Forum der Rasur

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Gedanken zur Nachhaltigkeit ...

Das Haar unter der Haut abzuschneiden funktioniert so einfach nicht, da sind wir uns alle einig.
Was war aber mit meiner These des Einweichens?
Kommt das Haar weiter aus dem Kanal? Zieht sich die Haut zusammen? Macht das überhaupt bez. des Themas was aus?
Und überhaupt: Wo ist eigentlich der Forumsdermatologe, wenn man ihn braucht?
 
Trägt hier jmd. noch etwas längeres Haupthaar?

In meiner frühen Erwachsenenzeit hatte ich über schulterlanges Haar, und grau meine ich mich zu erinnern, dass ab einer gewissen Länge mir das Wachstum langsamer vorkam.
Von kurz bis "ich muss zum Frisör" gehts schnell, aber wenn die mal über die Ohren gewachsen sind...
Nee Sorry, auch hierbei muß ich Dich leider vertrösten, auch das gehört mit 99prozentiger Sicherheit in den Bereich der Einbildung!
Die Haare wachsen von den bereits erwähnten Einflüssen wie Temperaturen usw. abgesehen immer gleich viel pro Zeitraum.

Bei Kurzhaarfrisuren kommt es einem vielleicht so vor, daß sie gleich am Anfang schneller rauswachsen, weil es einem optisch/frisurmäßig schneller auffällt, wenn das Design des Friseurs nachläßt. Ich gehe in eher größeren Abständen zum Friseur und mir selbst ist noch nie ein unterschiedliches Tempo im Wachstum aufgefallen.

Und zu Deiner Eingangsfrage: Yepp, ca. schulterlang - aber stets zusammengebunden, so in etwa Karl Lagerfeld Frisur (nur mit weniger grau).;)
Kenne aber beides, habe früher auch jahrelang Kurzhaarfrisuren getragen.
 
https://www.menexpert.de/bartpflege/bartstyling/bartfrisuren/bart-schneller-wachsen-lassen/ :D

In einem Artikel habe ich folgendes gefunden:
Übrigens: Dass Barthaare nach dem Tod weiterwachsen, ist ein weit verbreiteter Irrglaube. Nach dem Tod eines Menschen bleiben alle Lebensprozesse stehen. Lediglich der Flüssigkeitsverlust in der Haut des Toten lässt diese schrumpfen und so treten Bartstoppeln hervor, die man vorher nicht gesehen hat.
Die von mir blau hervorgehobene Aussage finde ich interessant, weil sie den Zusammenhang zwischen Hautfeuchte und Barthaarlänge beschreibt.
 
Ja nee is klar, viel Gesichtscreme (sprich viel teuren L'Oreal Kram) drauf macht schnelleren Bartwuchs. :lol

Wir werden doch jetzt bitte nicht die Werbeseite eines großen Kosmetikherstellers als Instanz für seriöse Informationen zu unserer Debatte hernehmen!
 
Das mit dem Mond gehört wohl eher in den Bereich der Esoterik...

Ach was? Hast du schon mal ein Rasiermesser bei Vollmond im Wuppertaler Wald mit Quellwasser eines in die Wupper mündenden Baches geschärft...? Danach reden wir über die Auswahl der passenden Steine, je nach Mondstand:D @dirk kann das bestätigen;)

Für die Hobler unter uns.. vergleichbares Ergebnis ist nur zu erreichen beim präparieren von normalen DE-Klingen zu Gibbs Klingen bei Vollmond und unter einer mindestens 300 Jahre alten Eiche, wie Kollege @MudShark aus eigener Erfahrung weiß, wenn er sich noch daran erinnert:D
 
Maaann, jetzt seid halt mal nicht so phantasielos: Der Mond bewegt schließlich ganze Ozeane, da wird er doch auch ein paar läppische kleine Wassermoleküle im menschlichen Körper oder Metallmoleküle auf einer Klinge beeinflussen können .... :rolleyes: :flucht1
 
Was denkt Ihr, warum ich gerade soviel einkaufe? So ein guter Mond für Talgseife ist erst wieder in 25 Jahren!

Und wer weiß, ob es dann noch Kühe für den Talg gibt, oder die wegen Klimaschädlicher Methanemmissionen verboten sind;)
 
...unter einer mindestens 300 Jahre alten Eiche, wie Kollege @MudShark aus eigener Erfahrung weiß[.../QUOTE]
Haha, ja, das ging aber nur bei der Astor mit altgriechischen Beschwörungsformeln!:D

Aber inwieweit sich der Mond nun auf den Haarwuchs auswirkt...
Es gibt heute noch Gegenden, in denen Holz nach den Mondphasen geschlagen wird. Die Phasen bestimmen den späteren Anwendungsbereich, z.B. wenn's nicht brennen soll (zunehmender Mond) wird's für Häuserbau genutzt, rutschfest (abnehmender Mond) für Brücken, etc. Ich kannte mal einen Tischler aus Ligurien, der hatte mir das mal genauer auseinandergelegt, ist aber schon eine Weile her, insofern kann ich für die Richtigkeit meiner Angaben keine Gewähr übernehmen.
Jedenfalls könnte ich mit diesen Aussagen kein Xyladecor verkaufen...:D
 
Das mit dem Mond gehört wohl eher in den Bereich der Esoterik...

Ach was? Hast du schon mal ein Rasiermesser bei Vollmond im Wuppertaler Wald mit Quellwasser eines in die Wupper mündenden Baches geschärft...? Danach reden wir über die Auswahl der passenden Steine, je nach Mondstand:D @dirk kann das bestätigen;)

Für die Hobler unter uns.. vergleichbares Ergebnis ist nur zu erreichen beim präparieren von normalen DE-Klingen zu Gibbs Klingen bei Vollmond und unter einer mindestens 300 Jahre alten Eiche, wie Kollege @MudShark aus eigener Erfahrung weiß, wenn er sich noch daran erinnert:D
Genau, und die Klinge bleibt ewig scharf wenn ein Troll draufgepisst hat. :lol . Scherz beiseite, aber mondmäßig 'ist da schon was dran' - denk ich mal. :rolleyes:
 
Zuletzt bearbeitet:
Scherz beiseite, aber mondmäßig 'ist da schon was dran' - denk ich mal. :rolleyes:
Nö, ist es nicht. Mit Statistiken lässt sich das sehr leicht belegen (siehe Tabelle 2 und 3):
https://tu-dresden.de/bu/umwelt/for...hnik/fn/forschung/forschungsprojekte/mondholz

Maaann, jetzt seid halt mal nicht so phantasielos: Der Mond bewegt schließlich ganze Ozeane, da wird er doch auch ein paar läppische kleine Wassermoleküle im menschlichen Körper oder Metallmoleküle auf einer Klinge beeinflussen können .... :rolleyes: :flucht1
Ich weiß dass Deine Worte nur ironisch gemeint waren, aber gehen wir die Sache mal logisch an. Wir reden bei der Bewegung der Ozeane von Ebbe oder Flut, bzw. der Anziehungskraft zweier Massen. Der Mond hat also einen messbaren Einfluss. Nun, meine Rasur war laut Gezeitenstand in Hamburg heute bei Hochwasser. Wer macht den Vergleich bei Niedrigwasser gegen 15:21 Uhr? Freiwillige vor :D
Das interessiert Mondgläubige allerdings nie, sondern nur der Lichteinfall der Sonne, der mittels des reflektierendes Mondes auf die Erde fällt. Baum schlagen bei abnehmenden Mond, den man bei zunehmenden Mond verarbeiten muss, Haare schneiden bei Vollmond, usw. Diese kleine Funzel am Himmel soll den Wasserhaushalt mehr beeinträchtigen als der strahlende Sonnenschein oder der wolkenbedeckte Himmel am Mittag? Nee Leute, das könnt Ihr mir nicht weiß machen.
 
https://www.menexpert.de/bartpflege/bartstyling/bartfrisuren/bart-schneller-wachsen-lassen/ :D

In einem Artikel habe ich folgendes gefunden:
Übrigens: Dass Barthaare nach dem Tod weiterwachsen, ist ein weit verbreiteter Irrglaube. Nach dem Tod eines Menschen bleiben alle Lebensprozesse stehen. Lediglich der Flüssigkeitsverlust in der Haut des Toten lässt diese schrumpfen und so treten Bartstoppeln hervor, die man vorher nicht gesehen hat.
Die von mir blau hervorgehobene Aussage finde ich interessant, weil sie den Zusammenhang zwischen Hautfeuchte und Barthaarlänge beschreibt.

Auch wenn es sich um Zeilen eines Kosmetikherstellers handelt, hat er in dem Fall meines Wissens nach nicht unrecht.

Ich habe mich irgendwann mit einem Forums-Kollegen (weiß leider nicht mehr wer es war und ob hier oder in einem Nachbar-Forum) unterhalten, der die Meinung vertrat, dass mit bestimmten Seifen das Haar besser aufquellt bzw. sich voll Wasser saugt und sich so nicht nur leichter schneiden lässt, sondern das Barthaar dadurch mehr aus der Haut hervortritt und die Schneide das Haar näher an der Wurzel packt (insofern man die Barthaare im trockenen Zustand miteinander vergleicht). Ich hoffe Ihr wisst was ich meine. Das macht meiner Meinung nach durchaus Sinn.
 
Noch kurz noch was in Sachen Wuchsrichtung. Hab mir heute von meiner Frau so ein Abschmink-Pad gekrallt um meine Wuchsrichtungen zu ermitteln.

Resultat:
War richtig überrascht wie asynchron sich die Gesichts/Halsbereiche verhalten können. Kann z.B. bei Jemandem mit empfindlicher Haut das Resultat über eine vermeintlich "schlechte" Klinge revidieren - Irritationen, weil an einer Stelle unbeabsichtigt gegen die Wuchsrichtung rasiert wurde. Werde mir (wenn alleine im Bad) so eine Face-Map erstellen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Es ist relativ egal wie absurd irgendwelches Astralgeblubber ist, irgendwas bleibt immer hängen. Ich sag nur die Klinge braucht einen Tag Ruhe um sich wieder auszurichten. Der Messerwochensatzverkäufer der sich das abends bei viel Rotwein ausgedacht hat lacht sich jetzt noch krumm.

Und rate mal warum es Mineralwasser gibt das bei Vollmond abgefüllt ist...
 
@rheinhesse : Das mit dem Aufquellen des Barthaares darfst Du aber niemandem erzählen der schon mal ein Labor von innen gesehen hat. Der würde dann schnell mal nachweisen, dass man ein Haar eine Stunde lang in kochendem Wasser totkochen muss, bis es signifikant Wasser aufnimmt, von spürbarem Aufquellen ganz zu schweigen.
 
... dass mit bestimmten Seifen das Haar besser aufquellt bzw. sich voll Wasser saugt und sich so nicht nur leichter schneiden lässt, sondern das Barthaar dadurch mehr aus der Haut hervortritt und die Schneide das Haar näher an der Wurzel packt (insofern man die Barthaare im trockenen Zustand miteinander vergleicht). Ich hoffe Ihr wisst was ich meine. Das macht meiner Meinung nach durchaus Sinn.
@rheinhesse
So eine Vermutung hatte ich am Seitenanfang auch schon in den Raum geworfen, ist aber aufgrund des kollektiven "Rumgeblödels" etwas untergegangen. :D

Soeben habe ich mit einer befreundeten Friseurmeisterin gesprochen und meine Fragen an "die Frau" gebracht. Es ließ mir keine Ruhe!

Ihrer Ansicht nach spielen drei Komponenten eine entscheidende Rolle:

1. Die Rasurvorbereitung:
Die Haut quillt durch Wärme auf und das Haar wird minimal aus dem Haarkanal gepresst. Dadurch kann es tiefer geschnitten werden. Wenn die Haut sich beruhigt hat, kehrt sich der Effekt um. Anscheinend könnte hier sorgfältige Vorbereitung ausschlaggebend sein. Besonders gut erlebt man den Effekt der Porenerweiterung in der Sauna.

2. Zellteilung
Dieser biologische Vorgang läuft nicht immer absolut gleichmäßig und beeinflusst auch das Haarwachstum. D.h. der Mensch tickt nicht so präzise wie ein Uhrwerk!

3. Schnittwinkel
Beim freihändigen Schneiden des Barthaars gibt es immer minimale Unterschiede, in welchem Winkel das Haar gekappt wurde ( sozusagen stumpf oder spitz). Daher kann man manchmal nachwachsende Stoppeln eher fühlen.

Übrigens ist sie auch der Ansicht, dass der menschliche Organismus durchaus noch vom Mond beeinflusst wird und nur weil der moderne Mensch alles hieb- und stichfest bewiesen haben will, tut er das als Kokolores ab.
Schlussendlich fragte sie mich, ob ich mir ernsthaft im Gesicht rumfummel und mir den Kopf zerbreche, warum die Stoppeln manchmal schneller sprießen. :cool:
 
Schlussendlich fragte sie mich, ob ich mir ernsthaft im Gesicht rumfummel und mir den Kopf zerbreche, warum die Stoppeln manchmal schneller sprießen. :cool:
Dann erzähl ihr bloss nix von diesem Forum ... dann zweifelt sie komplett an deiner Zurechnungsfähigkeit :D

Zu 2: interessanter Punkt, den ich nämlich auch schon genau andersrum gelesen habe, dass nämlich das Haar selber immer gleichmässig wächst.
Zu 3: ob bei dünnen Haaren der Schnittwinkel wirklich zu spüren ist ? Auch wenn ein Barthaar drahtig ist, ist es doch relativ dünn :confused
Dann wäre der gefühlte Unterschied vielleicht gar nicht darauf zurückzuführen dass die Haare mal schneller oder mal langsamer wachsen, sondern dass man ggf. einfach die Schnittkanten spürt oder eben nicht oder halt erst später.

Davon ab glaube ich nicht dass man es schafft sich immer gleich gründlich zu rasieren, etwas Unterschied dürfte von Rasur zu Rasur immer sein, z.B. ziehe ich die Haut sicher nicht bei jeder Rasur gleich straff, je nachdem wie halt der Grip ist.
Was mir beim erneuten Lesen deines Eingangsposts gerade auffällt:
bezieht sich deine Erfahrung und die daraus abgeleitete Frage eigentlich nur auf diesen Kotelettenbereich oder beziehst du dich auf das komplette Gesicht ?
 
@Matthias R.L.
Ich hab zur Beobachtung immer die Wangenpartie herangezogen. Das ist bei mir eine problemlos zu rasierende Zone, die immer BBP wird.
Kinn und Hals ist schwieriger, allein schon aufgrund unterschiedlicher Wuchsrichtung. Das alles ist natürlich keine wissenschaftliche Testreihe unter standardisierten Bedingungen.

Was du zu Punkt 2 ansprichst, ist ja nicht falsch.
Nur läuft der menschliche Organismus nicht so präzise wie die Atomuhr.

Das Barthaar ist vergleichsweise hart und wenn es an der Hautoberfläche erscheint zudem auch unflexibel. Es kann sich ja noch nicht irgendwo hinbiegen beim Drüberstreichen, deshalb kann ich die Erklärung bzgl. des Schnittwinkels doch irgendwie nachvollziehen.
 
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