Simpson Syntie einzog, wusste ich was mit fehlte. Zwei Pinsel (Simpson und Shavemac) bilden meine Rotation und ein schöner Griff mit selbst eingeklebtem Syntieknoten, runden den Bestand optisch ab. Als Abwechslung für besondere Gelegenheiten ist ein SV Manchurian Dachs im Zulauf.
Als Teilbartträger (friendly mutton chops à la Lemmy) liegt mir die Mugschäumung mehr, als das Aufschäumen im Gesicht. Dazu habe ich über ein Dutzend Schalen durchprobiert. Letztendlich ist mein meistgenutzter Mug, der Captain’s Choice Obsidian. Ab und zu kommt noch eine Keramikschale zum Einsatz. Da diese aber (seit der neuen Wohnung) wenig Platz am Waschbeckenrand hat, ist mir ein Sturz mit Schaden zu riskant.
Somit darf ich jedem Messereinsteiger nur zurufen; Nicht ausgeben! Durchhalten! Üben, üben, üben. Es lohnt sich, für tolle Rasurerlebnisse dran zu bleiben.
So begann mein Einstieg in die Messerrasur.
Da ich eh schon im FdR angemeldet war, lag die Gelegenheit nahe, mein RM von einem lieben Mitforisten als Referenzmesser schärfen zu lassen. Trotz meiner verbesserungswürdigen Technik und fehlender Übung, waren relativ schnell Aha-Effekte erzielt. Mein Ehrgeiz und Geduld wurden mit immer besser werdenden Rasuren belohnt. Nach etwa 1,5 Jahren und über 40 verschiedenen Messern im Gesicht, war ich mir ziemlich sicher, mein Optimum an Rasiermesser gefunden zu haben. Daher wurden auch die letzten Messer dieser Versuchs- und Lernzeit, wieder in die freie Rasurwelt entlassen. Ein kleines Mäppchen mit sechs Koraat sind mein aktueller Messerbestand, mit dem ich vorhabe auszukommen. Es ist eine kleine Zusammenstellung verschiedenster Schliffe in 6/8“ und 7/8“, von denen mir zwei Halbhohle die Liebsten sind.
Das Schärfen ist mittlerweile auch kein Problem mehr, wobei sich mittlerweile die Auffrischung als ausreichend herauskristallisiert hat. Mein altes Dovo hat mittlerweile wieder mein Sohn, das er aber trotz feiner Rasurschärfe noch nicht eingesetzt hat.
Meine Vorliebe für Rasiercremes und Weichseifen hat sich mit der Messerrasur auch gewandelt. Es liegen noch ein paar Restgebinde in der Schublade, sind aber weitgehend durch feste Rasierseifen ersetzt worden.
Was Rasierpinsel angeht, habe ich mit relativ einfachen Dachsen angefangen, war aber nie so ganz „zu Hause“. Erst als mein erster Simpson Syntie einzog, wusste ich was mit fehlte. Zwei Pinsel (Simpson und Shavemac) bilden meine Rotation und ein schöner Griff mit selbst eingeklebtem Syntieknoten, runden den Bestand optisch ab. Als Abwechslung für besondere Gelegenheiten ist ein SV Manchurian Dachs im Zulauf.
Als Teilbartträger (friendly mutton chops à la Lemmy) liegt mir die Mugschäumung mehr, als das Aufschäumen im Gesicht. Dazu habe ich über ein Dutzend Schalen durchprobiert. Letztendlich ist mein meistgenutzter Mug, der Captain’s Choice Obsidian. Ab und zu kommt noch eine Keramikschale zum Einsatz. Da diese aber (seit der neuen Wohnung) wenig Platz am Waschbeckenrand hat, ist mir ein Sturz mit Schaden zu riskant.
Somit darf ich jedem Messereinsteiger nur zurufen; Nicht ausgeben! Durchhalten! Üben, üben, üben. Es lohnt sich, für tolle Rasurerlebnisse dran zu bleiben.

Allerdings mit einem