Donnerstag ist ja ein ordentlicher Schritt in die richtige Richtung. Zumal heute: Schönes Herbstwetter, wenige Termine im Büro, in der Mittagspause wartet mein Frisör auf mich und macht aus dem alten Zausel 1.0 einen alten Zausel 1.1.
Damit er an den richtigen Stellen schneidet, habe ich vorsorglich die Kopfteile, die nicht zum Haareschneiden bestimmt sind, in meiner bekannten und vielgerühmten altruistischen Serviceorientierung soeben durch eine Rasur mit klassischen Nassrasurwerkzeugen durch Freilegung deutlich erkennbar markiert:
MdC Magellan Rasierseife

Thäter 24mm Dreiband Dachs Rasierpinsel
Design94 Life „La Jolla“ Rasierhobel
Personna GEM PDG #5 (Erster Durchgang)
Gillette 7 O‘Clock Super Platinum #1 (Zweiter & Dritter Durchgang)

Alma de Canarias Aloe After Shave Balsam
Rasurergebnis:
Da der OliWorks Alu gestern nicht angekommen, aber der Design94 aus dem PA bereits avisiert ist, habe ich die Vergleichsreihe OliWorks Alu / Design94 Aviation94 / Henson AL13++ auf die Zukunft verschoben und stattdessen die Vergleichsreihe Design94 Life / Design94 Titan / Design94 Infinity / Design94 Aviation94 gestartet.
Dummerweise war bereits im ersten Durchgang die Personna GEM hinüber, so dass ich für die Durchgänge zwei und drei die mir bislang unbekannte Gillette 7 O‘Clock Super Platinum (die schwarze) nachlud und damit auch noch die Versuchsreihe Gillette 7 O‘Clock schwarz/grün startete.
Rasurergebnis wurde dann Design94-typisch bestens, aber das Rasurerlebnis war mäßig:
Rasurerlebnis:
Auf die Magellan habe ich mich sehr gefreut; MdC-Seifen sind in der Funktion ohnehin untadelig und die drei Agrumes, Fougère und Nature, die ich bereits besitze, finde ich auch im Duft sehr angenehm. Die Magellan habe ich mir als Rasurbereicherung für die dunkle Jahreszeit vorgestellt. Genau das ist sie auch! Leicht wärmende Dufttöne, Südsee, Zimt, herrlich. Ein toller Rasurauftakt, wenngleich ich heute mit meinem Thäterchen nicht so wirklich zufrieden war. Die Wäsche in Shampoo neulich hatte er möglicherweise noch nicht ganz verkraftet. Jedenfalls nahm er heute die Seife schlechter auf, als ich es von ihm gewohnt bin und auch das Verteilen im Gesicht war unerwartet aufwändig. Die Rasurgrundlage wurde dann trotzdem super, so dass der flotte Ritt auf des Messers Schneide beginnen konnte.
Und prompt nach dem ersten Durchgang wieder unterbrochen wurde, weil die Personna über ihren Zenit hinaus war; typische Alterungsanzeichen. Also mutig was neues eingelegt: Die schwarze 7 O‘Clock. Und was soll ich Euch sagen: Die fühlte sich nicht so super an. Scharf, ja, aber harsch. Nicht diese runde, weiche Schärfe wie die Perma-Sharp. Passt nicht zum Life. Mal sehen, wie es in den weiteren Versuchen wird; ggf. muss ich für die Hobel-Testreihe die Klingen-Testreihe aussetzen.
Nachpflege mit dem sanften Lanzarote-Mitbringsel, immer wieder ein schöner Genuss auf der Haut.
Jetzt kann ich mich bei Mirko, meinem Frisör, sehen lassen und werde nicht mit Cousin It verwechselt.
Man weiß nicht, ob das vorteilhaft ist.
Schönen Donnerstag!