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RasurKult

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RasurKult "V.I.T.R.I.O.L."
Ein Pinsel von Bernhard, gelesen wie eine Formel des Paracelsus. Der "kleine" Bruder des Lapis Philosophorum, doch mit eigenem Weg zum Stein.

Was ihr nun lesen werdet, folgt derselben alten Kunst wie schon die Vorstellung des Lapis Philosophorum: der Lehre des Paracelsus, Arzt, Alchemist und Wanderer, der glaubte, dass jedes Ding eine verborgene Kraft in sich trägt und dass man nur lernen muss, sie zu lesen. Doch wo der Lapis das Ziel des Grossen Werks beschrieb, Nigredo, Albedo, Rubedo, folgt dieser Pinsel dem Weg selbst, jenem uralten Merkspruch, den jeder Adept kannte, lange bevor er den Stein je zu Gesicht bekam:


V.I.T.R.I.O.L. Visita Interiora Terrae Rectificando Invenies Occultum Lapidem. Besuche das Innere der Erde, und durch Läuterung wirst du den verborgenen Stein finden.

Die kursiven Einschübe in eckigen Klammern sind, wie schon beim Lapis, für jene gedacht, die den alten Formeln nicht mehr ganz so mächtig sind.


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§ Visita. Besuche.
[Der erste Schritt der Formel ist keine Handlung, sondern eine Einladung. Man muss sich erst aufmachen, bevor man etwas finden kann.]

Auch dieser Pinsel begann als Einladung, nicht als Befehl. Ein Stück Manzanita-Wurzelknoten, derselben Holzart, aus der schon der Lapis Philosophorum entstand, lag da, unbearbeitet, und wartete darauf, dass jemand sich aufmachte, es zu besuchen. Bernhard nahm die Einladung an.

§ Interiora. Das Innere.
[Nicht die Oberfläche zählt, sondern das, was darunter liegt. Bei Paracelsus die verborgene Kraft der Dinge, hier die Maserung, die erst unter dem Schliff sichtbar wird.]

Im Inneren des Wurzelholzes zeigte sich, was aussen niemand vermutet hätte: ein Geflecht aus Adern und Rissen, dunkel an den Rändern, hell im Kern, genau jene Unordnung, aus der laut den alten Schriften erst die grosse Ordnung entstehen kann.

§ Terrae. Der Erde.
[Manzanita wächst in den kargen, trockenen Hügeln Kaliforniens. Die Erde selbst, aus der die Materia Prima stammt, ist Teil der Formel, nicht nur ihr Ursprung.]

Dieses Holz kommt nicht aus einem Garten, sondern aus der Erde selbst, aus kargem, hartem Grund, der seinen Bäumen nichts schenkt und sie gerade deshalb so widerstandsfähig, so voller Charakter wachsen lässt. Rotbraun, warm, geerdet im wahrsten Sinn.

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§ Rectificando. Durch Läuterung.
[Rectificatio, die Reinigung, das Läutern des Rohen zum Reinen. Bei Paracelsus der Schritt, in dem der Alchemist selbst zum Werkzeug der Verwandlung wird.]

Bernhard schliff, drechselte, läuterte, was die Erde ihm gegeben hatte. Kein Feuer, kein Ofen, nur Hand und Geduld, und doch genau jene Verwandlung, die Paracelsus meinte, wenn er vom Läutern sprach: das Rohe wird nicht zerstört, es wird veredelt.

§ Invenies. Wirst du finden.
[Der Moment der Entdeckung selbst. Nicht das Ziel, sondern der Augenblick, in dem sich zeigt, dass die Suche sich gelohnt hat.]

Und dann, mitten im warmen Rotbraun des Holzes, das Elektroblau. Nicht aufgesetzt, nicht überdeckend, sondern eingelassen in die Risse und Lücken, die das Holz selbst freigegeben hatte, so wie man einen Fund nicht erzwingt, sondern ihn dort entdeckt, wo die Natur ihn bereits vorbereitet hat.

§ Occultum. Das Verborgene.
[Vitriolum, das blaue Vitriol, Kupfersulfat, den Alchemisten unter dem Namen Chalcanthum bekannt: eines der ältesten und zugleich geheimsten Mineralien der alten Kunst, tiefblau, kristallin, nie zufällig gewählt.]

Dieses Blau trägt einen Namen, den nicht jeder kennt, der ihn sieht. Blaues Vitriol, in alten Schriften Chalcanthum genannt, ein Mineral, das die Alchemisten kannten und fürchteten und begehrten, weil es zeigte, was verborgen war, ohne sich je ganz erklären zu lassen. Genau dieses Blau ist es, das dem Holz beigegeben wurde, kein beliebiges Blau, sondern das Blau der Formel selbst.

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§ Lapidem. Den Stein.
[Das Ziel der Formel, nicht der Lapis Philosophorum selbst, sondern der Weg, der zu ihm führt. Auch ein Wegweiser ist ein Werk für sich.]

Was auf diesem Werk sitzt, ist selbst kein Zufall: ein Private Selection 3-Band-Knoten, 25 Millimeter, in Fan-Form gebunden, dicht wie ein Wald aus feinsten Härchen. Trocken steht er schmal und hoch, eine einzelne Flamme, die sich nach oben streckt, als hätte sie es eilig, den Himmel zu erreichen. Wo der Lapis sein Kissen aus reinem Weiss trug, trägt dieser Pinsel vorerst nur dieses eine, flüchtige Bild. Nicht der Stein der Weisen selbst. Aber der Beweis, dass man auf dem richtigen Weg zu ihm ist.

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Auch dieser Pinsel stand heute im Dienst, ein einziges Mal erst, und schon jetzt lässt sich sagen: die Formel geht auf. Doch nicht das Holz ist es, das sich hier zeigt, sondern der Knoten selbst: die schmale Flamme aus dem Fabrikzustand, die nur ein einziges Mal so schmal war, ist verschwunden. An ihrer Stelle steht nun ein rundes, dichtes Kissen, voller, satter, tiefer, als hätte das Wasser genau das freigelegt, was der trockene Zustand nur ankündigte, ohne es zu zeigen. Das ist die eigentliche Verwandlung, nicht das Blau im Holz, sondern die Flamme, die sich für immer in eine Blüte verwandelt. Auch das ist Rectificando: nicht nur Läuterung, auch Verwandlung, die keinen Weg zurück kennt.

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Epilog
An den Leser:


Dieser Pinsel trägt seinen Namen nicht, um Rätsel aufzugeben. Er trägt ihn, weil der Weg zum Stein selbst schon eine Geschichte wert ist, lange bevor man den Stein in Händen hält.

Visita, Interiora, Terrae, Rectificando, Invenies, Occultum, Lapidem. Sieben Worte, ein Weg, ein Handle.

«Suche nicht nur das Ziel», hätte Paracelsus vielleicht gesagt, «sondern auch das, was dich dorthin führt.»

Anmerkung des Chronisten
RasurKult Nr. 22.

Der "kleine Bruder" des Lapis Philosophorum, frisch in der Sammlung angekommen und nach nur einer Rasur vorgestellt, weil manche Werke keine Geduld verdienen, sondern sofortiges Erzählen.

Das Grosse Werk ist noch nicht vollendet. Aber der Weg dorthin ist es bereits.

ankerbartcensis

Griff: Manzanita-Wurzelknoten mit blauem Vitriol-Epoxi (Hybrid)
Knoten: Private Selection 3-Band Dachshaar, 25mm, perfekte Fan-Form, grossartiges Aufblühen
 
RasurKult "V.I.T.R.I.O.L."
Ein Pinsel von Bernhard, gelesen wie eine Formel des Paracelsus. Der "kleine" Bruder des Lapis Philosophorum, doch mit eigenem Weg zum Stein.

Was ihr nun lesen werdet, folgt derselben alten Kunst wie schon die Vorstellung des Lapis Philosophorum: der Lehre des Paracelsus, Arzt, Alchemist und Wanderer, der glaubte, dass jedes Ding eine verborgene Kraft in sich trägt und dass man nur lernen muss, sie zu lesen. Doch wo der Lapis das Ziel des Grossen Werks beschrieb, Nigredo, Albedo, Rubedo, folgt dieser Pinsel dem Weg selbst, jenem uralten Merkspruch, den jeder Adept kannte, lange bevor er den Stein je zu Gesicht bekam:


V.I.T.R.I.O.L. Visita Interiora Terrae Rectificando Invenies Occultum Lapidem. Besuche das Innere der Erde, und durch Läuterung wirst du den verborgenen Stein finden.

Die kursiven Einschübe in eckigen Klammern sind, wie schon beim Lapis, für jene gedacht, die den alten Formeln nicht mehr ganz so mächtig sind.



§ Visita. Besuche.
[Der erste Schritt der Formel ist keine Handlung, sondern eine Einladung. Man muss sich erst aufmachen, bevor man etwas finden kann.]

Auch dieser Pinsel begann als Einladung, nicht als Befehl. Ein Stück Manzanita-Wurzelknoten, derselben Holzart, aus der schon der Lapis Philosophorum entstand, lag da, unbearbeitet, und wartete darauf, dass jemand sich aufmachte, es zu besuchen. Bernhard nahm die Einladung an.

§ Interiora. Das Innere.
[Nicht die Oberfläche zählt, sondern das, was darunter liegt. Bei Paracelsus die verborgene Kraft der Dinge, hier die Maserung, die erst unter dem Schliff sichtbar wird.]

Im Inneren des Wurzelholzes zeigte sich, was aussen niemand vermutet hätte: ein Geflecht aus Adern und Rissen, dunkel an den Rändern, hell im Kern, genau jene Unordnung, aus der laut den alten Schriften erst die grosse Ordnung entstehen kann.

§ Terrae. Der Erde.
[Manzanita wächst in den kargen, trockenen Hügeln Kaliforniens. Die Erde selbst, aus der die Materia Prima stammt, ist Teil der Formel, nicht nur ihr Ursprung.]

Dieses Holz kommt nicht aus einem Garten, sondern aus der Erde selbst, aus kargem, hartem Grund, der seinen Bäumen nichts schenkt und sie gerade deshalb so widerstandsfähig, so voller Charakter wachsen lässt. Rotbraun, warm, geerdet im wahrsten Sinn.


§ Rectificando. Durch Läuterung.
[Rectificatio, die Reinigung, das Läutern des Rohen zum Reinen. Bei Paracelsus der Schritt, in dem der Alchemist selbst zum Werkzeug der Verwandlung wird.]

Bernhard schliff, drechselte, läuterte, was die Erde ihm gegeben hatte. Kein Feuer, kein Ofen, nur Hand und Geduld, und doch genau jene Verwandlung, die Paracelsus meinte, wenn er vom Läutern sprach: das Rohe wird nicht zerstört, es wird veredelt.

§ Invenies. Wirst du finden.
[Der Moment der Entdeckung selbst. Nicht das Ziel, sondern der Augenblick, in dem sich zeigt, dass die Suche sich gelohnt hat.]

Und dann, mitten im warmen Rotbraun des Holzes, das Elektroblau. Nicht aufgesetzt, nicht überdeckend, sondern eingelassen in die Risse und Lücken, die das Holz selbst freigegeben hatte, so wie man einen Fund nicht erzwingt, sondern ihn dort entdeckt, wo die Natur ihn bereits vorbereitet hat.

§ Occultum. Das Verborgene.
[Vitriolum, das blaue Vitriol, Kupfersulfat, den Alchemisten unter dem Namen Chalcanthum bekannt: eines der ältesten und zugleich geheimsten Mineralien der alten Kunst, tiefblau, kristallin, nie zufällig gewählt.]

Dieses Blau trägt einen Namen, den nicht jeder kennt, der ihn sieht. Blaues Vitriol, in alten Schriften Chalcanthum genannt, ein Mineral, das die Alchemisten kannten und fürchteten und begehrten, weil es zeigte, was verborgen war, ohne sich je ganz erklären zu lassen. Genau dieses Blau ist es, das dem Holz beigegeben wurde, kein beliebiges Blau, sondern das Blau der Formel selbst.


§ Lapidem. Den Stein.
[Das Ziel der Formel, nicht der Lapis Philosophorum selbst, sondern der Weg, der zu ihm führt. Auch ein Wegweiser ist ein Werk für sich.]

Was auf diesem Werk sitzt, ist selbst kein Zufall: ein Private Selection 3-Band-Knoten, 25 Millimeter, in Fan-Form gebunden, dicht wie ein Wald aus feinsten Härchen. Trocken steht er schmal und hoch, eine einzelne Flamme, die sich nach oben streckt, als hätte sie es eilig, den Himmel zu erreichen. Wo der Lapis sein Kissen aus reinem Weiss trug, trägt dieser Pinsel vorerst nur dieses eine, flüchtige Bild. Nicht der Stein der Weisen selbst. Aber der Beweis, dass man auf dem richtigen Weg zu ihm ist.


Auch dieser Pinsel stand heute im Dienst, ein einziges Mal erst, und schon jetzt lässt sich sagen: die Formel geht auf. Doch nicht das Holz ist es, das sich hier zeigt, sondern der Knoten selbst: die schmale Flamme aus dem Fabrikzustand, die nur ein einziges Mal so schmal war, ist verschwunden. An ihrer Stelle steht nun ein rundes, dichtes Kissen, voller, satter, tiefer, als hätte das Wasser genau das freigelegt, was der trockene Zustand nur ankündigte, ohne es zu zeigen. Das ist die eigentliche Verwandlung, nicht das Blau im Holz, sondern die Flamme, die sich für immer in eine Blüte verwandelt. Auch das ist Rectificando: nicht nur Läuterung, auch Verwandlung, die keinen Weg zurück kennt.



Epilog
An den Leser:


Dieser Pinsel trägt seinen Namen nicht, um Rätsel aufzugeben. Er trägt ihn, weil der Weg zum Stein selbst schon eine Geschichte wert ist, lange bevor man den Stein in Händen hält.

Visita, Interiora, Terrae, Rectificando, Invenies, Occultum, Lapidem. Sieben Worte, ein Weg, ein Handle.

«Suche nicht nur das Ziel», hätte Paracelsus vielleicht gesagt, «sondern auch das, was dich dorthin führt.»

Anmerkung des Chronisten
RasurKult Nr. 22.

Der "kleine Bruder" des Lapis Philosophorum, frisch in der Sammlung angekommen und nach nur einer Rasur vorgestellt, weil manche Werke keine Geduld verdienen, sondern sofortiges Erzählen.

Das Grosse Werk ist noch nicht vollendet. Aber der Weg dorthin ist es bereits.

ankerbartcensis

Griff: Manzanita-Wurzelknoten mit blauem Vitriol-Epoxi (Hybrid)
Knoten: Private Selection 3-Band Dachshaar, 25mm, perfekte Fan-Form, grossartiges Aufblühen
Und ein Extra- :herz1 für den wunderschönen Pinsel und den Produzenten
 
VanGogh - Sterrennacht
Saint-Rémy, kurz vor Sonnenaufgang
Eine erfundene Szene über einen Pinsel, der eine vergessene Idee zurückbringt.


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Vincent stand am Fenster, lange bevor die Anstalt aufwachte, den Rasierspiegel schief an den Rahmen gelehnt, und fand den Himmel langweilig.

Das war neu. Draussen hing ein brav blaugrauer Morgen über den Hügeln, ein einzelner Stern, eine Zypresse, nichts, was nach Farbe schrie. Wochenlang hatte er hier gestanden und gemalt, was er sah, und nichts davon hatte ihn gepackt. Die Leinwand hinter ihm war leer. Theo würde fragen, ob er isst. Er würde fragen, ob er arbeitet. Auf die zweite Frage hatte er keine Antwort.

Er griff nach dem Rasierpinsel.

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Der Griff lag blau in seiner Hand, tief wie die Stunde vor dem Morgen, und überall darin kleine helle Punkte, als hätte jemand Sterne ins Holz gesät und vergessen, sie wieder einzusammeln. Er drehte ihn im Fensterlicht. Kobalt, dann fast Schwarz, dann ein Strudel mit einem hellen Auge in der Mitte.

Und dann kam es zurück, so plötzlich, dass er den Pinsel fast fallen liess.

Arles. Das Ufer der Rhône, vor einem Jahr, spät in der Nacht. Ein Himmel, so gross und so lebendig, dass er danach stundenlang nicht hatte sprechen können. Er hatte ihn nicht gemalt. Zu gross, hatte er gedacht. Zu viel Bewegung für einen einzigen Menschen. Und dann hatte das Leben ihn weitergeschoben, und der Himmel war in irgendeiner Schublade seines Kopfes verschwunden, zwischen Rechnungen und Briefen.

"Du", sagte er zum Griff. "Du hast ihn die ganze Zeit gehabt."

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Er sah wieder zum Fenster. Zweimal hinschauen musste man bei diesem Stück, das wusste er jetzt. Beim ersten Blick war es ein blauer Griff. Beim zweiten war es ein Himmel. Und beim zweiten Blick war auch der Morgen da draussen kein brav blaugrauer mehr: Der Stern war zu gross und zu gelb, wie ein Klecks Butter direkt aus der Tube, die Luft drehte sich in langen Strudeln, als hätte jemand mit dem Daumen hineingewischt, und die Zypresse war eine schwarze Flamme, die vergessen hatte, dass sie ein Baum sein sollte.

"Blau und Gelb", murmelte er. "Mehr braucht der Mensch nicht. Der Rest ist Zweifel."

Hinter ihm klopfte jemand. "Monsieur Van Gogh? Das Frühstück."

"Gleich." Er rührte in der Tasse Seife, als wäre es Farbe, dick, in kurzen, harten Strichen, und trug sie auf, noch immer mit einem Auge am Fenster. "Der Himmel ist gerade noch nicht fertig."

Er würde ihn heute Nachmittag malen, aus dem Gedächtnis, mit mehr Gelb, als der Himmel je besessen hatte. Und Theo würde einen Brief bekommen, in dem stand: Ja, Bruder, ich esse. Ich arbeite. Ich habe einen Pinsel gefunden, der sich erinnert.

Randnotiz von Ankerbart:
Mein RasurKult Nr. 23.

Die Szene oben ist natürlich frei erfunden, angelehnt an Vincent van Goghs berühmtes Gemälde des Sternenhimmels von Saint-Rémy, das er selbst nur eine “Nachtstudie” nannte.

Griff: stabilisierter Holunder, blau mit hellen Einschlüssen
Knoten: Private Selection Manchurian Dachshaar, 2-Band, Bulb-Form, 27mm

Und hier ein paar vorher/nachher Bilder:

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