mich2525
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Hallo,
Ich habe kürzlich ein restauriertes John & William Ragg Messer in der großen Bucht erworben, welches auch mein erstes Sheffielder ist. Der Verkäufer ist zweifellos sehr seriös, konnte mir alle Fragen beantworten und hat mehrere Hundert restaurierte Messer im Angebot. Auch kam das Messer sehr aufwändig verpackt (in Wachspapier eingewickelt und mit Wachssiegel verschlossen, sowie in eigens 3D gedrucktem Schuber). Als das Messer ankam hatte ich dann einen Schreckmoment, weil das Heft alles andere als mittig schließt. Der Zustand des Heftes und auch der Klinge ist aber ansonsten tadellos. Nach einer genaueren Inspektion erschien mir dann jedoch die Form der Klinge sehr seltsam, da die Klinge an sich gerade im Heft sitzt, aber die Schneide schief ist, was jedoch vom Schliff so vorgegeben ist. Auch ist der Schliff, abgesehen davon, dass er schief ist, nicht ganz symmetrisch, sondern auf einer Seite keilförmig, während er auf der anderen Seite leicht hohl ist. Insgesamt erinnert mich die Form des Messers, vom Heft Mal abgesehen, sehr an ein japanisches Kamisori. Kann mir das Mal jemand bitte erklären? Ist das ein typisches Phänomen, oder ist die Klinge so verschliffen? Ich habe mir bei der Beschreibung viel Mühe gegeben, aber Bilder sagen mehr als tausend Worte, also seht selbst:
Ich habe kürzlich ein restauriertes John & William Ragg Messer in der großen Bucht erworben, welches auch mein erstes Sheffielder ist. Der Verkäufer ist zweifellos sehr seriös, konnte mir alle Fragen beantworten und hat mehrere Hundert restaurierte Messer im Angebot. Auch kam das Messer sehr aufwändig verpackt (in Wachspapier eingewickelt und mit Wachssiegel verschlossen, sowie in eigens 3D gedrucktem Schuber). Als das Messer ankam hatte ich dann einen Schreckmoment, weil das Heft alles andere als mittig schließt. Der Zustand des Heftes und auch der Klinge ist aber ansonsten tadellos. Nach einer genaueren Inspektion erschien mir dann jedoch die Form der Klinge sehr seltsam, da die Klinge an sich gerade im Heft sitzt, aber die Schneide schief ist, was jedoch vom Schliff so vorgegeben ist. Auch ist der Schliff, abgesehen davon, dass er schief ist, nicht ganz symmetrisch, sondern auf einer Seite keilförmig, während er auf der anderen Seite leicht hohl ist. Insgesamt erinnert mich die Form des Messers, vom Heft Mal abgesehen, sehr an ein japanisches Kamisori. Kann mir das Mal jemand bitte erklären? Ist das ein typisches Phänomen, oder ist die Klinge so verschliffen? Ich habe mir bei der Beschreibung viel Mühe gegeben, aber Bilder sagen mehr als tausend Worte, also seht selbst:
