Forum der Rasur

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Anleitungen zum Aufschäumen von Rasierseife und Cremes

Ich spüle den Dachs nur kurz ab. So empfahl es auch Thäter. Die Seife wässere ich kurz (1-2 Minuten), sonst wird das mit dem Aufnehmen doch recht zäh. Wichtig finde ich, dass die Seife beim Aufnehmen noch nicht zu schäumen beginnt.
 
Da es wohl inzwischen einen Master oder zumindest einen Bachelor bedarf um Rasierseife aufzuschäumen, bin ich ja froh die empirische Vorgehensweise zu beherrschen.

Es hängt doch sehr stark von der Seife/Croap/Creme und dem jeweiligen Pinsel (diverse Synthies/Borste/unterschiedliche Dachsqualitäten). Mein Vorgehen ist ganz unterschiedlich, je nach Knoten und Rasierseife und ob im Mug oder im Gesicht/Kopf geschäumt wird. Generell gilt jedoch, zu Beginn so wenig Wasser wie möglich, entweder mit dem Synthie trocken auf die gebloomte Seife oder mit dem ausgeschlagenen Dachs auf die trockene Seife, und auch da spielt Versuch und Irrtum eine große Rolle, bis es immer klappt. Und ein- oder zweimal im Monat, gelingt der Schaum halt nicht so, dann entweder durchziehen oder nochmals neu beginnen rasierensmilie
 
Ich kann hier @ankerbart und @Oscar nur zustimmen.
Hauptsächlich schäume ich im Gesicht auf auch wenn ich gelegentlich einmal den Schaum in der Schale zubereite.
Beides macht Spaß, aber das Aufschäumen im Gesicht empfinde ich ebenfalls als die deutlich bessere Methode.
Das Aufschäumen im Gesicht ist aus meiner Sicht auch viel einfacher, da man die Konsistenz des Schaums leichter einstellen kann.

Meine Methode dabei ist äusserst einfach. Zuerst halte ich die Spitzen des Pinsels (ca. 5 Millimeter davon) unter fließendes warmes Wasser und schlage den Pinsel dann 2 bis 3 Mal aus. Dann kreise ich je nach verwendeter Seife ca. 10 bis 30 Sekunden auf der Seife (ich mache dies allerdings nach Gefühl und schaue dabei nicht auf die Uhr).
Im Anschluss trage ich die Seife auf mein Gesicht auf. Dann gebe ich Schrittweise Wasser dazu, indem ich den Pinsel unter einen feinen Strahl aus dem Wasserhahn halte, bis der Schaum die von mir gewünschte Konsistenz hat und ich eine Menge an Schaum habe die für drei Durchgänge reicht. Und das war es dann auch schon.

Bei Dachsen und synthetischen Pinseln wässere ich nicht vor.
Nur Schweinchen dürfen bei mir vorher 5 Minuten baden. Da ist dann die Vorgehensweise etwas anders, da ja hier mehr Wasser im Spiel ist. Aber im Grunde schlage ich den Pinsel dann einfach etwas mehr aus.
 
Ich kann hier @ankerbart und @Oscar nur zustimmen.
Hauptsächlich schäume ich im Gesicht auf auch wenn ich gelegentlich einmal den Schaum in der Schale zubereite.
Beides macht Spaß, aber das Aufschäumen im Gesicht empfinde ich ebenfalls als die deutlich bessere Methode.
Das Aufschäumen im Gesicht ist aus meiner Sicht auch viel einfacher, da man die Konsistenz des Schaums leichter einstellen kann.

Meine Methode dabei ist äusserst einfach. Zuerst halte ich die Spitzen des Pinsels (ca. 5 Millimeter davon) unter fließendes warmes Wasser und schlage den Pinsel dann 2 bis 3 Mal aus. Dann kreise ich je nach verwendeter Seife ca. 10 bis 30 Sekunden auf der Seife (ich mache dies allerdings nach Gefühl und schaue dabei nicht auf die Uhr).
Im Anschluss trage ich die Seife auf mein Gesicht auf. Dann gebe ich Schrittweise Wasser dazu, indem ich den Pinsel unter einen feinen Strahl aus dem Wasserhahn halte, bis der Schaum die von mir gewünschte Konsistenz hat und ich eine Menge an Schaum habe die für drei Durchgänge reicht. Und das war es dann auch schon.

Bei Dachsen und synthetischen Pinseln wässere ich nicht vor.
Nur Schweinchen dürfen bei mir vorher 5 Minuten baden. Da ist dann die Vorgehensweise etwas anders, da ja hier mehr Wasser im Spiel ist. Aber im Grunde schlage ich den Pinsel dann einfach etwas mehr aus.
Genau so mache ich das auch.
 
Für mich ist das Schöne, dass ich die Zeit für Wellness im Gesicht aufwende, die ich sonst mit Pinsel im Tiegel rühren verschwenden würde. ;)
@ankerbart hat noch viele technische Gründe, warum er vom Schäumen im Mug auf Schäumen im Gesicht umgestellt hat:


Und nun zum Wässern: ;)


Ich nehme an, dass Plisson dafür die Seife wässert (bloomt)? Ob das Wasser zum Aufnehmen der Seife vom Pinsel oder der Seife kommt, ist egal. Ganz trocken wollte ich es aber auch nicht machen. Ich befeuchte den Pinsel durch kurzes (1-3 Min) Wässern des Pinsels mit anschliessendem Ausdrücken desselben.
Plisson selbst schreibt auf der HP: „Befeuchten Sie die Borsten des Pinsels leicht mit warmem Wasser und tragen Sie ihn dann auf die Seife auf.

Das ist für mich nur minimales tropfen, sicher nicht wässern und erst recht nicht 10 Minuten im Wasser stehen lassen.
 
Plisson selbst schreibt auf der HP: „Befeuchten Sie die Borsten des Pinsels leicht mit warmem Wasser und tragen Sie ihn dann auf die Seife auf.
Aber so wie Du vom trockenen Pinsel redest, sagt es Plisson dann auch wieder nicht. ;)
Plisson empfiehlt übrigens, den trockenen Pinsel zu verwenden
Wie gesagt, woher das Wasser kommt ist egal. Und viel davon braucht es auch nicht. ;)
Ich bleibe dabei:
Ganz trocken wollte ich es aber auch nicht machen.
Nicht einmal mit einer Rasiercrème. ;)
 
Wenn ich so einige Kommentare hier lese, muss ich leicht schmunzeln, denn ich mach demnach so einiges falsch. Ich mache im Mug mit feuchtem Pinsel ganz nach Gefühl, und bin mit meinem erzeugten Schaum immer ganz zufrieden. Aber jeder nach seiner Facon, wie schon der alte Fritz sagte.
 
Aber so wie Du vom trockenen Pinsel redest, sagt es Plisson dann auch wieder nicht. ;)

Wie gesagt, woher das Wasser kommt ist egal. Und viel davon braucht es auch nicht. ;)
Ich bleibe dabei:

Nicht einmal mit einer Rasiercrème. ;)
Das war vor 1 1/2 Jahren schon mal Thema:

Damals fand sich das noch auf der HP von Plisson:
Plisson schreibt tatsächlich etwas ähnliches:

  • Mit Rasierseife: Das Gesicht ist vorher nass (idealerweise nach einer Dusche), halten Sie Ihren Pinsel schnell unter warmes Wasser und schäumen Sie die Seife in der Schale auf (ohne die Haare zu zerdrücken), bis Sie einen dicken und cremigen Schaum erhalten. Tragen Sie die Seife ein bis zwei Minuten lang in kreisenden Bewegungen auf Ihr Gesicht auf, um die Barthaare aufzuweichen und zu glätten.
  • Mit Rasierschaum: Nachdem Sie Ihr Gesicht vorbereitet und den Rasierpinsel mit warmem Wasser angefeuchtet haben, geben Sie eine kleine Menge Creme auf den Pinsel und schäumen das Gesicht ein bis zwei Minuten lang wie oben beschrieben auf.


In meiner Vorstellung nimmt das Natur-Pinselhaar das Wasser auf und beuge einem allfälligen Haarbruch vor.
Scheint so aber nicht zu stimmen.

Also werde ich meine Dachse nur noch anfeuchten und direkt verwenden.
 
halten Sie Ihren Pinsel schnell unter warmes Wasser und schäumen Sie die Seife in der Schale auf (ohne die Haare zu zerdrücken), bis Sie einen dicken und cremigen Schaum erhalten.
Also empfiehlt Plisson sogar einen nassen Pinsel. Der Pinsel wird da nach dem nass machen weder ausgeschlagen noch ausgedrückt. ;)
 
Ich kann hier @ankerbart und @Oscar nur zustimmen.
Hauptsächlich schäume ich im Gesicht auf auch wenn ich gelegentlich einmal den Schaum in der Schale zubereite.
Beides macht Spaß, aber das Aufschäumen im Gesicht empfinde ich ebenfalls als die deutlich bessere Methode.
Das Aufschäumen im Gesicht ist aus meiner Sicht auch viel einfacher, da man die Konsistenz des Schaums leichter einstellen kann.

Meine Methode dabei ist äusserst einfach. Zuerst halte ich die Spitzen des Pinsels (ca. 5 Millimeter davon) unter fließendes warmes Wasser und schlage den Pinsel dann 2 bis 3 Mal aus. Dann kreise ich je nach verwendeter Seife ca. 10 bis 30 Sekunden auf der Seife (ich mache dies allerdings nach Gefühl und schaue dabei nicht auf die Uhr).
Im Anschluss trage ich die Seife auf mein Gesicht auf. Dann gebe ich Schrittweise Wasser dazu, indem ich den Pinsel unter einen feinen Strahl aus dem Wasserhahn halte, bis der Schaum die von mir gewünschte Konsistenz hat und ich eine Menge an Schaum habe die für drei Durchgänge reicht. Und das war es dann auch schon.

Bei Dachsen und synthetischen Pinseln wässere ich nicht vor.
Nur Schweinchen dürfen bei mir vorher 5 Minuten baden. Da ist dann die Vorgehensweise etwas anders, da ja hier mehr Wasser im Spiel ist. Aber im Grunde schlage ich den Pinsel dann einfach etwas mehr aus.

Das habe ich heute mal mit einer AYLM Neroli und Pinsel mit a2s Knoten probiert. Ich habe da nichts zustande bekommen: das war und blieb ein popelig dünner Minimalschaum auf dem Gesicht. Mit dem Pinsel dann zur Kontrolle in die Cloud Cannon und siehe da - Schaum entstand.

Fazit:
entweder bin ich zu blöd
oder mein Antlitz, da quasi engelsgleich und glatt :cool:, taugt einfach nicht zum Aufschäumen
 
Fazit:
entweder bin ich zu blöd
oder mein Antlitz, da quasi engelsgleich und glatt :cool:, taugt einfach nicht zum Aufschäumen
Hört sich fast nach zu viel Wasser an.

Im Prinzip gehe ich genauso wie @Micha vor, aber um das Wassermanagement besser kontrollieren zu können, benutze ich ein kleines Schälchen mit Wasser.
In dieses wird der Pinsel während des Aufschäumens nur mit den Spitzen gedippt.
Nur mit den Spitzen deshalb, um zu vermeiden, dass zu viel Wasser in den Pinsel eindringt. Das zugegebene Wasser befindet sich nur als Tropfen an den Spitzen.
Am Anfang benutze ich das Kinn und den Bereich ums Kinn als Aufschäumhilfe, bis der entstehende Schaum den Pinsel etwas aufgehen lässt. So vermeide ich am Anfang das Spritzen.
 
Wenn der Pinsel geladen ist, dippe ich nicht gleich wieder, sondern paste mich erst mal ein. Im Grunde hat dann die erste Schicht die Konsistenz mehr oder weniger wie eine Rasiercreme. Bei meiner Wasserhärte muss die Schicht auch entsprechend dick sein, sonst kann ich sicher sein, dass es nicht genug Schaum geben wird. Darüber lässt sich für mich auch perfekt die Menge einstellen. Danach immer sukzessive Wasser hinzugeben (ich stippe im Waschbecken). Wenn man den Pinsel nicht komplett ertränkt, kann der Schaum niemals zu wässrig werden. Schlimmstenfalls bleibt er halt zu pastös aber das lässt sich ja leicht ändern.
 
Wenn ich am Wochenende mal Zeit habe, dann kann ich das ja mal, wie oben beschrieben, probieren und Fotos machen, die Zeit des Rührens festhalten etc. Mal der Versuch, das reproduzierbar und nachvollziehbar zu machen. Der Aveo Pinsel hat, glaube ich, den gleichen Knoten, wie der Balea.

Ich hatte ja hier geschrieben, ich könnte mal Fotos hierzu machen. Also der Versuch von Reproduzierbarkeit.

Also heute die genannte Speick Men Rasiercreme verwendet, und dazu den entsprechenden Black Fibre Knoten. Kein Balea, sondern ein Aveo, aber ich meine der gleiche Knoten.
In meiner Tabelle hatte ich ein Mischungsverhältnis von 1:4 notiert. Also nach meiner Messlöffelmethode 1 x Meßlöffel mit 2,5 ml Rasiercreme und 4 x Meßlöffel mit je 2,5 ml Wasser.

Die Seife lässt sich im Mug mit doppelter Seifen- und Wassermenge erheblich einfacher aufschlagen. Deshalb zur besseren Veranschaulichung, und weil einfacher nachvollziehbar, mit der doppelten Menge. Das Aufschlagen dauert mit dem kleinen Aveo etwas. Hier drehen eben deutlich weniger Haare die Runde, wie z.B. bei einem 24 mm Dachsknoten. Allerdings ist dieser kleine Black Fibre Knoten im Gesicht große Klasse. Mit einem größeren Pinsel geht das schon schneller. Aber das ist eben wie beim Kochen. Instant taugt einfach nichts.
Bis zum, für mich, perfekten Schaum, habe ich ziemlich genau 5 Minuten gerührt (ja wirklich, ist kein Witz). Die Rührgeschwindigkeit lag ziemlich genau bei 4 Umdrehungen / Sekunde. Kein Schlagen, kein Abstreifen dabei, einfach nur Rühren.

Was auf den Fotos nicht zu erkennen ist: Ab Minute 3 bis 4 in etwa, beginnt der Schaum so eine Art Blasen zu bilden, nur vereinzelt. Das konnte ich im Foto nicht festhalten, weil bis Smartphone gezückt, war die Blase weg. Zu Beginn der fünften Minute erhöht sich der Rührwiderstand deutlich. Daran erkennt man, dass die Poren jetzt sehr klein geworden sind und der Schaum die richtige Konsistenz bekommt. Im Video sieht man den fertigen Schaum zwischen den Handflächen verrieben. Mann kann die Hände vielfach aneinander reiben, ohne dass hier der Schutz verloren geht.

Meiner Meinung nach ist das Ziel möglichst viel Wasser, im aufgeschlagenen Schaum, in winzig kleinen Poren unterzubringen. Also in Richtung der Sättigungsgrenze. Die Wassermenge war hier, für mein Gefühl, so an der Obergrenze. Geht auch etwas weniger. Also so der Bereich von 2:7 bis 2:8.

Wichtig ist vielleicht noch, dass die Waserhärte bei uns mit 18,5° - 21° dH angegeben wird, und damit dem Härtebereich hart entspricht. Ich habe bei den Inhaltsstoffen der Speick-Creme keine Bestandteile gefunden die auf Chelatbildner hindeuten. Es ist mir nicht klar wie die Seife bei weicherem Wasser reagiert. Ich werde sie nochmal mit destilliertem Wasser testen, um zu sehen, ob und wie sich die benötigte Seifenmenge verändert.

Mir ging es jetzt einfach nur um die Nachvollziehbarkeit. Klar lässt sich das alles ganz anders machen. Ist keine Raketenwissenschaft (obwohl wer weiß :lol), tröpfchenweise Wasser zugeben, Gesicht aufschäumen, usw., aber so könnte man das mal versuchen, um zu sehen, wie der Schaum (aus meiner Sicht) sein sollte. Das Gefühl des Schaums zwischen den Handflächen kann man auf so einem Video natürlich nicht erkennen.
 

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Zuletzt bearbeitet:
Meiner Meinung nach ist das Ziel möglichst viel Wasser, im aufgeschlagenen Schaum, in winzig kleinen Poren unterzubringen. Also in Richtung der Sättigungsgrenze.
Wichtig ist meiner Meinung nach, dass so viel Wasser eingearbeitet wird, dass der Schaum für die komplette Dauer der Rasur stabil bleibt auch wenn man sich eine halbe Stunde rasiert, also dann nicht aus oder antrocknet im Gesicht. Wenn man dass erreicht, ist man schon am Ziel. Ob man sich mit perfekt aufgeschlagenem Schaum (maximal viel Wasser eingearbeitet) noch besser oder vielleicht sogar wieder etwas schlechter rasiert, dazu würden mich noch andere Meinungen interessieren. Bin mir da selber unsicher. Ich bin Gesichtsaufschäumer und gehe auch davon aus, dass dieser perfekte Schaum auch eher nur im Mug geht.
 
@BavariaBlade
Danke. Das habe ich mir angeschaut.
  • Aufnahme mit dem Pinsel geht bei so ziemlich exakt genauso (Feuchtigkeit des Pinsles, Dauer des Kreisens) vonstatten
  • allerdings viel weniger Wasser in der Schale; dafür beim Schäumen nach und nach immer ein paar Tropfen auf den Pinsel

Ich vermute, bei mir ist zu wenig Wasser im Schaum. Der erste Auftrag im Gesicht ist noch prächtig. Danach wird die Schaumdecke dünner wahrscheinlich wegen Wasserabfluss.

Zur Dynamik des Schaums:

Hier sind die wichtigsten Veränderungen der Schaumstruktur im Detail (Chrome/KI)

1. Von runden zu polyedrischen Blasen
  • Anfangsstadium (nasser Schaum): Wenn Schaum frisch ist, enthält er viel Flüssigkeit. Die Blasen sind meist kugelförmig (sphärisch) und berühren sich kaum.
  • Nach dem Abtropfen (trockener Schaum): Wenn die Flüssigkeit durch die Schwerkraft nach unten abfließt, rücken die Blasen extrem nah zusammen. Sie verformen sich und nehmen eine polyedrische (vieleckige) Form an. Die Struktur ähnelt dann einer Wabe.

2. Ausdünnung der Plateau-Grenzbereiche
  • Die Bereiche, in denen die Wände mehrerer Blasen aufeinandertreffen, nennt man Plateau-Grenzbereiche (Plateau borders).
  • Durch das Abtropfen fließt die Flüssigkeit genau durch diese Kanäle nach unten. Dadurch werden die Flüssigkeitsfilme (Lamellen) zwischen den Blasen immer dünner und fragiler.

3. Einsetzen von Ostwald-Reifung (Vergröberung)
  • Da die Lamellen dünner werden, kann Gas leichter von einer Blase zur anderen diffundieren.
  • Kleine Blasen schrumpfen, während große Blasen wachsen. Das führt dazu, dass der Schaum insgesamt großporiger und ungleichmäßiger („vergröbert“) wird.

4. Kollaps der Schaumstruktur (Koaleszenz)
  • Wird der Flüssigkeitsfilm zwischen zwei Blasen durch das Abtropfen zu dünn, reißt er schließlich.
  • Zwei Blasen verschmelzen zu einer größeren (Koaleszenz). Am Ende führt anhaltendes Abtropfen dazu, dass der Schaum komplett in sich zusammenfällt
 
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