Forum der Rasur

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DE super scharf und sanft; geht das?

Ja so hatte ich das zuerst gedacht, aber die Permasharp ist von der Schärfe und Sanftheit genauso bewertet, trotzdem finde ich die Perma angenehmer.

Beide stehen auf „sehr scharf“, dann kommt die BIC mit „Ultra Scharf“. Ist das mehr als „sehr“? Auf jeden Fall finde ich die bisher am besten. Obwohl nicht „sanft“ deklariert, da steht sogar was von aggressiver, genauso wie bei ASP obwohl ich beide super angenehm finde.

Deshalb bin ich schon der Meinung das die sehr scharf sein sollte, sprich ich mich auf den ersten zwei Seiten des Klingenguides umsehen müsste und durchtesten.

Also vielleicht noch die blauen Gillettes.

Jeder empfindet anders. Und da ich sogar den Vorteil habe einen DE zu benutzen, ist die Vergleichbarkeit direkt einfacher. Abgesehen von chargen-Schwankungen…

Der Guide von Hellas ist da schon eine wissenschaftliche Abhandlung. Wahnsinn!

LG
 
Der Guide von Hellas ist da schon eine wissenschaftliche Abhandlung. Wahnsinn!


Ich verlinken den hier noch einmal, damit er leichter für Neulinge zu finden ist.

Ich denke er ist der beste Einstieg, um sich mit dem Thema Klingen zu beschäftigen.

Selbst wenn man eine ganz andere Kombination für den eigene Bart und Hautempfindlichkeit braucht, kann man sehr schnell die eigenen Präferenzen anhand der Liste abgleichen und so schneller seine Zraumkombination finden.

 
Nur mal ein Einwurf von mir zu dem Klingenthema: Es können durchaus kleine Ewigkeiten zwischen der Produktion und dem Verkauf an den Endverbraucher der Klingen liegen. Und bei uns bekloppten Nerds mit Beständen im drei-, sehr oft auch vierstelligen Bereich, liegen eventuell nochmals etliche Jahre bis zur Rasur dazwischen.

Die Klinge ABC, die vor 10 Jahren mit Stahlsorte 1 auf der Uralt-Linie 1 produziert wurde, wurde vor 5 Jahren mit Stahlsorte 2, einem etwas geänderten Verfahren auf einer niegelnagelneuen Anlage gefertigt, und jetzt kommt der Stahl von einem ganz anderen Lieferanten und die ehemals neue Anlage müsste eigentlich dringend überholt werden.

Alle Klingen werden weiterhin als ABC verkauft. Und wir debattieren hier über unterschiedliche Eindrücke, schieben die auf sonstwas, verdrängen aber den Gedanken, daß die Klingen zwar unter gleichem Markennamen verkauft werden, sich aber fundamental unterscheiden können. Und vor zehn Jahren, als die Kleine Klingenkunde entstand, waren es halt andere Klingen als heute. Das noch zusätzlich zu dem ganzen Zirkus mit unterschiedlichen Präferenzen, Leder- versus Mimimihaut, sanfter und aggressiver Rasierhobel usw. usf.

Für mich erscheint das Debattieren über Klingen von daher eher sinnlos. Louis de Funes mit seinem "Nein! Doch! Oh!" kommt mir da immer in den Sinn.

Banknoten, die sicherlich mit höherer Präzision gefertigt werden als Rasierklingen, werden alle paar Jahre modifiziert, neue Fälschungsschutzmaßnahmen etc. Trotzdem bleibt ein 20-Euroschein ja ein 20-Euroschein. Und glaubt wirklich jemand, daß sein Lieblingsbier vor zehn Jahren so geschmeckt hat wie es das heute tut? Natürlich gab e4s da Anpassungen durch veränderten Kundengeschmack, Kosten, Schwankungen bei den verfügbaren Rohstoffen usw.
 
Nur mal ein Einwurf von mir zu dem Klingenthema: Es können durchaus kleine Ewigkeiten zwischen der Produktion und dem Verkauf an den Endverbraucher der Klingen liegen. Und bei uns bekloppten Nerds mit Beständen im drei-, sehr oft auch vierstelligen Bereich, liegen eventuell nochmals etliche Jahre bis zur Rasur dazwischen.

Die Klinge ABC, die vor 10 Jahren mit Stahlsorte 1 auf der Uralt-Linie 1 produziert wurde, wurde vor 5 Jahren mit Stahlsorte 2, einem etwas geänderten Verfahren auf einer niegelnagelneuen Anlage gefertigt, und jetzt kommt der Stahl von einem ganz anderen Lieferanten und die ehemals neue Anlage müsste eigentlich dringend überholt werden.

Alle Klingen werden weiterhin als ABC verkauft. Und wir debattieren hier über unterschiedliche Eindrücke, schieben die auf sonstwas, verdrängen aber den Gedanken, daß die Klingen zwar unter gleichem Markennamen verkauft werden, sich aber fundamental unterscheiden können. Und vor zehn Jahren, als die Kleine Klingenkunde entstand, waren es halt andere Klingen als heute. Das noch zusätzlich zu dem ganzen Zirkus mit unterschiedlichen Präferenzen, Leder- versus Mimimihaut, sanfter und aggressiver Rasierhobel usw. usf.

Für mich erscheint das Debattieren über Klingen von daher eher sinnlos. Louis de Funes mit seinem "Nein! Doch! Oh!" kommt mir da immer in den Sinn.

Banknoten, die sicherlich mit höherer Präzision gefertigt werden als Rasierklingen, werden alle paar Jahre modifiziert, neue Fälschungsschutzmaßnahmen etc. Trotzdem bleibt ein 20-Euroschein ja ein 20-Euroschein. Und glaubt wirklich jemand, daß sein Lieblingsbier vor zehn Jahren so geschmeckt hat wie es das heute tut? Natürlich gab e4s da Anpassungen durch veränderten Kundengeschmack, Kosten, Schwankungen bei den verfügbaren Rohstoffen usw.

Es mag Schwankungen im Zeitverlauf geben, jedoch muss man irgendwo den Anfang mit Vergleichen machen. Sonst kann man gleich jeglichen Erfahrungsaustausch hier im Forum beenden ;)

Der exztrem wichtige Nebeneffekt der Klingenkunde ist, die Einsteiger überhaupt erst einmal mit der Nase darauf zu stossen, dass der Kauf eines Hobels, egal welcher Preisklasse, nicht zwingend zu einem angenehmen oder gar gründlichen oder nachhaltigem Rasurerlebnis führen wird.

Das sagt Dir kein Verkäufer im Laden, soweit es Läden überhaupt noch gibt. Auch im Internetshop wird der Verkäufer nicht schreiben: "kaufen Sie diesen genialen Hobel für 300€, aber mit der falschen Klinge wird er schlechter als ein Wegwerfrasierer rasieren".

Das ist für die Erfahreneren unter uns vollkommen logisch und nicht der Rede wert. Aber hier lesen jeden Tag tausende von "Schaufensterguckern" mit, die sich nie registrieren werden und deswegen nie fragen werden. Die würden niemals auf die Idee kommen, über Unterschiede bei Klingen nachzudenken. Die sagen dann einfach "mein neu gekaufter Hobel ist Mist". Dabei hätten sie nur einmal andere Klingen ausprobieren müssen.
 
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