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The Caverns of Isengard - im verborgenen wächst das Böse...

RasurKult

FdR-Pate
Hersteller/Händler
Einen schönen Sonntag zusammen,

na dass ist ja mal einen Überschrift für ein Pinselvorstellung...
Aber ihr wisst ja, dass ich das alles nicht so ernst nehme ;).
Allerdings sind mir die Höhlen von Isengard, in denen Saruman sein Orks und Uruk-hai züchtet, als erstes eingefallen, als ich diesen Pinsel sah.

Jetzt muss ich dazusagen, dass das, was sich da offenbarte, tatsächlich im Rohzustand des Kantels nicht sichtbar war.
Um so überraschter war ich, die stillen Geheimnisse dieses Pinsel zu sehen.

Auch jetzt, im fertigen Zustand, sind die "Höhlen von Isengard" in normalem Licht kaum zu sehen, dazu ist es in den Höhlen zu dunkel.
Dazu benötigt ihr schon ein Licht (z.B. LED), mit dem man den Griff gezielt anstrahlen kann, aber oft reicht es zu wissen, was im verborgenen schlummert...

Deshalb bitte ich die Bildqualität einige Fotos zu entschuldigen, da ich die Höhlen mit den Studioaufnahmen nicht festhalten konnte, da das transparente Epoxi zu sehr spiegelte. Aber um es euch zu verdeutlichen, von was ich spreche, sind die Aufnahmen notwendig.

Der Griff besteht aus Eiche mit transparentem Epoxi, passend für einen 24er Knoten.
Der Außendurchmesser beträgt ca. 41mm und der Griff ist ca. 70mm lang. Fotografiert mit dem obligatorischen Manchurian.

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Ich ahne "böses" für den potentiellen Käufer...
...mit ziemlichen WOW!-Effekt bei näherer Betrachtung!

Selbst bei MAXIMALER Vergrößerung der Bilder kann man die abgrundtiefe Düsternis der Höhlen Isengards nur erahnen...

Transparentes Epoxy?
...
:herz1:herz1:herz1

Ein, schon aus der Ferne wirklich imposantes Exemplar eines weiteren RasurKult-Meisterwerks!

Zum Glück (für meinen "Bankberater"...) habe ich erst vor wenigen Tagen mein zweites eigenes Exemplar ("ferozah") eines solchen Kunstwerks erstanden, mit welchem am heutigen Abend dann die erste Rasur erfolgen wird!
:rofl

Klasse Arbeit mal wieder, lieber Bernhard!
:hey1

Deine PinselTime (und deren Ergebnisse) neben meiner eigenen RasurTime gehören jedesmal wieder zu meinen persönlichen Sonntags-Highlights!

goodjob!
 
Caverns of Isengard
Die Zerstörung und was danach blieb

Es begann mit einem Ruf, der durch den ganzen Fangornwald hallte

«Nach Isengart! Am Tor gescharrt, und sei’s so hart wie Stein! Den Felsenwall mit Hörnerschall und Trommelschlag reisst ein!»

Baumbart, ältester der Ents, Hüter des Waldes, führte seine Brüder aus dem Wald hinaus wie eine wandelnde Armee aus Wurzeln und uraltem Zorn. Was Saruman in Jahrzehnten gebaut hatte, die Schmieden, die Gruben, die finsteren Höhlen in denen er seine Uruk-hai gezüchtet hatte, sollte in zwei Tagen enden.

Merry und Pippin, viel zu klein um zu kämpfen, sassen auf Baumbarts Schultern und sahen zu, wie der Wall aufriss wie Pergament.

Am ersten Tag brannten die Feuer. Am zweiten Tag kam das Wasser.

Die Ents hatten die Flüsse umgeleitet, Dämme errichtet, Gräben gegraben mit einer Geduld die nur Wesen besitzen, die Jahrhunderte zählen wie Menschen Minuten zählen. Und dann, mit einem einzigen gewaltigen Schlag gegen die letzten Mauern, brach das Wasser herein.

Es füllte die Höhlen. Es löschte die Schmiedefeuer. Es verschlang die Gänge in denen einst Orkgebrüll widerhallte, und liess an ihrer Stelle nur Stille und klares, kaltes Nass zurück.

Baumbart sah zu, unbewegt, während sein Werk vollendet wurde. «Meine Aufgabe heute Nacht ist Isengard», hatte er gesagt. «Mit Fels und Stein.»

Jetzt war es vollbracht.

Zwei Tage später sass Merry auf einem umgestürzten Steinblock, die Füsse im Wasser das noch immer durch die Ruinen strömte, und biss genüsslich in etwas das verdächtig nach Sarumans persönlichem Vorrat aussah.

«Weisst du was das Schönste daran ist?», sagte er mit vollem Mund.

Pippin, gerade dabei eine Pfeife zu stopfen, sah nicht mal auf. «Dass wir noch leben?»

«Nein. Dass er alles verloren hat und wir haben Kuchen.»

Unter ihnen, tief unter den gefluteten Trümmern, lagen die alten Höhlen, jetzt für immer unter Wasser begraben. Was einst Zerstörung und Grauen gesehen hatte, lag nun still, konserviert, erstarrt.

«Merry», sagte Pippin plötzlich, «schau da runter.»

Sie beugten sich über den Rand. Tief unter der Wasseroberfläche schimmerten dunkle Adern und Höhlen. Überreste dessen was einmal war, gefangen im Stein, für immer eingeschlossen unter klarem Wasser.

«Sieht aus wie Isengard selbst», murmelte Merry. «Nur eben… friedlich.»

«Das Böse schläft», sagte Pippin. «Aber jetzt sieht es besser aus als vorher.»

Was Bernhard aus einem Stück Eiche und klarem Epoxi geschaffen hat, trägt genau diesen Moment in sich. Von aussen ruhig, warm, unscheinbar.

Doch wer das richtige Licht darauf richtet, findet die verborgenen Höhlen, die dunklen Risse, die stillen Zeugen einer Zerstörung die längst vorbei ist. In normalem Licht bleibt das Geheimnis verborgen. Man muss wissen, dass es da ist.

Isengard wurde geflutet. Das Böse wurde begraben. Und was zurückblieb, trägt sein Geheimnis für immer in sich. Sichtbar nur für jene, die genau hinschauen.

Und Merry hatte recht.

Es sieht friedlich aus.
 
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