Forum der Rasur

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Böker Schwarzgold

Mojo

New Member
Es geht um das Böker Schwarzgold.
Wegen der besonderen Beschichtung würde ich gerne wissen ob sich das Abziehen schwieriger gestaltet oder was man beachten muss.
Ich habe bisher nur Hobel benutzt.
Das Schwarzgold wäre mein erstes Rasiermesser.
Als ich mich nach Messern umgeschaut habe bin ich an dem hängengeblieben.
 
Ich vermute die Beschichtung wird irgendwann an der Stelle des Rückens wo das Messer aufliegt abgehen.
Abziehen wie jedes andere Messer, Rücken anheben wird nichts bringen da du den Winkel nicht zu 100% treffen wirst.
Oder du klebst den Rücken ab.
Um nicht jedesmal neu abkleben zu müssen würde ich transparentes TESA nehmen, und drauf lassen.

Abgesehen davon würde ich nicht mit diesem Messer anfangen da du gerade am Anfang erst einmal die ganzen Feinheiten lernen musst.
 
Ok. Vielen Dank für Deine Meinung und die Tips.
Sowas hab ich mir fast gedacht, deswegen wollte ich auch jemand fragen der sich auskennt.
Anfänger eben, bin nur nach dem Aussehen gegangen.
 
Ledern: wie jedes anderes Messer. Scharfen lernen: kauf ein billiges und übe zuerst.
 
Um nicht jedesmal neu abkleben zu müssen würde ich transparentes TESA nehmen, und drauf lassen.

Dann würde ich das Messer lieber gleich unbenutzt in die Vitrine legen.

Bevor sich durch das auf Leder abziehen etwas löst, sollte doch schon sehr viel Zeit vergehen. Und dann ist es vermutlich eh egal.
 
Um nicht jedesmal neu abkleben zu müssen würde ich transparentes TESA nehmen, und drauf lassen.

Dann würde ich das Messer lieber gleich unbenutzt in die Vitrine legen.

Bevor sich durch das auf Leder abziehen etwas löst, sollte doch schon sehr viel Zeit vergehen. Und dann ist es vermutlich eh egal.
Mir wäre es auch egal, es ist ein Gebrauchsgegenstand.
Tesa wäre aber eine Möglichkeit den unvermeidbaren Abrieb zu verhindern
 
Ich meine mal von Grognar und Bartisto gelesen zu haben, dass zumindest die Brünierung der Wacker Rasiermesser einiges aushält und da beim Abziehen nichts unternommen werden muss.
 
Ich hatte ein Schwarzgold. Durch das Ledern reibt sich die Rutheniumbeschichtung nicht ab, da muss sich niemand Sorgen machen. Die Beschichtung hemmt allerdings etwas beim Ledern. Als Erstmesser würde ich es wirklich nicht empfehlen.

Ich hatte ein ganz anderes Problem mit dem Schwarzgold: Es hielt die Schärfe nicht. Spätestens nach der dritten Rasur war keine weitere angenehme Rasur mehr möglich. Es musste danach immer wieder auf die Steine. Danach war es dann wunderbar scharf - für zwei bis drei Rasuren. Da ich leider schon beim zweiten Schärfen etwas grobmotorisch vorgegangen war und die Beschichtung verkratzt hatte, habe ich es irgendwann an jemanden verschenkt, der meinte, die mangelnde Standhaftigkeit der Schärfe schon in den Griff zu bekommen. Ich habe danach nichts mehr gehört (war der Bekannte eines Bekannten).

Ob ich bei dem Messer hinsichtlich des Lederns etwas falsch gemacht habe, kann ich nicht sagen. Das hatte ich anfangs angenommen. Mit meinen übrigen dreißig Rasiermessern habe ich diesbezüglich jedoch keine Probleme. Als mir nach mehreren Schärfdurchgängen klar war, dass das Problem vermutlich beim Messer liegt, war es für eine evtl. Reklamation natürlich zu spät. Das Ganze habe ich dann als bedauerlichen Verlust abgehakt.
 
Um ehrlich zu sein bin ich zufällig auf dieses Messer gestoßen und es gefiel mir so gut, daß ich einfach mal die Messerrasur probieren wollte.
Werde mir ein günstigeres kaufen und erstmal ausprobieren wie es läuft.
Danke für alle Antworten.
 
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