Rasur am 17.09.2026
Basic-Care: Weleda Calendula Pflegeöl
Pre-Shave: Proraso Crema Pre Barba, Grün
Rasierseife: Mosavon au lait, Bol à Raser
Rasierpinsel: Yaqi Synthetik, Nebula 28 mm
Rasierhobel: Tatara Masamune, mit Nodachi Griff (Edelstahl, lang)
Rasierklinge: Wizamet - Super Iridium (3)
After-Shave: Tüff Sensitiv
Meiner augenblicklichen Vorliebe für sehr milde Hobel folgend, kam heute der Masamune zum Einsatz. Allerdings nicht mit dem kurzen Originalgriff, sondern mit dem langen Edelstahl-Griff des Nodachi. Wohlig smooth war die Rasur heute mit diesem Hobel.
Ich empfinde das Mehrgewicht des Nodachi Griffs von Vorteil. Der Masamune bleibt immer noch sehr sanft damit, bringt jedoch etwas mehr Durchsetzungsvermögen auf die Haut. Der Hobel liegt mit dem langen Griff auch sehr gut in der Hand.
Durch den negativen Exposure des Masamune bleibt die Schnittstelle am Haar einen Hauch über der Hautebene. Einen kleinen Hauch nur, was jedoch auf oberster Hautebene Glücksgefühle auszulösen scheint, und diese wohl vor unnötigen Panikreaktionen bewahrt.
Völlig ausreichend für den Alltag. Wellness für jeden Tag sozusagen.
Von der Mosavon "Bol à Raser" war ich heute wieder sehr begeistert. Tolles Hautgefühlt, rasiert sich hervorragend damit. Riecht auch nicht nach billiger Zitrone sondern ziemlich neutral und dezent nach Seife. Sie ist im Mug nur etwas schwierig aufzuschlagen. Man braucht wirklich sehr viel Seife und viel Geduld beim Rühren. Erster Gedanke dann immer: "Wie soll das hier zu Schaum werden". Dann Rühren, Rühren, Abstreifen, Rühren, Rühren, Abstreifen etc., und es entsteht, wie von Zauberhand, allerfeinster Schlotzeschaum.