freeshave
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Ich würde mir nie einen nachgemachten Hobel holen bei dem ich zu vernünftigen Preisen das Original in Deuschland bekomme. Also zB die Hobel von Mühle und Merkur.
Da halte ich mich immer lieber an das Original.
Über die teuren Preise einiger Hersteller kann man streiten, feststeht das das alles Kleinserien sind und bei diesen kleinen Stückzahlen der Preis halt anders ist als bei nem Massenprodukt. Aber der Markt macht den Preis und solange der eine oder andere sich einen original Rocnel leistet und der Hersteller damit leben kann, ist die Welt doch in Ordnung.
Da gibt's welche die sich die Hobel in dieser Preisklasse nicht leisten können oder wollen und sich halt einen Klon haufen.
Da gibt‘s welche die erst mal testen wollen ob der teure Hobel überhaupt was für sie ist und nicht das Risiko eingehen wollen eine Stange Geld in den Sand zu setzen und holen sich auch mal erst den Klon und vielleicht später den Original Hobel, wenn er den überzeugt hat.
Da gibt‘s welche die z.B. einen Merkur Progess ihren eigen nennen und diesen gerne in Edelstahl hätten und holen sich den Avantie von Yaqi.
Bei all diesen drei Beispielen verlieren die Hersteller keine Kunden oder Stückzahlen.
Im Fall von Merkur sieht man das dieses Verhalten sogar dazu führt das sie einige Hobel im der Edelstahl Version auf den Markt bringen.
Also aus meiner Sicht alles halb so wild, ist halt freie Marktwirtschaft, mit der sich alle Hersteller nicht erst seit gestern arrangieren müssen.
Es gibt sogar Beispiele wo Chinesische Hersteller die Klone optimiert auf den Markt bringen, ich kenne welche aus der Dampferszene
wo Verdampfer dann mit Verbesserungen erscheinen.
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. Stört das Zuschrauben des Originals nicht, ist aber halt nicht schön. Die Moral von der Geschichte: Kaufst du den Klon, dann folgt die Bestrafung auf dem Fuße