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Apropos Kultfaktor, so ein Gillette slim adjustable ist auch Kult... Und echt super![]()
Argh…
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Hochpreisig, aber auf jeden Fall nen Test wert, sind natürlich auch die sauscharfen Feather aus Japan. Haben mit die höchste Anfangsschärfe aller Klingen, lassen dann aber auch mit am schnellsten nach...
Und bitte keine Angst haben vor den "scharfen und ultrascharfen Klingen".
Die tun dir nix böses, sie rupfen nur weniger
Ganz so ist es ja nicht. Es gibt generelle Ansichten, wie scharfe Klinge (Feather) passt gut zu mildem Hobel (Feather AS-D2) und sanftere, weniger scharfe Klingen in die bissigeren Hobel usw. Aber wohl nur die Wenigsten werden zwischen einem AS-D2 und einem Roedter 1909 wechseln. Von daher passen die Klingen im Großen und Ganzen dann auch in den anderen Hobeln der Sammlung. Sooo eine Wissenschaft ist die Klingenauswahl ja auch wieder nicht. Nicht mit den Extremen beginnen, sondern von der Mitte her vorarbeiten.Anderer Hobel, dann geht das "Spiel" wieder von neuem los...
Wenn man weiß, wo man die Mitte vermuten darf, passt das gut zu meiner Test-Strategie der Top 3 gegen den neuen Aspiranten.Nicht mit den Extremen beginnen, sondern von der Mitte her vorarbeiten.
Kannst Du gern machen. Aber bedenke, daß Merkur, Mühle, Rossmann, DM und und und keine Klingen herstellen, sondern die bei Herstellern zukaufen. Und wenn jetzt Mühle den Lieferanten wechselt, hast Du völlig andere Klingen. Von daher würde ich mich beim Kauf eher auf die "richtigen" Marken der Hersteller beschränken.Meinst du nicht, dass es sinnvoll ist auch mal hochpreisig gegen günstig zu testen? Knackig gegen sanft usw?
Alles richtig, alles wahr. Um ein Top-Rasurergebnis zu haben (extrem glatt ohne jede Hautreizung) muss man aber nicht nur die vermeintlich beste Klinge finden, es gilt vielmehr die eigene Technik zu perfektionieren. Also einen perfekten Schaum zu erzeugen, die richtige Rasurtechnik zu entwickeln (Auswahl des Equipments, Winkel, Druck, Geschwindigkeit, Beachtung der Wuchsrichtung etc. pp.)Ich meinte eher, dass die eine Favoriten-Klinge in nem anderen Hobel nicht so taugen kann
die "richtigen" Marken der Hersteller beschränken.

Die Theorie dahinter ist wohl etwas komplexer. Ich habe im Rocca tatsächlich am liebsten die milderen Klingen benutzt, aber im R41 haben die scharfen am besten funktioniert. Ein aggressiver Hobel gleicht wohl nicht dem anderen. Da sind zu viele Faktoren, wie Klingenspalt, Klingenexposition, Einspannwinkel usw. die in Summe zwar darüber entscheiden, wie sich der Hobel verhält, aber die richtige Klinge ist wohl nicht direkt damit verbunden bzw. nur mit bestimmten Eigenschaften. Der Rocca hat zum Beispiel einen breiteren Klingenspalt, als der R41. Der R41 wird aber vermutlich eine größere Klingenexposition haben, wodurch zwei aggressive Hobel unterschiedliche Eigenschaften haben und mit unterschiedlichen Klingen am besten funktionieren. Ich würde also immer verschiedene Klingen ausprobieren.Ganz so ist es ja nicht. Es gibt generelle Ansichten, wie scharfe Klinge (Feather) passt gut zu mildem Hobel (Feather AS-D2) und sanftere, weniger scharfe Klingen in die bissigeren Hobel usw.
Alles richtig, alles wahr. Um ein Top-Rasurergebnis zu haben (extrem glatt ohne jede Hautreizung) muss man aber nicht nur die vermeintlich beste Klinge finden, es gilt vielmehr die eigene Technik zu perfektionieren. Also einen perfekten Schaum zu erzeugen, die richtige Rasurtechnik zu entwickeln (Auswahl des Equipments, Winkel, Druck, Geschwindigkeit, Beachtung der Wuchsrichtung etc. pp.)
Das ist alles keine Raketenwissenschaft, bedarf aber der Übung. Ziemlich viel Übung! Bis das alles verinnerlicht ist, geht schon Zeit ins Land. Und wenn man dann nach einem Jahr nochmal so einen Klingenvergleich macht, wird man erstaunt sein, zu welch anderen Ergebnissen man dann kommt.

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