Forum der Rasur

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Umgang mit Dachs-Pinseln

Wenn Mann zu fest drückt beim schäumen und der Pinsel bis auf die Karotte wie ein Schneemann aussieht muss Mann sich nicht wundern, Dachse ohne festen Druck nur mit den Spitzen schäumen.....dann hält so ein 39 DM Dachs auch fast 24 Jahre, Besatz top dem Griff sieht Mann es an.
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Deshalb nutze ich kaum einen Mug, und wenn dann einen mit langen Griff
Zb Omega 10098 sieht scheußlich aus schäumt wie Sau
Hihi Wortspiel ....
Die Fine Lather Bowl ist relativ Flach.
Das sollte eigentlich gut gehen
 
Diesen Pinsel hat mir meine Mama geschenkt als der erste Flaum sprieß. Das ist so irgendwas um die 45 Jahre her.

Ein Vierteljahrhundert habe ich ihn benutzt und ein Vierteljahrhundert hat er mit mir die Welt bereist, noch feucht in Handtücher oder Plastiktüten gewickelt oder einfach in Koffer und Taschen geschmissen. Er hat genau so unbekümmert gelebt wie ich und das ging auch. Ich habe ihn nie gesäubert geschweige denn desinfiziert - die Selbstreinigungskräfte des täglichen Einseifens und anschließenden Auswaschens haben ihn 25 Jahre gut gepflegt. Er hat wie ich ein paar Haare gelassen, aber das war es auch schon.

Heute rotiere ich um die 15 Pinsel und denke daher nicht mehr über Trocknungszeiten nach, aber wäre ich weniger liebenswert bekloppt, würde mir auch ein einziger Pinsel reichen. Will sagen, die halten ganz schön was aus.

Meinen guten, alten Freund hier habe ich immer noch und einmal im Jahr, am Geburtstag meiner verstorbenen Mutter, hole ich ihn raus und gedenkeschäume mit ihm nochmal.

Anhang anzeigen 197758
Der Pinsel ist ja auch Vulkanisiert. Das wurde doch damals gemacht, damit die länger halten.
Bin mir nur nicht mehr sicher was das bedeutet. Ist der Knoten anstatt mit Harz mit vulkanisiertem Gummi vergossen? Oder waren da die Haare tatsächlich mit einer Gummischicht überzogen? Ich meine ich habe beide Varianten mal gelesen.
 
Der Pinsel ist ja auch Vulkanisiert. Das wurde doch damals gemacht, damit die länger halten.
Bin mir nur nicht mehr sicher was das bedeutet. Ist der Knoten anstatt mit Harz mit vulkanisiertem Gummi vergossen? Oder waren da die Haare tatsächlich mit einer Gummischicht überzogen? Ich meine ich habe beide Varianten mal gelesen.

Da kenne ich mich nicht mit aus, ich nehme an @blexa oder ein anderer Kenner kann usn was dazu sagen.
 
Der Pinsel ist ja auch Vulkanisiert. Das wurde doch damals gemacht, damit die länger halten.
Bin mir nur nicht mehr sicher was das bedeutet. Ist der Knoten anstatt mit Harz mit vulkanisiertem Gummi vergossen? Oder waren da die Haare tatsächlich mit einer Gummischicht überzogen?
Soweit ich es verstanden habe wurde der verklebte Haarknoten am geklebten Ende erhitzt, so dass die Klebung "zusammenbackt". Vermutlich enthielt der verwendete Klebstoff Kautschukharze...?
 
Ehrlich gesagt weiß ich nicht wie ich noch anders spülen soll damit der 100% „rein“ wird.
Ich glaube, das ist das falsche Ziel. Ziel sollte imho sein, sie so gründlich auszuspülen, dass sie nicht sofort anfangen zu stauben. Das dauert bei mir 1,5-2 Minuten (eine ist bei mir zu wenig, da stauben sie bereits merklich nach 2-3 Verwendungen). Wenn sie dann nach 10-20 Verwendungen leicht anfangen zu stauben, kannst Du sie dann 100%ig zu reinigen (was bei mir Zitronensäure- oder Boraxbad bedeutet, ymmv).

100% rein anzustreben, ist bei einem Dachspinsel genauso sinnvoll wie bei einem Grillrost oder einer Pfanne..
 
100% rein anzustreben, ist bei einem Dachspinsel genauso sinnvoll wie bei einem Grillrost oder einer Pfanne..
:nic1 Guter Ansatz.

Hatte ich noch nicht so gesehen…
Wenn man darüber genauer nachdenkt, ist es einfacher eine Pfanne oder ein Grillrost zu reinigen, da da alles schön sichtbar und zugänglich ist im Gegensatz zum Pinsel.

Insofern mit Dank an Dich für den pragmatischen Ansatz :bier1

VG
 
Dachse sind wie jedes andere Haar von Lebewesen auf Rückfettung angewiesen.
Deshalb eine solche chemische Behandlung vor der Rasur tätigen oder nach der Chemie noch mit Seife schäumen.
 
um zu verhindern dass die Pinsel stauben kann ich empfehlen die Pinsel nach jeder Rasur mit einer seifenfreien Waschlotion, wie zb die von Ballea Med (DM), auszuwaschen. Das entfernt die Seifenreste effektiver als reines Spülen.
 
um zu verhindern dass die Pinsel stauben kann ich empfehlen die Pinsel nach jeder Rasur mit einer seifenfreien Waschlotion, wie zb die von Ballea Med (DM), auszuwaschen. Das entfernt die Seifenreste effektiver als reines Spülen.
Genau so mache ich das auch. Da ich momentan drei Pinsel in der Rotation habe, wird jeder Pinsel nur alle 72 Stunden (+/- 3, 4 Stunden) verwendet und sollte ausreichend durchgetrocknet sein. Die Pinselhaare fühlen sich nach einer Wäsche mit einem Syndet wieder an wie neu. Das übliche Einweichen in Essig, Zitronensäure und/oder Spülmittel mit anschließendem minutenlangen Auswaschen alle paar Wochen kann damit entfallen. :daumenhoch
 
Meine laienhafte Erklärung ist: Seife bildet Kalkseife. Wenn diese mal im Pinsel ist lässt sie sich nur schwer entfernen. Eine synthetische Seife ist keine Seife und bildet somit keine Kalkseife. Das auswaschen mit der Synthetischen Seife wäscht die Reste der echten Seife aus dem Pinsel bevor sich die Kalkseife bilden kann.
Wenn man das also von Beginn an so macht, spart man sich diese ganzen aufwendigen Kalkseifenentfernungen mit krassen Mitteln wie Borax.
 
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