Forum der Rasur

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Ausgabebereitschaft für einen Hobel

Wieviel würdet ihr ausgeben für einen Hobel

  • Bis 150 €

    Stimmen: 14 34,1%
  • Bis 200 €

    Stimmen: 11 26,8%
  • Bis 400 €

    Stimmen: 7 17,1%
  • Bis 500 €

    Stimmen: 1 2,4%
  • Über 500 €

    Stimmen: 7 17,1%
  • Unbegrenzt

    Stimmen: 4 9,8%

  • Anzahl der Umfrageteilnehmer
    41

Olli37

FdR-Pate
Aus gegebenen Anlass Frage ich mal die Runde:
Was würdet ihr für ein" must have" Hobel ausgeben.
Bei mir wäre bis vor kurzer Zeit 450€ die Antwort gewesen aber bei mir haben sich meine Prioritäten eindeutig verschoben.
Mit dem Ableben des hochgeschäztem Kollegen Herne ist bei mir ein glasklarer Umdenkprozess in Gang gekommen der eher auf minimal als auf maximal steht.
Ausnahme: Pinsel da sind einige dazu gekommen.
Also ich würde heute nicht mehr
 
Hm, ich habe auch ein Umdenken erlebt, allerdings geht es bei mir in die andere Richtung. Anfangs dachte ich, dass ein Hobel nie und nimmer über 100 Euro kosten dürfte, inzwischen hat mich die Neugier in Dimensionen getrieben, die nicht mehr rational zu erklären sind, denn so wirklich besser rasiert der teurere Hobel nicht….aber er macht vielleicht mehr Spaß.
Heute hatte ich einen günstigeren Hobel im Einsatz und er hat auch sehr viel Spaß gemacht, da er neu war und ein Alleinstellungsmerkmal unter meinen Hobeln hat. Dennoch werde ich nicht auf den Preis schauen, wenn ich einen Hobel haben will, denn ich pflege die Rasur als Hobby und nicht als notwendiges Übel, was möglichst nichts kosten darf. Und nein, ich muss keinen Kredit zur Finanzierung aufnehmen…

Angekreuzt habe ich bei der Umfrage nichts, denn die Antwortmöglichkeiten spiegeln nicht meine Einstellung zum möglichen Wert eines Gegenstandes für ein Hobby…
 
das muss jeder für sich entscheiden. bei mir waren es 222€ als investion in einen hobel. welchen ich gestern wieder einmal benutzt habe. sonst seit wochen nur mit dem RM.
witziger weise habe ich für ein klein wenig mehr zwei W&B kaufen können.
klar sehen diese “deluxe” hobel mächtig ästhetisch aus und nahezu erhaben. das liegt wie immer im auge des betrachtets.
wenn die keiner haben wollen würde wären diese “artisan-hobel-hersteller” schon verschwunden. als jedem sein fetisch…hauptsache spass dabei.
 
Gaaanz schwierig ! Wenn ich so ein Teil geil
finde …. > € 1000,-
Aber … es finden sich ja auch immer wieder Kollegen welche ähnlich denken - und so sind solche „Geräte“ auch gut wieder im MH verkaufbar. Beispielsweise fällt mir da der Tedalus ein .
Und wie gesagt - es muss Spaß machen, und man muss bereit sein, dass als echtes Hobby zu betreiben und entsprechend zu investieren . Der Otto- Normalrasierer schuttelt da wahrscheinlich nur den Kopf !
 
Puh
Hab schon knapp 2500€ für nen Hobel bezahlt. Würde ich das wieder machen.
Wahrscheinlich...

Aber auf der anderen Seite wird dann auch aus dem Bestand wieder verkauft.
Mittlerweile hab ich für mich entschieden das 10-15 zum Spielen und Rasieren reichen.
Bei Messern ebenso.

Also , das Limit ist bei den meisten halt gesetzt durch rationalen Verstand und finanzielle Möglichkeiten.

Grundsätzlich ist der Merkur Progress immer noch der universelle Hobel mit dem fast alle glücklich werden könnten.
Wenn der Spieltrieb nicht wäre...

Gruss Nils
 
Vermutlich würde ich nicht mehr als 150 € ausgeben. Allerdings gab es bislang auch keinen Hobel, bei dem sich für mich diese Frage gestellt hätte: An DE "brauche" ich nichts Anderes mehr und der Vector ist der einzige SE, den ich wegen seines Griffes noch schöner finde als den Shield. Aber 200 € nur wegen eines Griffes? Nö. Aber vermutlich wäre mir der Vector auch zu aggressiv und der Lite zu mild. Zum Spirit habe ich noch keine abschließende Meinung.

Vermutlich ist der Shield mein Exithobel. Optisch und von den Rasureigenschaften her ist der für mich wohl optimal. Und zu einem Neupreis von etwa 60 € (inkl. Versand) ist er nicht einmal mein teuerster.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hm, ich habe auch ein Umdenken erlebt, allerdings geht es bei mir in die andere Richtung. Anfangs dachte ich, dass ein Hobel nie und nimmer über 100 Euro kosten dürfte, inzwischen hat mich die Neugier in Dimensionen getrieben, die nicht mehr rational zu erklären sind, denn so wirklich besser rasiert der teurere Hobel nicht….aber er macht vielleicht mehr Spaß.

Das erinnert mich daran wie ich beim Eintritt in die Welt der Nassrasur gedacht habe. Damals habe ich noch das Nassrasur Forum durchforstet um das "richtige" Setup gleich am Anfang zu kaufen und konnte nur kopfschütteln über die Ausgaben die viele damals hatte (wohlgemerkt 2015 war es noch nicht so mit den Luxus Premium Hobeln).

Ich musste dann aber einfach den Feather ASD2 haben und das war damals eine fast schon absurde Ausgabe. Viele Hobel später sitzt der ASD2 eher im Mittelfeld der Kosten, an der Spitze klar der Tatara Muramasa Ti - der ist halt aber auch bei der Rasurleistung die Sitze des Olymps.

Muss sagen für mich ist damit aber auch die Grenze erreicht, weil ich mir auch nicht vorstellen kann, dass es überhaupt besser werden kann. Nach unten lass ich mir die Spielerei offen (siehe jetzt Razorock Next Level Anschaffung), das befriedgt den Spieldrang und ist relativ überschaubar im Budget. Man muss aber auch dazu sagen, dass ich ein paar teure Hobel im Sortiment habe die schlechter rasieren als viele günstige die ich habe bzw. gehabt habe. Aber die sind halt trotzdem schön zum ansehen :D
 
Für mich ist es etwas zwischen Hobby und Werkzeug.

Und ich kenne mich mittlerweile gut genug, um hier John Ruskin zu folgen:

„Es gibt kaum etwas auf dieser Welt, das nicht irgendjemand ein wenig schlechter machen und etwas billiger verkaufen könnte, und die Menschen, die sich nur am Preis orientieren, werden die gerechte Beute solcher Machenschaften. Es ist unklug zu viel zu bezahlen, aber es ist noch schlechter, zu wenig zu bezahlen. Wenn Sie zu viel bezahlen, verlieren Sie etwas Geld, das ist alles. Wenn Sie dagegen zu wenig bezahlen, verlieren Sie manchmal alles, da der gekaufte Gegenstand die ihm zugedachte Aufgabe nicht erfüllen kann. Das Gesetz der Wirtschaft verbietet es, für wenig Geld viel Wert zu erhalten. Nehmen Sie das niedrigste Angebot an, müssen Sie für das Risiko, das Sie eingehen, etwas hinzurechnen. Und wenn Sie das tun, dann haben Sie auch genug Geld, um für etwas Besseres zu bezahlen.“
 
Das hat sich bei mir auch in mehrfacher Hinsicht verschoben. Zunächst so im Bereich bis 120 € unterwegs. Das war die Anfixphase. Danach hing der Junkie schon an der Nadel bzw. an den Hobeln und die Grenze verschob sich auf bis zu 300 €. In dem Bereich 200-300 € hatte ich dann nach diversen An- und Verkäufen 9 Lieblinge, die aber allesamt mit dem Auftauchen des 800 € Exit-Hobels obsolet und somit auch verkauft wurden. Dazu kommt noch so ein abstrus teures Teil von 650 € sowie ein preiswerter Rasierer für die Reise von knapp 100 € und damit hat die Seele ihre Ruhe. Jetzt schaue ich interessiert aber völlig gelassen und ohne jeglichen Kaufreiz auf die hier getätigten Neuanschaffungen und freue mich platonisch mit den Besitzern.

p.s. das Ganze hat angefangen, als mein Elektrorasierer kaputt war und ich keine Lust hatte 400 € für was Neues auszugeben, was auf Amazon zu viele schlechte Kritiken hatte. "Mensch, mit Nassrasieren kannste doch richtig Geld sparen !" :rofl :auslachen1
 
Bis zu 150 Euro problemlos, bis 200 müsste mich der Hobel aber schon sehr angefixt haben. Hobel mit einem Neupreis jenseits der 200 bis 300? Unwahrscheinlich, vielleicht als Gebrauchte aus dem MH. Alles über 300 mag ich für mich nicht rechtfertigen. Abnehmender Grenznutzen und so… Und viele dieser sauteuren Hobel empfinde ich eher als dekadent als daß sie den Habenwill-Reflex triggerten.

Ich bin aber auch kein Sammler, sondern nutze meine Hobel. Das sind für mich Werkzeuge, mehr nicht. Zur Zeit sind das drei DE (Timor CC, 23 Inox und Design94 aus Alu), in der Schublade liegt noch ein R41-Kopf und ein OC-Timor. That's it. Und zwei SE-AC liegen noch rum, Romulus und Shield, von denen ich mich wohl trennen werde.

Ich habe nicht das Gefühl, groß etwas zu verpassen. Seit 2008 habe ich schon etliche Hobel probiert, aktuelle wie auch Vintage, und bin zu der Erkenntnis gekommen, daß es den Überhobel für mich nicht gibt. Es wird überall nur mit Wasser gekocht.
 
Ich habe das Glück, dass mein Spieltrieb bei den Hobeln durch ist. Ich bin mit meinen 3 SE AC sehr glücklich zumal der General V2 darunter ist. Der war auch der teuerste mit 450 € so wie er jetzt ist mit dem Griff. Alle meine Hobel sind gebraucht erstanden. Von daher geht meine Spielerei mehr in den Bereich Seifen und AS und auch hier kaufe ich viel gebraucht zum Beispiel hier im MH. Die Spielweise Hobelei ist aber entgegen der anfänglichen Intention die teuren Systemrasier mit was günstigem zu ersetzten aber mal sowas von in die Hose gegangen. Aber wem erzähle ich das.
Gruß Sportster
 
Hm, ich habe auch ein Umdenken erlebt, allerdings geht es bei mir in die andere Richtung. Anfangs dachte ich, dass ein Hobel nie und nimmer über 100 Euro kosten dürfte, inzwischen hat mich die Neugier in Dimensionen getrieben, die nicht mehr rational zu erklären sind, denn so wirklich besser rasiert der teurere Hobel nicht….aber er macht vielleicht mehr Spaß.
Heute hatte ich einen günstigeren Hobel im Einsatz und er hat auch sehr viel Spaß gemacht, da er neu war und ein Alleinstellungsmerkmal unter meinen Hobeln hat. Dennoch werde ich nicht auf den Preis schauen, wenn ich einen Hobel haben will, denn ich pflege die Rasur als Hobby und nicht als notwendiges Übel, was möglichst nichts kosten darf. Und nein, ich muss keinen Kredit zur Finanzierung aufnehmen…

Angekreuzt habe ich bei der Umfrage nichts, denn die Antwortmöglichkeiten spiegeln nicht meine Einstellung zum möglichen Wert eines Gegenstandes für ein Hobby…
Da das meine „Entwicklung“ und auch meine derzeitige Einschätzung ziemlich gut umschreibt, lasse ich einfach nur ein +1 da.
 
Es ist schon bezeichnend, dass die Umfrage erst bei 150€ beginnt.
Für manche ist das schon ein Betrag, den sie niemals für einen Rasierhobel ausgeben würden.

Persönlich waren ca. 220€ die höchsten Beträge die ich für einzelne Hobel ausgegeben habe.
 
Es ist schon bezeichnend, dass die Umfrage erst bei 150€ beginnt.
Für manche ist das schon ein Betrag, den sie niemals für einen Rasierhobel ausgeben würden.
Das ist richtig. Jeder normale Mensch dürfte mit einem Zinkdruckguß-Merkur, G&F, EJ, Mühle oder einem ollen Vintage Gillette Tech völlig zufrieden sein. Aber hier bei uns Wahnsinnigen haben sich die Maßstäbe schon arg verschoben. Ein normaler Mensch würde auch nicht 200 Euro für einen Rasierpinsel ausgeben oder 40 Euro für eine Blechdose mit Rasierseife drin. (Und dann noch zwei Dutzend Seifen im Schrank haben)

. Das sind schon alles recht merkwürdige Größenordnungen. Und dann auch noch das Hohe Lied der Nachhaltigkeit singen. Alles klar…
 
Bis zu 150 Euro problemlos, bis 200 müsste mich der Hobel aber schon sehr angefixt haben. Hobel mit einem Neupreis jenseits der 200 bis 300? Unwahrscheinlich, vielleicht als Gebrauchte aus dem MH. Alles über 300 mag ich für mich nicht rechtfertigen. Abnehmender Grenznutzen und so… Und viele dieser sauteuren Hobel empfinde ich eher als dekadent als daß sie den Habenwill-Reflex triggerten.

.....

Ich habe nicht das Gefühl, groß etwas zu verpassen. Seit 2008 habe ich schon etliche Hobel probiert, aktuelle wie auch Vintage, und bin zu der Erkenntnis gekommen, daß es den Überhobel für mich nicht gibt. Es wird überall nur mit Wasser gekocht.
@Elbe ich bin da iwie voll bei Dir...
Ich hab noch Mühle R89 R4, Fatip Lo Storto, Merkur 37C 34C...
Und was benütz ich... Meinen Progress - ab und zu den 37C
Ich steh voll auf den Rex Konsul, selbst als er im MH günstig zu haben war, wars mir zu teuer...
Ist bei mir wie mit ner teuren Uhr.. die liegt dann nur rumm, weils mir zu schade ist sie zu tragen...
Aber trotzdem Respekt, wer sich sowas leisten mag und dann auch hernimmt.....
Mein Sohn hat mir zum Geburtstag einen versilberten Merkur 11 geschenkt, sogar den behandel ich erfürchtig und nehm ihn selten...

Und so ein Rocnel hat schon was:herz1
 
um hier John Ruskin zu folgen
Das trifft den Kern der Werkzeugbeschaffung: "Wer billig kauft, kauft zwei Mal"

Es wird überall nur mit Wasser gekocht.
Manche haben etwas Salz im Wasser ;)

Es ist schon bezeichnend, dass die Umfrage erst bei 150€ beginnt.
Es ist meist weniger eine Frage der Begehrlichkeit, sondern des zur Verfügung stehenden Einkommens. Das zu vergleichen finde ich nicht passend.

Und dann auch noch das Hohe Lied der Nachhaltigkeit singen.
Da fühle ich mich ertappt. Meine Motivation um von den Systemies wegzukommen, war die Geldersparnis und der Nachhaltigkeitsgedanke. Hat prima geklappt :confused:

Da ich von der Hobelei weg bin, habe ich bei den RM die Möglichkeit mit Custommessern noch mehr Geld zu versenken.
 
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