Heute kam er wieder dran, der Freya Standard. Nach meinem ersten Eindruck, und meinen Erkenntnissen von Gestern, habe ich mich heute an präziserer Wahrnehmung versucht. Meinen gestern beschrieben Ersteindruck fühlte ich heute bestätigt. Der Rasierer hat einen engeren Winkelbereich in dem er gut rasiert. Hier jedoch sehr effizient. Der gestern herangezogene Vergleich mit dem AS-D2 hinkt etwas, insofern, als der AS-D2 auch in diesem engen Idealbereich nicht sehr direkt rasiert, der Griff beim AS-D2 steiler geführt werden will, und der Rasurwinkelbereich beim Freya nicht ganz so eng ist wie beim AS-D2. Der Freya fühlt sich auch flexibler an, als der Daily (welchen ich aber wirklich sehr gut finde).
Die akustische Rückmeldung des Freya war heute sehr deutlich wahrnehmbar. Das klingt ähnlich wie bei den Tataras, so ein hohes metallisches Sirren. Man spürt auch am Griff ein leichtes Vibrieren, wenn der Freya in seinem Sweetspot-Bereich rasiert.
Das Merkmal, das mir beim Freya heute wieder sehr deutlich aufgefallen ist, und wo ich Parallelen zum Alpha Outlaw Evolution sehe, ist diese dann doch hohe Effizienz bei gleichzeitig gefühlter starker Sanftheit. Diese gefühlte Milde beim Rasieren kann, wie auch beim Outlaw Evolution, täuschen. Er rasiert, und das sehr gründlich. Es ist also etwas Achtsamkeit erforderlich.
Also vergleichend Rasieren werde ich mich jetzt mal mit dem Alpha Outlaw Evolution. Der scheint mir hier in der ähnlichen Klasse zu liegen.
Ich bin heute bei meinen sehr empfindlichen Bereichen am Hals (untere Halshälfte links und rechts), in denen ich mich immer 45°ATG rasiere, direkt ATG drüber gegangen (mutig, gell

). Das ging sehr gut. ATG beherrscht er ganz hervorragend. ATG an den Kinnkanten und am Kinn: ganz hervorragend.
Das Maß an Direktheit (vor allem ATG) der Standard-Platte ist für meine Bedürfnisse völlig ausreichend, würde ich sagen.
Und alles wieder YMMV? Klar doch!