Auf den ersten Blick sieht dieses japanische RM aus, wie ein sehr gutes, europäisches. Sämtliche „Beschriftungen“ auf Klinge und Erl sind in englisch gehalten:
Klinge: High-Class, Erl: Tiger 664 und ein symbolisierter Tiger.
Die Klingenbreite ist genau 6/8“, der Klingenkopf ist ein Geradkopf und das elfenbeinfarbene Heft und die Nieten und somit die komplette äußere Form sehen aus, als käme es aus einer sehr guten europäischen Schmiede – vielleicht um 1960 - und in diesen Punkten entspricht es auch weitgehend den europäischen Standards.
Daher vermute ich, dass die Japaner damals damit in den Weltmarkt vorstoßen wollten.
Was aus meiner Sicht dann nicht mehr den europäischen sondern den japanischen Standards entspricht, ist z.B. der Schliff*.
Ich habe Schwierigkeiten diesen eindeutig zuzuordnen, wenn ich z.B. die Koraat-Schliffe zugrunde lege. Es landet da bei mir zwischen voll- und halbhohl. Dreiviertelhohl trifft es aber auch nicht ganz.
Mein Eindruck während der heutigen Rasur war jedenfalls, dass es sich um ganz ausgezeichneten Stahl handeln muß und auch der damalige Schmiedemeister – der mit Sicherheit in einer langen Tradition gestanden hat – hat ausgezeichnete Arbeit geleistet, das gilt natürlich auch für das Schleifen und Polieren.
Jedenfalls kann ich berichten, dass das bisher meine sanfteste und gründlichste Rasur gewesen ist.
Das RM liegt sehr gut in der Hand, ist sehr gut ausgewogen, ist wendig und der Ton, wenn die Schneide auf das Barthaar trifft, ist etwas heller, als bei meinen anderen Rasiermessern, handelt es sich doch scheinbar um eine ein wenig singende Klinge.
Nun das Foto:
Klinge: High-Class, Erl: Tiger 664 und ein symbolisierter Tiger.
Die Klingenbreite ist genau 6/8“, der Klingenkopf ist ein Geradkopf und das elfenbeinfarbene Heft und die Nieten und somit die komplette äußere Form sehen aus, als käme es aus einer sehr guten europäischen Schmiede – vielleicht um 1960 - und in diesen Punkten entspricht es auch weitgehend den europäischen Standards.
Daher vermute ich, dass die Japaner damals damit in den Weltmarkt vorstoßen wollten.
Was aus meiner Sicht dann nicht mehr den europäischen sondern den japanischen Standards entspricht, ist z.B. der Schliff*.
Ich habe Schwierigkeiten diesen eindeutig zuzuordnen, wenn ich z.B. die Koraat-Schliffe zugrunde lege. Es landet da bei mir zwischen voll- und halbhohl. Dreiviertelhohl trifft es aber auch nicht ganz.
Mein Eindruck während der heutigen Rasur war jedenfalls, dass es sich um ganz ausgezeichneten Stahl handeln muß und auch der damalige Schmiedemeister – der mit Sicherheit in einer langen Tradition gestanden hat – hat ausgezeichnete Arbeit geleistet, das gilt natürlich auch für das Schleifen und Polieren.
Jedenfalls kann ich berichten, dass das bisher meine sanfteste und gründlichste Rasur gewesen ist.
Das RM liegt sehr gut in der Hand, ist sehr gut ausgewogen, ist wendig und der Ton, wenn die Schneide auf das Barthaar trifft, ist etwas heller, als bei meinen anderen Rasiermessern, handelt es sich doch scheinbar um eine ein wenig singende Klinge.
Nun das Foto: