Forum der Rasur

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Supernova - das Ende eines Sterns...

RasurKult

FdR-Pate
Hersteller/Händler
Servus zusammen,

am heutigen Sonntag, wie soll es anders sein, eine Pinselvorstellung.

Supernova - ein gewaltiges Weltraumspektakel bei dem ein Stern explodiert und stirbt.
Aber durch diese Explosion erhöht sich seine Leuchtkraft für kurze Zeit um das Millionenfache und er leuchtet so hell wie eine ganze Galaxie.

Ich finde die "Explosion" und das "Weltraumspektakel" trifft es bei diesem Pinsel recht gut.
Ein beeindruckendes Muster, eine Leuchtkraft in vielen Farben... gut, vielleicht nicht gleich so hell wie eine Sternenexplosion, aber immerhin.

Nicht immer entsteht aus einem Rohmaterial am Ende so ein spektakulärer Pinselgriff und schon gleich gar nicht, kann man das vorhersagen.
Diesmal hat es wieder geklappt - in bin sehr zufrieden :daumenhoch

Der Griff ist aus stabilisiertem Holunder, für einen 24er Knoten gemacht und auch hier mit einem 24er Manchurian abgebildet.
Durchmesser ca. 38mm, Länge ca. 63mm.

Und fasst hätte ich es vergessen, der Griff wurde mir "quasi" fast von der Werkbank weggekauft ;), also leider "nur gucken, nicht anfassen...".


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Supernova
Medizinschiff Nightingale 229, Frachtraum 3, Rotalarm
Eine erfundene Szene im Geist von "Supernova" (2000).


ROTALARM. ROTALARM. ROTALARM.

"Sweetie, Bericht!", brüllte Captain Marley, obwohl ihn alle hörten und der Alarm sowieso lauter war.

"Unbekanntes Objekt im Frachtraum 3, Captain", sagte Sweetie mit dem Tonfall einer Frau, die schon einmal einen Tag wie diesen erlebt hat. "Herkunft Titan-Station, Absender ein gewisser Bernhard, Frachtbrief lautet auf Holunder, stabilisiert. Ich habe dem Frachtbrief nicht geglaubt. Ich muss mich entschuldigen."

Alle starrten in die Vitrine. Dort lag ein Rasierpinsel, und sein Griff sah aus wie ein Stern im Moment seines Todes: Blau und Violett, durchzogen von orangen und goldenen Schlieren, dazwischen helle Funken, für die es im Vakuum keine Erklärung gab und im Drehbuch keine Notwendigkeit.

"Neundimensionale Materie?", flüsterte Marley.

"Negativ", sagte Sotomejor, die Augen am Scanner. "Ich habe dreimal gemessen. Es ist Holunder." Er schluckte. "Aber sehr, sehr überzeugend."

"Das glaube ich nicht!", rief Penalosa, riss sich die Schutzbrille vom Gesicht, die er nie abnimmt, und stieg auf eine Kiste, die da nicht stand. "Ich habe in meinem Leben viel gesehen! Fieber, Strahlung, Ärzte, die sich selbst operiert haben! Aber noch nie, noch nie, hat mich ein Stück Holz so angeschaut!"

"Es hat keine Augen", sagte Sweetie.

"DAS IST DOCH DER PUNKT!"

Lund legte die Hand an die Scheibe, und das Licht der Vitrine wanderte in Zeitlupe über ihr Gesicht, aus drei Winkeln, zu Musik, die niemand eingeschaltet hatte. "Er lebt", hauchte sie.

"Er ist verkauft", sagte Sweetie.

Vanzant, der Co-Pilot, der noch jede Abkürzung genommen hatte, die ihn ins Unglück führte, streckte die Hand aus. "Ein Griff, nur ein Griff. 24er Manchurian, Captain, sehen Sie sich diese Spitzen an. Der hat mehr Volumen als unsere Hüllenisolierung, und die ist auch nicht billig."

"Nicht anfassen."

Dr. Evers stand im Türrahmen, mit verschränkten Armen und diesem Blick, den man sich nur nach mindestens einem komplett schiefgegangenen Einsatz erwirbt.

"Wir haben das schon einmal gemacht", sagte sie. "Etwas Leuchtendes angefasst, weil es schön war. Danach hatten wir einen Gast mit einem Artefakt, ein Schiff voller Löcher und einen Stern, der keine Rücksicht auf uns nahm."

"Zur Information", sagte Sweetie. "Das Sprungfenster öffnet sich in elf Minuten. Das Anfassfenster beträgt null Sekunden. Der Käufer hat bereits bezahlt, der Pinsel gehört weder dieser Crew noch irgendeinem Menschen in diesem Raum. Ich empfehle Betrachten aus zwei Metern Abstand."

"Wer kauft so etwas?", fragte Marley.

"Ein Bassist."

Die Crew nickte, als erkläre das alles.

"Laut Akte besitzt er bereits einen Pinsel mit Vampir-Motiv", ergänzte Sweetie. "Ich stelle keine Fragen."

Vanzant liess die Hand sinken. Der Alarm verstummte. Das Licht in der Vitrine flackerte einmal, und zwar genau im dramatischsten Moment.

"Wir lassen ihn liegen", sagte Marley. "Und wir fliegen weiter."

"Kurs gesetzt", sagte Sweetie. "Und Captain: Das ist der erste Fund dieser Reise, den wir nicht kaputtmachen."
 
Supernova
Medizinschiff Nightingale 229, Frachtraum 3, Rotalarm
Eine erfundene Szene im Geist von "Supernova" (2000).


ROTALARM. ROTALARM. ROTALARM.

"Sweetie, Bericht!", brüllte Captain Marley, obwohl ihn alle hörten und der Alarm sowieso lauter war.

"Unbekanntes Objekt im Frachtraum 3, Captain", sagte Sweetie mit dem Tonfall einer Frau, die schon einmal einen Tag wie diesen erlebt hat. "Herkunft Titan-Station, Absender ein gewisser Bernhard, Frachtbrief lautet auf Holunder, stabilisiert. Ich habe dem Frachtbrief nicht geglaubt. Ich muss mich entschuldigen."

Alle starrten in die Vitrine. Dort lag ein Rasierpinsel, und sein Griff sah aus wie ein Stern im Moment seines Todes: Blau und Violett, durchzogen von orangen und goldenen Schlieren, dazwischen helle Funken, für die es im Vakuum keine Erklärung gab und im Drehbuch keine Notwendigkeit.

"Neundimensionale Materie?", flüsterte Marley.

"Negativ", sagte Sotomejor, die Augen am Scanner. "Ich habe dreimal gemessen. Es ist Holunder." Er schluckte. "Aber sehr, sehr überzeugend."

"Das glaube ich nicht!", rief Penalosa, riss sich die Schutzbrille vom Gesicht, die er nie abnimmt, und stieg auf eine Kiste, die da nicht stand. "Ich habe in meinem Leben viel gesehen! Fieber, Strahlung, Ärzte, die sich selbst operiert haben! Aber noch nie, noch nie, hat mich ein Stück Holz so angeschaut!"

"Es hat keine Augen", sagte Sweetie.

"DAS IST DOCH DER PUNKT!"

Lund legte die Hand an die Scheibe, und das Licht der Vitrine wanderte in Zeitlupe über ihr Gesicht, aus drei Winkeln, zu Musik, die niemand eingeschaltet hatte. "Er lebt", hauchte sie.

"Er ist verkauft", sagte Sweetie.

Vanzant, der Co-Pilot, der noch jede Abkürzung genommen hatte, die ihn ins Unglück führte, streckte die Hand aus. "Ein Griff, nur ein Griff. 24er Manchurian, Captain, sehen Sie sich diese Spitzen an. Der hat mehr Volumen als unsere Hüllenisolierung, und die ist auch nicht billig."

"Nicht anfassen."

Dr. Evers stand im Türrahmen, mit verschränkten Armen und diesem Blick, den man sich nur nach mindestens einem komplett schiefgegangenen Einsatz erwirbt.

"Wir haben das schon einmal gemacht", sagte sie. "Etwas Leuchtendes angefasst, weil es schön war. Danach hatten wir einen Gast mit einem Artefakt, ein Schiff voller Löcher und einen Stern, der keine Rücksicht auf uns nahm."

"Zur Information", sagte Sweetie. "Das Sprungfenster öffnet sich in elf Minuten. Das Anfassfenster beträgt null Sekunden. Der Käufer hat bereits bezahlt, der Pinsel gehört weder dieser Crew noch irgendeinem Menschen in diesem Raum. Ich empfehle Betrachten aus zwei Metern Abstand."

"Wer kauft so etwas?", fragte Marley.

"Ein Bassist."

Die Crew nickte, als erkläre das alles.

"Laut Akte besitzt er bereits einen Pinsel mit Vampir-Motiv", ergänzte Sweetie. "Ich stelle keine Fragen."

Vanzant liess die Hand sinken. Der Alarm verstummte. Das Licht in der Vitrine flackerte einmal, und zwar genau im dramatischsten Moment.

"Wir lassen ihn liegen", sagte Marley. "Und wir fliegen weiter."

"Kurs gesetzt", sagte Sweetie. "Und Captain: Das ist der erste Fund dieser Reise, den wir nicht kaputtmachen."

:lol MEGA daumenh!

Und so sieht er benutzt aus

PXL_20261029_175342446.PORTRAIT~2.jpg
 
SPEKTAKULÄR!

Auch, wenn ich mich frage, wo genau jetzt sich der Holunder in dieser Farb-Orgie versteckt... (ich mag es eigentlich lieber, wenn das Holz sich DEUTLICH vom Epoxy abhebt)
...so muß ich als Naturwissenschaftler (Ich setze den Urknall gleich mit Gott. Nur, daß der Urknall nicht ewig lange 7 Tage brauchte, um ALLES entstehen zu lassen...) doch rational und logisch anerkennen, daß das einfach ein GALAKTISCH schöner Pinsel ist!

Nur kucken, nicht anfassen?

...
IMMER diese Bassisten!
:zeter1
:popo1
:hammer1
:menno1

Glückwunsch natürlich trotzdem!
:kaputtlachen1
 
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