Forum der Rasur

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Böker Barberette vs. Dovo Shavette

Barbon

FdR-Pate
In einem anderen Strang wurde die Frage gestellt:
Was unterscheidet eine Dovo Shavette von einer Böker Barberette?
Der Thread-Opener @Hobelix hat mich freundlich in den Ring geschoben meine Erfahrungen zu teilen.daumenh!

Ich möchte hier die Dovo Shavette mit Olivenholz-Griff mit der Böker Barberette mit Horn-Griff vergleichen. Ich benutze in beiden Modellen entweder die Tondeo TSS3 oder die Jaguar JT1JT3.

Der Hauptunterschied liegt im Gewicht:

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Gegen

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Warum ist das so wichtig?
Das höhere Gewicht erlaubt eine bessere Führung und damit ein besseres Ergebnis, man hat etwas in der Hand.
Ich hatte mir die Shavette aus einer Laune heraus Ende 2017 gekauft und sah beim ersten Mal, mit einer halben DE-Klinge, aus als ob ich mit einer Katze gekämpft hätte. Die beigelegte lange Klinge empfand ich als stumpf.
Der Kauf einer Packung Tondeo TSS3 öffnete mir die Augen es ging etwas besser aber, das Problem der Ansatzcuts, man legt das Messer an, drückt, schon ist es passiert, blieb.
Nach meinen Berichten im RdT Strang, hat mich @Hobelix auf die Barberette aufmerksam gemacht.
Mit der Barberette TSS3 fielen die Ansatzcuts weg und der Weg zu einer sanften, gründlichen Messerrasur war geebnet!
Da ich mich auch mit „richtigen“ Messern rasiere sieht man auch warum Gewicht so wichtig ist:
Böker Wiener Schaber:

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STIZ „Moskwa“
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T&L 1a Böhlerstahl
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Die Böker Barberette kommt einem klassischen Rasiermesser viel näher!

Das erleichtert die Handhabung in beide Richtungen, es macht für mich keinen Unterschied eine Barberette oder ein STIZ zu führen. Eine Shavette schon.

Ich möchte noch einmal betonen, dass es sich um meine persönlichen Erfahrungen handelt!
 

Batou

Very Active Member
Hier gibt es nur ein kleines Problem. Der schwere Griff in Relation zur eher leichteren Klingenaufnahme macht nicht den Unterschied, den viele gerne hätten. Ganz im Gegenteil, ich finde, die Balance zwischen Griffstück und Klinge (bzw. Klingenaufnahme) sollte stimmen.

Ich habe immer noch die Hoffnung, dass irgendwann ein Wechselklingenmesser für die breiten TSS3 (bzw. JT1/JT3) Klingen auf dem Markt erscheinen wird, bei dem auch die Klingenaufnahme etwas solider und massiver gestaltet ist. Also ungefähr so wie z.B. bei einem Kai Captain oder einem Feather Artist Club DX. Hier würde auch ein entsprechend schweres Griffstück Sinn machen und die gesamte Konstruktion wäre gut ausbalanciert.
 

Alfred

Member
Seht doch mal ins Nachbarforum. Dort wird eine Shavette LWL beschrieben, bei der es die ganzen Probleme mit der Unausgewogenheit nicht gibt.
 

Manumik

Member
Bei Shavetten finde ich auch, dass die Balance gegeben sein muss. Ich tendiere immer etwas zu schwereren Messern, aber am Ende finde ich die Balance den entscheidenden Punkt.
 
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