Forum der Rasur

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Umgang mit Dachs-Pinseln

Hier im Zentrum von Kölle kommt kein Wasser aus den Hähnen, da kann ich die Kalkstangen als Meterware rausziehen.

Als ich das Kalkgestaube satt hatte, kam eine Schüssel mit destilliertem Wasser zum Einsatz. Da tunke ich die Pinsel vor dem Schäumen rein und aus der entnehme ich das Wasser, dass ich beim Gesichtsschäumen hinzugebe. Ich spüle zwar noch den Pinsel unter fließendem Wasser aus, aber danach schwenke und drücke ich ihn nochmal in der Desti-Schüssel. Seitdem staubt es nicht mehr.

Und währende ich das tippe, kommt mir die Idee, das Ausspülen unterm Hahn wegzulassen, dann sehen die Pinsel nur noch destilliertes Wasser. Damit kriege ich die Pinsel zwar nicht seifenfrei, aber kalkfrei. Wäre auch was und die bis zum nächsten Einsatz angetrockneten Seifenreste werden dann ja wieder beim Einweichen gelöst, die schaden nicht.
 
Das würde ich so nicht unterschreiben. Seifenreste greifen auf Dauer sehr wohl natürliche Haare an.

Ist die Frage, was das größere Übel ist. Bei mir kommt jeder Pinsel spätestens alle 14 Tage dran und dann werden die alten Seifenreste gelöst. Und da ich keine Chemiebomben schäume, sehe ich die Seifen bei solchen Intervallen weniger kritisch als Kalk.
 
Bei Pinseln mit Holzgriff würde ich das nicht machen, um ein Durchnässen/Aufquellen des Holzes zu vermeiden. Bei solchen Pinseln achte ich stets darauf dass der Griff möglichst nicht nass wird.
Ist ein Punkt, ja. Die Holzgriffpinsel werden bei mir immer zuerst aus dem feuchten Nass entnommen und kräftig durchgespült. Und dann und wann kommt mal wieder ein leichter Holzwachsfilm auf den Griff. Bisher hat es noch keinen zerlegt. Aber ich verstehe jeden, der das nicht machen möchte.

Wobei ich mir bei der Nutzung selbst die wenigsten Sorgen mache. Kann natürlich sein, dass ich das irgendwann bereuen werde…
 
Vorab: Ich habe 1 Plastikdachs. Er ist mein erster Pinsel und ich habe ihn aus zwei Gründen gewählt. Ich wollte keinen Dachs, weil ich bezweifle, dass es den armen Pinseldachsen in China gut geht. Das Einweichen und Trocknen fand ich schon vorab nervig. Versteht mich nicht falsch. Ich will niemandem seinen Silberspitz madig machen. Das muss jeder selbst entscheiden. Es erklärt nur, warum ich jetzt von Dachs auf Synthie umschwenke.

Gilt das mit dem Kalkstaub auch für Synthies? Ich lebe in Dortmund. Wir haben hier sehr weiches Wasser.
Ich rasier mich mit meinem Pinsel seit etwa einem Jahr alle zwei Tage. Danach spüle ich die Pinselhaare gründlich unter fließend warmem Wasser aus. Am Ende kommt der Pinsel in den Ständer, Haare nach unten. Am nächsten Tag ist er trocken. Dann bürste ich ihn vorsichtig mit einer normalen Haarbürste aus. Wenn Kalkstaub vorhanden wäre, müsste ich es hier sehen. Da ist aber nichts.

Liegt das jetzt an meiner Gründlichkeit, oder haben Synthies generell kein Problem mit Kalkseife?
 
Meine Holzgriffe werden mitgereinigt, wie alles andere auch. Die haben auch schon mehrfach 24h im Boraxbad verbracht. Ab und an bekommen die etwas Danish Oil .oder Tungöl. Bisher erfreuen sie sich bester Gesundheit.
 
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