DailyDriver
FdR-Pate
Wenn es funktioniert hat, ist das Ganze ja i.O.Danach 50 Doppelzüge wie beim Ledern
Ich gehe davon aus, dass Du mit dem „Rücken voraus“ lederst, richtig?
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Wenn es funktioniert hat, ist das Ganze ja i.O.Danach 50 Doppelzüge wie beim Ledern
Na du bringst einen ja auf IdeenWenn es funktioniert hat, ist das Ganze ja i.O.
Ich gehe davon aus, dass Du mit dem „Rücken voraus“ lederst, richtig?

Wie war Deine Erfahrung, mit Schneide vorran?Ich gehe davon aus, dass Du mit dem „Rücken voraus“ lederst, richtig?
Das Messer betrachte ich guten Gewissens als wieder in Stand gesetzt.![]()
Es freut mich zu lesen, dass du das Messer ab 1K neu schärfen konntest. Das war mal genau so auch mein Vorgehen, da man mit Vor- und Zurückbewegungen relativ flott ein Messer durchschärfen kann. Allerdings gibt es etwas zickigere Stahlsorten, die dabei zu Microausbrüchen neigen. Das sieht man zwar nicht, fühlt es bei der Rasur aber schon. Wenn du also bei einem anderen Messer merkst, dass die Schärfe irgendwie nicht wirklich sanft ist, dann könnte es eben an den Microausbrüchen liegen. Außerdem gibt es andere Stahlsorten, bei denen sich bei so einem Vorgehen ein Grat entwickelt. Das merkst du daran, dass du vielleicht einen Super Haartest hast und die erste Züge sich relativ scharf anfühlen, aber die Schärfe plötzlich wegbricht.So, dann berichte ich mal kurz. Heute hatte ich die Zeit das Messer wieder auf die Steine zu jagen. Ich habe die Facette nochmal neu gesetzt, indem ich auf einen 1000er Stein 20x das Messer Auf-ab geschärft habe (also auf hin die Klinge voran, nicht gewendet und auf zurück den Rücken voran). Das gleiche natürlich dann auch mit der anderen Seite und erstmal das Ergebnis überprüft. Es waren noch leichte Ausbrüche zu sehen, aber deutlich weniger als vorher. Also habe ich das Spiel nochmal wiederholt. Da danach keine Ausbrüche mehr erkennbar waren, war für mich die Arbeit mit dem 1000er abgeschlossen. Die Stufe darauf war dann der 6000er, bei dem ich soweit von Schärfvorgang gleich verfahren bin. Auch insgesamt 40x auf-ab pro Seite. Danach kam der Schwedenstein. Hier ein etwas anderes Vorgehen. Der Stein wurde von mir nicht nur gewässert, sondern auch angerieben. Danach 50 Doppelzüge wie beim Ledern, Klinge nochmal etwas gesäubert, Stein nochmal kurz unter Wasser, erneut abgerieben und wieder 50 Doppelzüge wie beim Ledern.
Gerade eben dann die Rasur. Ich habe nochmal mit 100 Doppelzügen geledert und mache es hier mal kurz. Die Rasur verlief völlig reibungslos! Das Messer betrachte ich guten Gewissens als wieder in Stand gesetzt.![]()
Ein wahrlich einschneidendes Erlebnis…Wie war Deine Erfahrung, mit Schneide vorran?

Ja, lieber in den Finger als in den XXX€ Kanayama!Ein wahrlich einschneidendes Erlebnis…![]()
Da fehlt ein XJa, lieber in den Finger als in den XXX€ Kanayama!

Da fehlt ein X
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Ja, genau das meine ich.Eine kurze Frage hätte ich noch zu deinem Vorgehen auf dem Schwedenstein:
Du schreibst, dass du „wie beim Ledern“ gearbeitet hast – meinst du damit, dass du ausschließlich mit dem Rücken voran geschärft hast?
Und das möglicher Weise bei genau diesen Messer!Es freut mich zu lesen, dass du das Messer ab 1K neu schärfen konntest. Das war mal genau so auch mein Vorgehen,
Habe ich bei dem Messer bis jetzt noch nicht festgestelltAllerdings gibt es etwas zickigere Sta
Reicht das?:Und falls es dir möglich ist:
Mich würde sehr interessieren, wie die Facette am Ende aussieht. Hättest du vielleicht ein Foto von der Klinge?
Und das möglicher Weise bei genau diesen Messer!
Ein 1000er ist nicht "grob"; bei den meisten "Standard"-Kochmessern ist das der Abschlussstein.. Und ich frag mich, weshalb man auf feiner Steine geht, wenn mit dem 1000er noch nicht alle Ausbrüche entfernt sind. Da sehe ich das Thema, nicht bei dem ganzen Rest. Nach dem Durchschärfen der gesamten Schneide auf dem 1000er sollte kein Ausbruch mehr auf der Schneide vorhanden sein, den man auf dem Fingernagel spürt (Notfalls "Grad" eliminieren mit dem Fingernagel oder Kork). Erst wenn dass mit dem 1000er erledigt ist, lohnt sich überhaupt der Aufwand, auf einen feineren Stein zu gehen. Just my 2 cents.Der 1000er ist wirklich grob – viele Ausbrüche an der Schneide.
Genau das hat mich überrascht – und danke für den Hinweis, @Hellas . Ich finde die Anmerkung treffend und nehme sie zum Anlass, das etwas genauer zu erklären.Just my 2 cents.
Entweder arbeitest du auf dem 1000er mit Zuviel Druck, oder dein 1000er ist fragwürdig. (Einschlüsse gröberen Korns. Fremdpartikel, etc. gab es sogar mal in einer Naniwa Serie)Ich habe mir die Schneide vor dem Schleifen unter dem Mikroskop angeschaut – da waren keine Ausbrüche zu sehen. Erst nach dem 1000er sind sie entstanden.
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