Heute früh durfte es wieder flott gehen, wurde es dann auch. Zudem angenehm, zudem gründlich. Ja, das ist auch wieder die eher pragmatische als die achtsame Wellnessrasur, wenn Zeit und Muße ist, aber es tut doch gut zu wissen, dass ich bzgl. Rasurtechnik und Materialauswahl inzwischen genügend Routine und Sicherheit besitze, auch eben diese flotte Alltagsrasur, bei Bedarf täglich, gründlich und hautschonend zu praktizieren.
SV 70 Anniversary RS
PAA Amber Aerolite Synthie
Henson Al13+
Feather #6
SV 70 Anniversary AS
Bei diesen Alltagsrasuren wähle ich inzwischen beinahe automatisch einen meiner drei Synthies, zumeist den aus Janniks früher Phase oder den PAA. Die sind zwar nicht so perfekt wie meine Dächschen, aber unprätentiöser und pragmatischer. Der „Wald“ hat etwas mehr Backbone, der PAA geht etwas entspannter mit der Aufnahme um, der Mühle Rocca Jet STF hat für mich den besten Besatz, ist aber durch den schweren Griff etwas unausgewogen. Außerdem hängt er er so schön an seinem Sethalter mit seinem Kollegen, dem Hobel, dass ich die beiden eigentlich immer nur als Set benutze.
Heute den PAA, weil gestern den Jannik. Funktioniert.
Mein Henson Triumvirat ist wirklich prädestiniert für den Alltag, Blindflugsicherheit. Der mittlere Al ist die Allzweckwaffe, der Ti -zwar auch ++, aber doch etwas gründlicher als der Al++ ist für den Zweitagebart und der milde Al ist für Tage wie heute, an denen nur 24h Stoppeln zu beseitigen sind und die Rasur quasi schon in gedanklich im Büro stattfindet.
Mit der Feather, die auch in der sechsten Nutzung noch keinerlei Müdigkeitserscheinungen zeigte, wurde die Rasur tatsächlich gründlicher als gestern mit der Rapira im Ti, ich war angenehm überrascht. Das gibt es jetzt öfter.
Ergebnis: Sanft, gepflegt, glatt. Den langen Arbeitstag haben mein Gesicht und ich unbeschadet überstanden. Alles richtig gemacht.
Trotzdem freue ich mich auf das Wochenende und eine ausgiebige Sonntagsnachmittagswellnessrasur.
Kommt gut durch den Freitag, wenn er kommt!