Tatsächlich könnte es wirklich einen Zusammenhang mit den Wasserwerten geben, wobei das in der Seife befindliche EDTA ja eigentlich die Metallionen binden und damit das Wasser enthärten soll.
Ich habe mal entsprechende Tests mit meiner LPL durchgeführt. Das Wasser hat bei uns zunächst mal eine Härte von 16-19 Grad dH (hartes Wasser). Durch die Wasserenthärtungsanlage, die ich bei uns im Haus verbaut habe, senke ich die Härte auf 7 Grad dH (weiches Wasser) ab. Bei mir funktioniert die LPL einwandfrei.
Nun habe ich über ein Bypass-Ventil einen Wasserhahn im Garten angeschlossen. Hier kommt das Wasser nicht enthärtet an, sondern in der Härte, in welcher es durch die Stadtwerke ins Netz eingespeist wird. Als ich meine Tests durchgeführt habe, lag die Härte bei etwas über 17 Grad dH.
Das Wasser habe ich in einem Wasserkocher auf ca. 50 Grad erwärmt, die übliche Menge der LPL in eine Scuttle gegeben, mit dem Wasser angefeuchtet und versucht aufzuschlagen. Das Ergebnis war eher bescheiden. Nicht zu vergleichen mit dem Schaum, den ich sonst erzielen kann. Als ich anschließend das gleiche mit dem enthärteten Wasser wieder versucht habe, wobei ich natürlich wieder etwas Seife aus dem Tiegel genommen und nicht die bereits „versaute Seife“ habe ich wieder einen Topschaum hinbekommen.
Alternativ kann es natürlich auch mit dem pH-Wert des Wassers zusammenhängen. Der Grenzwert liegt laut Trinkwasserverordnung zwischen 6,5 - 9,5, was eine deutliche Spreizung zwischen leicht sauer und alkalisch darstellt.
Da ich mir die 1805 demnächst auch zulegen möchte (direkt aus UK), werde ich den Test mal wiederholen und dann hier nachberichten.