Flugs
Writes More Here Than At Work
Zuerst wollte ich den neuen Yaqi Prècise im allgemeinen Yaqi Thread vorstellen, da er doch einigermaßen umstritten ist. Es handelt sich nämlich definitiv um einen Clone, namentlich um einen Clone des Blutt BR-1.
Von Yaqi wird nur der Kopf angeboten und dieser gleicht dem Blutt wie ein Ei dem anderen. Bis auf die Beschriftung und einer leichten Vertiefung in der Grundplatte beim Yaqi sehe ich keine Unterschiede. Ok, der Klingenspalt ist noch ein anderer. Angegeben wird er beim Précise mit 1,15mm.
Trotzdem finde ich, dass der Prècise einen eigenen Eintrag verdient hat, weil ich doch sehr positiv von der Rasurleistung überrascht wurde.
Ob diese jetzt auch perfekt vom Blutt kopiert wurde, kann ich nicht sagen, da ich bisher keinen Blutt hatte. Wenn es so sein sollte, dann Glückwusch an alle, die einen Blutt ihr Eigen nennen können.
Nach der Lieferung musste ich zunächst bis zum Folgetag auf die Rasur warten, so dass ich mir den Kopf genauer anschauen und vermessen konnte. Hier zunächst ein paar Bilder:
Mit eingelegter Klinge fällt auf, dass die Klinge sehr knapp eingespannt ist, d.h. kaum Klinge unter dem Deckel hervorschaut.
In Kombination mit der relativ breiten Klemmfläche (siehe Bilder oben) verspricht dies eine starre Klinge, die kaum oder überhaupt nicht flattern dürfte:
Im Vergleich zum Ghost .90 SB (mit dem ich den Prècise vergleiche, da er diesen bei positiver Beurteilung ersetzen wird), wird der knappe Klingenvorstand unter dem Deckel (nicht die Exposure bzw. Klingenbelichtung) noch deutlicher.
Auch das Bild gegen das Licht unterstreicht dies nochmals:
Rein optisch sieht die Schaumkante des Prècise länger aus (nach vorn gezogen). Tatsächlich ist der Unterschied in der Breite der Unterplatte nur ein zehntel Millimeter, 25,5mm beim Ghost zu 25,6mm beim Prècise.
Das Gewicht ist witzigerweise absolut identisch: 33,66g bei beiden Köpfen. Aufgrund des gleichen Wertes habe ich natürlich gleich nochmal nachgewogen.
Insgesamt wirkt der Prècise filigraner, was auch für den Bereich des Hobelkopfes, der mit dem Gesicht in Berührung kommt, spürbar zutrifft.
Zur Rasur:
Bisher hatte ich drei Gesichts- und eine Kopfrasur.
Beim ersten Ansetzen und Finden des Winkels bemerkte ich sofort ein stärkeres Bladefeel als beim Ghost. Stärker darf jetzt nicht mit aggressiv verwechselt werden, denn beim Ghost hatte ich zunächst den Eindruck, dass da gar kein Bladefeel vorhanden ist.
Den Rasierer stufe ich ich trotzdem als milden und sanften Rasierer ein, mit geringem Bladefeel. Die Exposure würde ich leicht positiv einstufen, ohne es überprüft/gemessen zu haben.
Trotzdem war ich bei den ersten Zügen vorsichtig und versuchte den optimalen Winkel zu finden, bei mir wie immer von der Schaumkante ausgehend.
Der optimale Winkel liegt meiner Meinung nach ungefähr in der Mitte, so dass auch Kappenreiter diesen auch recht schnell finden werden. Dazwischen gibt es eigentlich nicht viel, so dass man automatisch im neutralen Bereich landet, egal von wo man startet (Kappe oder Schaumkante).
In diesem Bereich rasiert der Prècise allerdings sehr effizient.
Bei den folgenden Rasuren habe ich dann richtig Gas gegeben und hatte hier nie das Gefühl , dass der Précise bissig werden könnte.
Unter der Nase und hinter den Ohren macht sich die filigranere Bauweise bezahlt, man kommt gut an allen Stellen zurecht.
Durch die steifer eingespannte Klinge hat er seine Stärken insbesondere bei den Zügen gegen den Strich, ähnlich einer AC-Klinge. AC-Hobler wissen wahrscheinlich, was ich meine.
Auch mehrfaches Drübergehen an empfindlichen Stellen gegen den Strich hinterlässt keine Reizungen.
Insgesamt ist das Ergebnis sehr sanft, das AS meldet kaum was, und auch später gibt es keine Nachwehen. Für mich absolut tauglich für die tägliche Rasur.
Das Ergebnis und vor allem die Nachhaltigkeit sind besser als beim Ghost .90, eventuell kommt ja der Ghost 1.10 an dieses Ergebnis heran. Den habe ich aber bisher nicht getestet und verspüre auch keinen Drang mehr, ihn zu testen.
Bei der Nachhaltigkeit ist noch anzumerken, dass der Nachwuchs ca. 12 Stunden nach der Rasur sehr gering und sehr gleichmäßig ist.
Das habe ich sonst nur bei wesentlich direkteren DE-Hobeln oder bei der AC-Rasur.
Von Yaqi wird nur der Kopf angeboten und dieser gleicht dem Blutt wie ein Ei dem anderen. Bis auf die Beschriftung und einer leichten Vertiefung in der Grundplatte beim Yaqi sehe ich keine Unterschiede. Ok, der Klingenspalt ist noch ein anderer. Angegeben wird er beim Précise mit 1,15mm.
Trotzdem finde ich, dass der Prècise einen eigenen Eintrag verdient hat, weil ich doch sehr positiv von der Rasurleistung überrascht wurde.
Ob diese jetzt auch perfekt vom Blutt kopiert wurde, kann ich nicht sagen, da ich bisher keinen Blutt hatte. Wenn es so sein sollte, dann Glückwusch an alle, die einen Blutt ihr Eigen nennen können.
Nach der Lieferung musste ich zunächst bis zum Folgetag auf die Rasur warten, so dass ich mir den Kopf genauer anschauen und vermessen konnte. Hier zunächst ein paar Bilder:
Mit eingelegter Klinge fällt auf, dass die Klinge sehr knapp eingespannt ist, d.h. kaum Klinge unter dem Deckel hervorschaut.
In Kombination mit der relativ breiten Klemmfläche (siehe Bilder oben) verspricht dies eine starre Klinge, die kaum oder überhaupt nicht flattern dürfte:
Im Vergleich zum Ghost .90 SB (mit dem ich den Prècise vergleiche, da er diesen bei positiver Beurteilung ersetzen wird), wird der knappe Klingenvorstand unter dem Deckel (nicht die Exposure bzw. Klingenbelichtung) noch deutlicher.
Auch das Bild gegen das Licht unterstreicht dies nochmals:
Rein optisch sieht die Schaumkante des Prècise länger aus (nach vorn gezogen). Tatsächlich ist der Unterschied in der Breite der Unterplatte nur ein zehntel Millimeter, 25,5mm beim Ghost zu 25,6mm beim Prècise.
Das Gewicht ist witzigerweise absolut identisch: 33,66g bei beiden Köpfen. Aufgrund des gleichen Wertes habe ich natürlich gleich nochmal nachgewogen.
Insgesamt wirkt der Prècise filigraner, was auch für den Bereich des Hobelkopfes, der mit dem Gesicht in Berührung kommt, spürbar zutrifft.
Zur Rasur:
Bisher hatte ich drei Gesichts- und eine Kopfrasur.
Beim ersten Ansetzen und Finden des Winkels bemerkte ich sofort ein stärkeres Bladefeel als beim Ghost. Stärker darf jetzt nicht mit aggressiv verwechselt werden, denn beim Ghost hatte ich zunächst den Eindruck, dass da gar kein Bladefeel vorhanden ist.
Den Rasierer stufe ich ich trotzdem als milden und sanften Rasierer ein, mit geringem Bladefeel. Die Exposure würde ich leicht positiv einstufen, ohne es überprüft/gemessen zu haben.
Trotzdem war ich bei den ersten Zügen vorsichtig und versuchte den optimalen Winkel zu finden, bei mir wie immer von der Schaumkante ausgehend.
Der optimale Winkel liegt meiner Meinung nach ungefähr in der Mitte, so dass auch Kappenreiter diesen auch recht schnell finden werden. Dazwischen gibt es eigentlich nicht viel, so dass man automatisch im neutralen Bereich landet, egal von wo man startet (Kappe oder Schaumkante).
In diesem Bereich rasiert der Prècise allerdings sehr effizient.
Bei den folgenden Rasuren habe ich dann richtig Gas gegeben und hatte hier nie das Gefühl , dass der Précise bissig werden könnte.
Unter der Nase und hinter den Ohren macht sich die filigranere Bauweise bezahlt, man kommt gut an allen Stellen zurecht.
Durch die steifer eingespannte Klinge hat er seine Stärken insbesondere bei den Zügen gegen den Strich, ähnlich einer AC-Klinge. AC-Hobler wissen wahrscheinlich, was ich meine.
Auch mehrfaches Drübergehen an empfindlichen Stellen gegen den Strich hinterlässt keine Reizungen.
Insgesamt ist das Ergebnis sehr sanft, das AS meldet kaum was, und auch später gibt es keine Nachwehen. Für mich absolut tauglich für die tägliche Rasur.
Das Ergebnis und vor allem die Nachhaltigkeit sind besser als beim Ghost .90, eventuell kommt ja der Ghost 1.10 an dieses Ergebnis heran. Den habe ich aber bisher nicht getestet und verspüre auch keinen Drang mehr, ihn zu testen.
Bei der Nachhaltigkeit ist noch anzumerken, dass der Nachwuchs ca. 12 Stunden nach der Rasur sehr gering und sehr gleichmäßig ist.
Das habe ich sonst nur bei wesentlich direkteren DE-Hobeln oder bei der AC-Rasur.