Forum der Rasur

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Rockwell Setpoint

@htf Eine "automatische" Änderung des Klingenüberstands wäre rein geometrisch betrachtet durchaus erklärbar.

Bleibt die Frage nach dem tatsächlichen Klingenüberstand: kann da ein Besitzer eines Setpoints was dazu sagen?
 
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IMG_1586.jpeg

Position 6 positive Exposition

IMG_1588.jpeg

Position 1 negative Exposition

Ich hab leider keine Werte!!
Hab deswegen versucht Bilder zu machen, man kann meiner Meinung nach erkennen, dass eine negative/neutrale Exposition bei Position 1 vorhanden ist,
und bei Position 6 eine positive...
Ich hoffe man kann es erkennen, der Aufnahmewinkel verzerrt hoffentlich nicht zu viel.
Wenn man ein Papierrand bei Position 1 anschneidet, wird kein Schnitt erzeugt
Wenn man ein Papierrand bei Position 6 anschneidet, wird ein Schnitt erzeugt.
 
Das Shop-System von Rockwell hat mir 19% MwSt berechnet, der Zoll dann noch mal.
Eine kurze Mail an Rockwell mit einem Foto der DHL-Quittung hat dazu geführt, dass mir eine halbe Stunde später die im Shop gezahlte Tax erstattet wurde.

Auch ansonsten hinterläßt der Rockwell bei mir einen guten Eindruck. Heute Morgen hatte ich eine sehr genussvolle BBS-Rasur mit ihm und einer Nacet Klinge, SV 80th aniversary und einem Mühle STF classic L. Er wird allerdings nicht meine absoluten Lieblinge (Futur und Rocca) entthronen…
 
Habe in einem Video gesehen daß man den Hobel zum reinigen auch zerlegen kann. Also den Griff rausziehen.
Anscheinend soll wenn man die Klinge angezogen hat unten beim Griff ein leichtes Spiel sein. Sollte lt den Tester normal sein .
Ist das bei euch auch?
 
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Ja, der Knauf hat, sobald die Klinge angezogen ist, ein wenig Spiel, dennoch sitzt die Klinge fest.
Beim Ausschütteln, um die Seife im Wasserbad auszuspülen, klackert er minimal. Fühlt sich etwas merkwürdig an, dennoch löst sich nichts und die Festigkeit der Klinge schein nicht beeinträchtigt zu sein.
 
Ich hab den Setpoint vorerst zu Ende getestet.
Für Mich ist er sogar der Sieger von den drei Kontrahenten.
3. Rockwell 6S / 2. Merkur 510 / 1. Setpoint.
Die Vorteile höheres Gewicht, Klingenklemmung, Schaumabfuhr … überwiegen, im Verhältnis zum Merkur510.

Just my two cents.

Was ich nach der Reinigung gerade bei Adjustable immer gerne mache: die Gewinde und beweglichen Teile mit Scherkopföl zu behandeln.
Da ich lang genug elektrisch rasiert habe, sind da Reserven vorhanden… :flucht1
 
Moin Moin,

da hatte jemand hier wegen eines Rabat Code für den Rockwell Setpoint gefragt, auf der Original Rockwell Seite.

Ich hatte mir den auch bestellt, meiner ist noch auf dem Versand Weg.

Ich habe folgenden Code über einen Amerikaner von Youtube Rasur gefunden.

" OHIO_SHAVES " , der funktioniert noch , sind 10 Prozent!

Zu bedenken ist aber das es höchstwahrscheinlich zu Einfuhrabgaben kommen wird.
 
So. Nun habe ich den Setpoint auch getestet. Meine Lieblingsklinge Perma Sharp hat mich dabei unterstützt. Zudem habe ich versucht, genügend Vergleichsrasuren mit dem Merkur Progress 510 und dem Parker Variant durchzuführen. Versucht? Ja, denn es gab nur eine mit dem Variant, da es in einem Massaker endete, dass mir einige Tage Rasurpause mit viel Hautreparatur-Pflege einbrachte. Die gute Nachricht ist: der Variant ist verkauft und nicht mehr Teil meines Hausstands. Pah!

Ich habe mich für meine Kopf- und auch Halsrasur beim Setpoint bei der Einstellung 3 WTG und 2 ATG eingependelt. Auf der 4 war mir das Bladefeel zu stark, höher habe ich erst gar nicht ausprobiert. Ja, ich brauche es etwas sanfter, aber auch keine Streicheleinheiten.

Das Fazit vorweg: Ich kann mich @htf in dem Ranking 1. Setpoint und 2. Progress 510 anschließen.
Da ich (als Brillenträger, der sich ohne Brille quasi blind den Kopf rasiert) den kleinen eingestanzten Punkt beim Progress misslungen bis unglücklich finde, gab es da bereits Punktabzug, dazu der Aufbau als Zweiteiler und die Nullpunktverschiebung. Innerhalb der Rasur liegt mir zudem Edelstahl viel besser als die Chrom-Oberfläche, auch wenn diese besser rutscht. Ich mag es eben, den Stahl zu spüren.
Im Rasurgefühl insgesamt war bei gleichen Einstellungen, sowohl "auf der 3" als auch ungefähr nach den hier beschriebenen Gaps, die Klinge beim Setpoint etwas spürbarer. Die Ergebnisse waren jedoch bei beiden Rasierern im Ergebnis, also Abtrag, Sauberkeit, 'Hautschonung' und Nachhaltigkeit sehr ähnlich.

Vielleicht noch kurz zum oben beschriebenen 'Klackern': Der Setpoint ist ein Dreiteiler mit einer dem Progress ähnlichen Mechanik. Damit der untere Stift gut und satt drehbar ist, im Widerstand durchweg ähnlich bleibt und bei entfernter Kopfplatte dennoch im Schaft bleibt, hält ein kleiner Rind den Stift. Wenn die Kopfplatte festgeschraubt ist, sorgt dieser Ring natürlich weiterhin für den Stift für etwas Spiel. Beim Ausschütteln 'klackert' es also leicht, was schlichtweg dazugehört und kein Makel ist. Beim Progress ist dies ähnlich.

Anbei noch ein paar Fotos, die die Ähnlichkeiten und auch Unterschiede zwischen Progress, Setpoint und Variant darstellen sollen, sowie kurz die drei Teile des Setpoints.

Die drei auf niedrigster Stufe ('geschlossen'):
IMG_4947.jpeg


Die drei auf höchster Stufe ('offen'):
IMG_4948.jpeg


Die Unterseiten der Köpfe:
IMG_4949.jpeg


Das Ganze noch einmal im Gap-Vergleich (ohne Klinge, leider) geschlossen:
IMG_4951.jpeg


Und 'offen':
IMG_4950.jpeg


Die Füße im Vergleich:
IMG_4952.jpeg


Und die drei Teile:
IMG_4994.jpeg
 
So. Nun habe ich den Setpoint auch getestet. Meine Lieblingsklinge Perma Sharp hat mich dabei unterstützt. Zudem habe ich versucht, genügend Vergleichsrasuren mit dem Merkur Progress 510 und dem Parker Variant durchzuführen. Versucht? Ja, denn es gab nur eine mit dem Variant, da es in einem Massaker endete, dass mir einige Tage Rasurpause mit viel Hautreparatur-Pflege einbrachte. Die gute Nachricht ist: der Variant ist verkauft und nicht mehr Teil meines Hausstands. Pah!

Ich habe mich für meine Kopf- und auch Halsrasur beim Setpoint bei der Einstellung 3 WTG und 2 ATG eingependelt. Auf der 4 war mir das Bladefeel zu stark, höher habe ich erst gar nicht ausprobiert. Ja, ich brauche es etwas sanfter, aber auch keine Streicheleinheiten.

Das Fazit vorweg: Ich kann mich @htf in dem Ranking 1. Setpoint und 2. Progress 510 anschließen.
Da ich (als Brillenträger, der sich ohne Brille quasi blind den Kopf rasiert) den kleinen eingestanzten Punkt beim Progress misslungen bis unglücklich finde, gab es da bereits Punktabzug, dazu der Aufbau als Zweiteiler und die Nullpunktverschiebung. Innerhalb der Rasur liegt mir zudem Edelstahl viel besser als die Chrom-Oberfläche, auch wenn diese besser rutscht. Ich mag es eben, den Stahl zu spüren.
Im Rasurgefühl insgesamt war bei gleichen Einstellungen, sowohl "auf der 3" als auch ungefähr nach den hier beschriebenen Gaps, die Klinge beim Setpoint etwas spürbarer. Die Ergebnisse waren jedoch bei beiden Rasierern im Ergebnis, also Abtrag, Sauberkeit, 'Hautschonung' und Nachhaltigkeit sehr ähnlich.

Vielleicht noch kurz zum oben beschriebenen 'Klackern': Der Setpoint ist ein Dreiteiler mit einer dem Progress ähnlichen Mechanik. Damit der untere Stift gut und satt drehbar ist, im Widerstand durchweg ähnlich bleibt und bei entfernter Kopfplatte dennoch im Schaft bleibt, hält ein kleiner Rind den Stift. Wenn die Kopfplatte festgeschraubt ist, sorgt dieser Ring natürlich weiterhin für den Stift für etwas Spiel. Beim Ausschütteln 'klackert' es also leicht, was schlichtweg dazugehört und kein Makel ist. Beim Progress ist dies ähnlich.
Top Beschreibung!! Und Bilder!
 
Vielleicht noch kurz zum oben beschriebenen 'Klackern': Der Setpoint ist ein Dreiteiler mit einer dem Progress ähnlichen Mechanik. Damit der untere Stift gut und satt drehbar ist, im Widerstand durchweg ähnlich bleibt und bei entfernter Kopfplatte dennoch im Schaft bleibt, hält ein kleiner Rind den Stift. Wenn die Kopfplatte festgeschraubt ist, sorgt dieser Ring natürlich weiterhin für den Stift für etwas Spiel. Beim Ausschütteln 'klackert' es also leicht, was schlichtweg dazugehört und kein Makel ist. Beim Progress ist dies ähnlich.
Kannst Du Dir - oder auch gerne andere - erklären, warum die Aluversion nicht klackert?
 
Das kann ich nicht sicher beantworten. Ich würde aber raten, dass es am Hauptunterschied der Werkstoffe liegen könnte: dem Gewicht.
Man muss schon stärker schütteln, damit man merkt, dass es minimal Spiel hat. Das Eigengewicht des Stiftes wird beim Stahl-Hobel mehr Schwungmasse haben.
Wahrscheinlich habe ich mit „klackern“ auch übertrieben.
 
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