Forum der Rasur

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Ok, danke. Dann werde ich das in einer ruhigen Minute nochmal probieren.
 
Den einzigen Tipp den ich noch geben kann ist, noch weiter Wasser dazu zugeben. Ich glaube nämlich auch, daß meine Charge nicht die Beste war, aber mit mehr Wasser hat der schon recht fluffige Schaum dann doch ganz gut funktioniert. Irgendwie wurde er dann nach und nach besser.
Heute morgen habe ich es nochmals versucht. Aus Versehen habe ich gleich zu Beginn zu viel Wasser hinzugegeben. Die entstandene Plörre ließ sich jedoch schnell zu einwandfreiem perfekten Schaum aufschlagen. Keine Ahnung, was man da noch hätte mehr hinzugeben können. Leider ist der Schaum im zweiten Durchgang ziemlich zusammengefallen. Ähnlich wie bei der LPL. Glaubt Ihr, dass der stabiler wird, wenn man das Wasser langsamer hinzugibt?

Ich werde die wohl eh in den MH stellen, weil ich weder Zeit und Lust habe, mich mit Zicken zu beschäftigen. Wenn die aber doch ne schlechte Charge ist, würde ich sie eher wegwerfen. Das kann man ja niemandem zumuten.
 
Könnte es eventuell sein, dass es an der unterschiedlichen Wasserhärte liegt?
Im Vorgängerforum hatte wir mal ausgiebige Diskussionen darüber. Es stellte sich damals heraus, dass die Wasserhärte bei einigen RS sehr wohl eine Rolle spielte. Kann mich aber nicht mehr erinnern, um welche Seifen es sich damals handelte. Möglich ist auch, dass das Thema Wasserhärte heute dadurch erledigt ist, dass die betroffenen Hersteller ihre Formulierungen angepasst haben.
 
Könnte es eventuell sein, dass es an der unterschiedlichen Wasserhärte liegt?
Im Vorgängerforum hatte wir mal ausgiebige Diskussionen darüber. Es stellte sich damals heraus, dass die Wasserhärte bei einigen RS sehr wohl eine Rolle spielte. Kann mich aber nicht mehr erinnern, um welche Seifen es sich damals handelte. Möglich ist auch, dass das Thema Wasserhärte heute dadurch erledigt ist, dass die betroffenen Hersteller ihre Formulierungen angepasst haben.
Das kann gut sein. Die LPL sind ja auch bekannte Zicken und mir insgesamt zu schwierig. Dennoch habe ich den Eindruck, dass die mit weichem Wasser wesentlich besser funktionieren.

Derzeit ist eine funktionierende Charge zu mir unterwegs. Danach wissen wir mehr. Alles für die Wissenschaft. Alles für den Dackel.
 
So, nach der Erfahrung mit einem (angabegemäß, woran ich nicht zweifle) funktionierenden Puck aus dem MH sowie meiner Harris, die gestern auch wieder rumzickte, nachdem sie vorher ganz famos performt hatte, komme ich zu dem Schluss, dass englische Seifen entweder Schwierigkeiten mit meiner Verfahrensweise oder mit hartem Wasser oder mit mit einer Kombination aus beidem haben. Daraus und aus der Tatsache, dass ich den Schrank voll habe mit Seifen, die auf Autopilot - auch morgens vor dem ersten Kaffee - ganz wunderbar funktionieren, in Kombination mit nicht vorhandener Lust und Zeit, sich mit britischen Zicken zu beschäftigen, folgt, dass ich das Kapitel englische Seifen für mich endgültig beende. Augen auf im MH.

(Von den lingophilen Germanisten unter Euch erwarte ich zudem ausgiebigstes Lob für diese zwei herrlichen Bandwurmsätze. Kunstwerke in meinen Augen.)
 
Tatsächlich könnte es wirklich einen Zusammenhang mit den Wasserwerten geben, wobei das in der Seife befindliche EDTA ja eigentlich die Metallionen binden und damit das Wasser enthärten soll.

Ich habe mal entsprechende Tests mit meiner LPL durchgeführt. Das Wasser hat bei uns zunächst mal eine Härte von 16-19 Grad dH (hartes Wasser). Durch die Wasserenthärtungsanlage, die ich bei uns im Haus verbaut habe, senke ich die Härte auf 7 Grad dH (weiches Wasser) ab. Bei mir funktioniert die LPL einwandfrei.
Nun habe ich über ein Bypass-Ventil einen Wasserhahn im Garten angeschlossen. Hier kommt das Wasser nicht enthärtet an, sondern in der Härte, in welcher es durch die Stadtwerke ins Netz eingespeist wird. Als ich meine Tests durchgeführt habe, lag die Härte bei etwas über 17 Grad dH.
Das Wasser habe ich in einem Wasserkocher auf ca. 50 Grad erwärmt, die übliche Menge der LPL in eine Scuttle gegeben, mit dem Wasser angefeuchtet und versucht aufzuschlagen. Das Ergebnis war eher bescheiden. Nicht zu vergleichen mit dem Schaum, den ich sonst erzielen kann. Als ich anschließend das gleiche mit dem enthärteten Wasser wieder versucht habe, wobei ich natürlich wieder etwas Seife aus dem Tiegel genommen und nicht die bereits „versaute Seife“ habe ich wieder einen Topschaum hinbekommen.

Alternativ kann es natürlich auch mit dem pH-Wert des Wassers zusammenhängen. Der Grenzwert liegt laut Trinkwasserverordnung zwischen 6,5 - 9,5, was eine deutliche Spreizung zwischen leicht sauer und alkalisch darstellt.

Da ich mir die 1805 demnächst auch zulegen möchte (direkt aus UK), werde ich den Test mal wiederholen und dann hier nachberichten.
 
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