Forum der Rasur

Registriere Dich jetzt kostenlos!

Dadurch bekommst Du Zugang zu dem geschützten Mitgliederbereich, kannst beim Gebrauchtmarkt mitmachen und stellst nebenbei auch noch sicher, dass niemand Dir Deinen Wunsch-Usernamen wegschnappt.

Treasure Island - auf der Suche nach dem Schatz der Piraten...

RasurKult

FdR-Pate
Hersteller/Händler
Servus zusammen,

es ist heiß, sehr heiß... vermutlich aber kein Vergleich zu der Hitze, die die Schatzsucher aushalten mussten, die Wochen und Monate auf See nach der Suche der Schatzinsel verbracht haben.
Und wer dann noch eine Schatzkarte hätte, auf der die genaue Position der Schatztruhe markiert ist.
Aber der Piratenkapitän Jack hatte keine Karte angefertigt, das wäre viel zu leicht für die Verfolger gewesen, nein - er hat die genaue Position in dem Griff seines Rasierpinsels markiert.
Da müssen die Schatzjäger erst mal drauf kommen... :cool::flucht1

Um die Küstenlinie und die Schatzposition genau darzustellen, wurde ein wunderschönes Buckeye Maser Holz verwendet.
Der Pinsel hatte unauffällige Maße von 41mm im Durchmesser und einer Höhe von 71mm und war für einen 24er Knoten gemacht, der wie hier, mit einem 2-Band Manchurian bestückt werden könnte. Also was für eine Seemannshaut, die Wind und Wetter trotzt...

Findet ihr die markierte Schatzposition ?

26-1273_1.jpg
26-1273_3.jpg
26-1273.jpg
26-1273_2.jpg
26-1273_4.jpg
26-1273_5.jpg
 
Die Küste des Verrats
Aufgezeichnet von Jim Hawkins, Schiffsjunge der Hispaniola

Ich werde nicht vorgeben, dass ich es sofort erkannte. Es war der alte Doktor Livesey, der mich darauf aufmerksam machte. Er legte den Griff auf den Tisch, trat einen Schritt zurück und betrachtete ihn schweigend, so wie er es immer tat, wenn ihm etwas Wichtiges durch den Kopf ging.

«Hawkins», sagte er schliesslich, «schau genau hin. Nicht auf das Holz. Auf die Küstenlinie.»

Und da sah ich es.

Das Buckeye Maserholz trug sie, eingebrannt in warmem Gold und tiefem Braun, durchzogen von dunklen Adern wie Flussbetten auf vergessenen Karten. Die Buchten, die Klippen, die verborgenen Pfade ins Landesinnere. Alles war da, für jeden sichtbar, der gelernt hatte hinzuschauen.

Und dann: das Blau.

So tief und stürmisch, mit weissen Schlieren die sich wie Gischt über schwarze Felsen brachen. Das Meer selbst, in Resin eingeschlossen, für die Ewigkeit konserviert. Genau dort, wo Holz und Wasser aufeinandertreffen, lag die markierte Position.

Kein Pergament. Kein Wachstuchpaket. Keine Flasche dem Meer anvertraut.

Captain Flint hatte seinen Schatz anders versteckt, und zwar dort, wo kein Schatzjäger je suchen würde:

Im Griff seines Rasierpinsels.

Ich weiss noch, wie Long John Silver auf der Hispaniola den Griff nie aus den Augen liess. Immer wenn ich in seine Nähe kam, rief der Papagei auf seiner Schulter sein ewiges «Pieces of eight! Pieces of eight!», als ob das Tier wüsste, was in dem Holz verborgen lag.

Silver wusste es. Natürlich wusste er es. Aber er hatte die Karte nie gefunden, weil er, wie alle anderen, nur auf Pergament gesucht hatte.

Den Knoten kannte ich gut. Ein 2-Band Manchurian, so robust wie ein alter Taukelmatrose, der Wind und Wetter getrotzt hatte. Was für eine Seemannshaut.

Der Doktor schwieg noch immer.

Dann tippte er mit dem Finger auf den Punkt, wo das Blau am dunkelsten war, tief, fast schwarz, wie das Wasser vor einer unbekannten Küste.

«X marks the spot», murmelte er.

Findet ihr die Position?

Jim Hawkins, aufgezeichnet für ankerbart
 
Ich habe eine ganz schlechte Nachricht für euch Landratten!

Die Sonne brannte erbarmungslos auf den goldenen Sand der einsamen Insel, als wir gemeinsam die letzte Markierung auf der Karte erreichten. Jim Hawkins wischte sich den Schweiß von der Stirn und warf mir einen erwartungsvollen, aber auch nervösen Blick zu. Wir standen vor der massiven Felsformation, die Captain Flint einst als Versteck für seine unermesslichen Reichtümer gewählt hatte.

Mit zitternden Händen setzte ich den Spaten an, während Jim den Boden nach verdächtigen Geräuschen absuchte. Nach Stunden der Plackerei stießen wir endlich auf einen hölzernen Deckel, der unter der Erde verborgen lag. Gemeinsam hebelten wir die schwere Truhe aus ihrem sandigen Grab. Als sich der Deckel mit einem gequälten Quietschen öffnete, erstrahlte das Innere in einem Glanz, der uns für einen Moment den Atem raubte. Goldmünzen aus allen Ecken der Welt funkelten uns entgegen und übertrafen unsere kühnsten Vorstellungen. Jim griff vorsichtig nach einer Dublone und ließ sie ungläubig durch seine Finger gleiten. Wir sahen uns an und in diesem Moment wussten wir beide, dass unser Leben sich für immer verändert hatte. Der Fluch des Captains schien in der Stille des Dschungels fast greifbar, doch die Freude über unseren Fund überwog jede Furcht.

Wir begannen hastig, die kostbare Fracht in unsere mitgebrachten Säcke zu verteilen. Jedes Stück Metall klang wie ein Versprechen auf eine neue, freiere Zukunft. Mit dem Schatz im Gepäck machten wir uns schließlich auf den Weg zurück zur Küste, wo unser Schiff in der Bucht auf uns wartete. Der Wind frischte auf, als wir das Ufer verließen und die Insel hinter uns ließen.

Der Schatz auf Treasure Island ist gehoben!
 
Ich habe eine ganz schlechte Nachricht für euch Landratten!

Die Sonne brannte erbarmungslos auf den goldenen Sand der einsamen Insel, als wir gemeinsam die letzte Markierung auf der Karte erreichten. Jim Hawkins wischte sich den Schweiß von der Stirn und warf mir einen erwartungsvollen, aber auch nervösen Blick zu. Wir standen vor der massiven Felsformation, die Captain Flint einst als Versteck für seine unermesslichen Reichtümer gewählt hatte.

Mit zitternden Händen setzte ich den Spaten an, während Jim den Boden nach verdächtigen Geräuschen absuchte. Nach Stunden der Plackerei stießen wir endlich auf einen hölzernen Deckel, der unter der Erde verborgen lag. Gemeinsam hebelten wir die schwere Truhe aus ihrem sandigen Grab. Als sich der Deckel mit einem gequälten Quietschen öffnete, erstrahlte das Innere in einem Glanz, der uns für einen Moment den Atem raubte. Goldmünzen aus allen Ecken der Welt funkelten uns entgegen und übertrafen unsere kühnsten Vorstellungen. Jim griff vorsichtig nach einer Dublone und ließ sie ungläubig durch seine Finger gleiten. Wir sahen uns an und in diesem Moment wussten wir beide, dass unser Leben sich für immer verändert hatte. Der Fluch des Captains schien in der Stille des Dschungels fast greifbar, doch die Freude über unseren Fund überwog jede Furcht.

Wir begannen hastig, die kostbare Fracht in unsere mitgebrachten Säcke zu verteilen. Jedes Stück Metall klang wie ein Versprechen auf eine neue, freiere Zukunft. Mit dem Schatz im Gepäck machten wir uns schließlich auf den Weg zurück zur Küste, wo unser Schiff in der Bucht auf uns wartete. Der Wind frischte auf, als wir das Ufer verließen und die Insel hinter uns ließen.

Der Schatz auf Treasure Island ist gehoben!
Ach, deshalb konnte ich ihn nicht finden im Shop von @RasurKult :pirat1
Glückwunsch zur Hebung dieses fantastischen Schatzes.daumenh!
 
Zurück
Oben