Forum der Rasur

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Welcher Edelstahlhobel?

Mit dem Razorock Game Changer, die meisten Nutzer bevorzugen die .76 Platte, wäre die Trefferwahrscheinlichkeit eher hoch. Kann man nicht so viel falsch machen. Und du könntest, nach oben, wie nach unten weitere Platten zukaufen. Am besten direkt bei Italianbarber.com bestellen.
Ansonsten wäre der Merkur 23 Inox auch eine Empfehlung.
 
Ein Rockwell C6 ist sicher gut geeignet am Anfang, sehr tolerant beim Winkel und verschiedene Kopfplatten :)
Ich kenne nur die Chrom Variante und die ist jedenfalls gut, da du Edelstahl suchst wirst du bei ihm aber auch fündig als S6 Variante.

Der Yaqi Ghost in Edelstahl wäre eventuell auch was, da hab ich nur die Alu Variante und komme damit mittlerweile gut zurecht (ist schon anders, da leichter).
 
  • Rockwell 6s
  • Feather AS-D2
  • Merkur 34 Inox
Hier mal meine Einschätzung zum Thema:

1. Rockwell 6S (Der Favorit für Experimentierfreudige)

Der 6S ist fast schon ein "Safe Bet". Da du die Platten wenden kannst, startest du bei Stufe 1 oder 2 (extrem sanft). Wenn du merkst, dass du zu oft über dieselbe Stelle fährst (was Hautreizungen verursacht), gehst du eine Stufe höher.

• Vorteil: Du kaufst 6 Hobel in einem. Die matte Oberfläche gleitet sehr gut.

• Nachteil: Der Kopf ist recht klobig, was unter der Nase etwas Übung erfordert.

2. Feather AS-D2 (Die sanfte Diva)

Dieser Hobel ist ein technisches Kunstwerk aus Japan. Er ist so sanft, dass man manchmal das Gefühl hat, er würde gar nicht schneiden – bis man das glatte Ergebnis sieht.

• Vorteil: Extrem hautschonend. Kaum Rasurbrand möglich.

• Nachteil: Er hat einen sehr engen "Sweet Spot". Wenn der Winkel nicht exakt stimmt (ca. 45 Grad), passiert nichts. Er ist zudem meist der teuerste im Trio.

3. Merkur 34 Inox (Der solide Arbeiter)

Der Merkur 34 ist seit Jahrzehnten die Referenz für Einsteiger und Profis. In der Edelstahl-Variante ist er nun ein Erbstück.

• Vorteil: Er ist sehr intuitiv zu führen. Die Geometrie ist so perfektioniert, dass fast jeder sofort damit klarkommt.

• Nachteil: Er ist weniger "verspielat" als der Rockwell und weniger spezialisiert als der Feather.

Bin gespannt wie Du Dich entscheidest . Berichte doch mal !

LG
Hilmar
 
Ich kann die Begeisterung für den Rockwell C6/S6 absolut nicht verstehen. Das ist kein Adjustable, sondern ein Bastelhobel mit unterschiedlichen Grundplatten. Man kann ihn während der Rasur nicht mal eben sanfter oder aggressiver machen, ohne ihn zu zerlegen und mit gedrehter oder anderer Grundplatte wieder zusammenzuschrauben. Ich habe ihn selbst besessen und war einer der wenigen Hobel, die ich nach kurzer Zeit wieder verkauft habe.

Ein verstellbarer Hobel macht in meinen Augen schon Sinn, denn man hat viele Hobel in einem und kann ihn schnell, mit einem dreh, auf seine Hautansprüche anpassen, auch während der Rasur. Auch gewöhnt sich die Haut über die Zeit an die Rasur. So kommt einem ein Hobel, der gestern noch gefühlt aggressiv war, heute u.U. wie ein Mimimi-Hobel vor. Dann braucht man sich nicht auf die Suche nach einem neuen, bissigeren Hobel machen, sondern dreht seinen Adjustable ein Stückchen auf. Fertig.

Wenn man nicht einen Schrank voll verschiedenster Hobel möchte (was die meisten hier im Forum aber tatsächlich haben), dann greift man zu einem vertsellbaren. In Edelstahl ist die Auswahl auch deutlich überschaubarer.

Empfehlenswert sind m.M.n.:

Rex Ambassador (gut, aber sehr teuer)
Yaqi Avanti ( über China. Ein Merkur Progress Nachbau aus Edelstahl)
Yaqi Ultima ( ebenfalls über AliExpress)

Ich besitze sie alle drei und sie rasieren alle sehr gut. Auch wenn die Liste der verstellbaren Edelstahlhobel bei weitem nicht vollständig ist, wären es aber die drei, die ich empfehlen würde.
 
Ich verstelle bei der Rasur eigentlich nix an egal welchen Adjustable, damit habe ich aufgehört weil es meiner Meinung nach unnötig ist.
Eine gute Einstellung für alle Durchgänge finden und dann passt das :)
Ich bezweifle auch einen echten Unterschied zwischen zb 0,5 und 0,7 mm Klingenspalt, wenn die Technik passt kommt man mit beiden gut zurecht.

Wohlgemerkt, wenn man sich täglich rasiert. Falls man sich einmal in der Woche den Urwald vom Gesicht wegsensen möchte ist natürlich ein wesentlich größerer Spalt sinnvoll für den ersten Durchgang ;)
 
Super, Danke Hilmar!

Unter den Aspekten Hautschutz, Verarbeitung und Technik müsste es eigentlich der Feather werden. Aber wenn die Handhabung so speziell ist, ist der nichts für mich.

Am Rockwell mag ich die Vielseitigkeit, Der könnte vielleicht mein "letzter Rasierer" sein, oder zumindest einer, den ich sehr lange nutzen kann.

Der Merkur wäre wahrscheinlich der vernünftigste, wenn man damit im Grunde nichts falsch machen kann, außerdem made in Germany. Muss aber mal überlegen, ob ich den nicht zu langweilig finde.

Befriedigung des Spieltriebs und Vielseitigkeit sprechen für den Rockwell. Kannst Du sagen, ob der Kopf vom Rockwell klobiger ist, als der vom King C Gilette? Der ist meine einzige Referenz.

VG
 
Wenn es auf den Geldbeutel nicht ankommt, hol dir den Rex Konsul. Etwas sanfteres und gründlicheres wirst du kaum finden. In einer Liga spielt ebenfalls der ATT S1. Beide haben Exithobelpotenzial.
Doch, Geldbeutel ist wichtig, will deswegen nicht nicht in den Urlaub fahren können. Den Preis vom Feather, online 220 bis 250, finde ich schon hoch. Das würde ich aber ausgeben, wenn das mein Exithobel wäre.
 
Der Rockwell ist klobiger als der King C Gillette.
Wenn du schreibst das du auf der suche nach einem sanften Hobels bist, dann wirst du bei dem Rockwell nur eine Platte brauchen, die restlichen werden dann in der Lade liegen. Der Feather ist garnicht so kompliziert zu führen wie andere Hobel, man gewöhnt sich sehr schnell daran. Wie Hilmar schon schreibt es gibt kein anderen Hobel der sanfter und gleichzeitig so gründlich ist speziell in Problemzonen.
Ich benutze in immer wieder und er ist fester Bestand meiner Hobel die in Rotation habe.
 
Natürlich ist die Auswahl an Edelstahlhobeln nahezu unendlich . Und auch Preise jenseits der 1000 kein Problem . Ich dachte nur der Thread Ersteller hat schon was ins Auge gefasst und speziell danach gefragt …
 
Der Rockwell ist klobiger als der King C Gillette.
Wenn du schreibst das du auf der suche nach einem sanften Hobels bist, dann wirst du bei dem Rockwell nur eine Platte brauchen, die restlichen werden dann in der Lade liegen. Der Feather ist garnicht so kompliziert zu führen wie andere Hobel, man gewöhnt sich sehr schnell daran. Wie Hilmar schon schreibt es gibt kein anderen Hobel der sanfter und gleichzeitig so gründlich ist speziell in Problemzonen.
Ich benutze in immer wieder und er ist fester Bestand meiner Hobel die in Rotation habe.
Kann man den Feather mit verschiedenen Klingen bestücken? Hab ein bisschen Bedenken, dass es Engpässe bei den original Feather Klingen geben könnte
 
Den kannst du mit jeder Klinge bestücken die erhältlich ist. Der Feather kommt mit sehr scharfe Rasierklingen die in anderen Hobeln gemieden werden, weil sie zu aggressiv erscheinen, gut zurecht und lässt diese milder zur Haut wirken.
 
Jeder Hobel für De Klingen kann mit jeder De Klinge verwendet werden :)
Die Frage ist nur, wie die Kombi für dich dann ist.
Und dann beginnt die unendliche Geschichte der Klingenspielerei :lol
 
Ich kann die Begeisterung für den Rockwell C6/S6 absolut nicht verstehen. Das ist kein Adjustable, sondern ein Bastelhobel mit unterschiedlichen Grundplatten. Man kann ihn während der Rasur nicht mal eben sanfter oder aggressiver machen, ohne ihn zu zerlegen und mit gedrehter oder anderer Grundplatte wieder zusammenzuschrauben. Ich habe ihn selbst besessen und war einer der wenigen Hobel, die ich nach kurzer Zeit wieder verkauft habe.
+ 1

Auch mir gefiel der 6S gar nicht. Schwer, klobig und potthässlich. Und ich hätte auch nur Platte 4 gebraucht, die anderen beiden Platten waren nutzlos. Ganz schnell verkauft. Auch Adjustables halte ich für ziemlich nutzlose Spielerei, macht den Hobel unnötig kopflastig oder den Kopf klobig. Ich weiß, viele sehen das anders, aber ich kann ja nur von mir reden.

Den Feather AS-D2 hatte ich auch mal. Bin eigentlich gut mit zurechtgekommen, aber irgendwie waren die Rasuren damit langweilig und öde. Bald wieder verkauft. Der Feather-Hobel ändert oft den Besitzer, ich würde den niemals neu, sondern nur gebraucht kaufen. Optisch und haptisch gelungen, aber trotzdem sprang der Funke nie über.

Jeder Jeck ist anders, ich bevorzuge eher leichtere, filigrane und gut führige Hobel, die nicht aggressiv daherkommen. Wirf mal einen Blick auf den Edelstahlmerkur 23 Inox und lies den Thread dazu durch. Alternativ dazu vielleicht der Edwin Jagger 3One6.
 
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