Mit hin und her streichenden Bewegungungen lässt sich beim Aufschäumen im Gesicht nur sehr schwer ein guter Schaum erzeugen.
Danke für diese überaus wertvolle Information! Das muss ich meinem Simpson Super Bader dringend mal mitteilen, dass er keinen guten Schaum produzieren darf, wenn ich ihn einfach nur hin und her bewege wie einen Malerquast. Bislang hat er auf diese Weise nämlich immer erstklassigen Schaum produziert, vermutlich weil er gar nicht wusste, dass das eigentlich gar nicht geht (siehe
Hummel-Paradoxon).
Hier kommen die Synthetik Pinsel an ihre Grenze. Beim Aufschäumen in einer Schüssel spielt das keine Rolle, hier funktionieren auch diese Pinsel sehr gut.
Klar kann man auch Synthetikpinsel zum aufspreizen bringen. Aber es bildet sich eben nicht das schöne Kissen und auch angenehm ist es zumindest für mich nicht.
Tja, ich komme mit einem Synthetik überhaupt nicht an meine Grenzen, ebenso wenig wie mit einem Dachs. Und ich bin seit Ewigkeiten "Gesichtsaufschäumer."
Der Schaum wird absolut erstklassig, egal ob mit einem Synthetik oder Dachs. Es ist keine Frage des verwendeten Pinsels, sondern eher der Technik bzw. einer anderen Art des Vorgehens als immer nur ein und derselben. Wer einen Synthetikpinsel benutzt, als handele es ich um einen Dachs, der wird ebenso enttäuscht vom Ergebnis wie jemand, der ein Rasiermesser einsetzt, als handele es sich um einen Rasierhobel.
welche implizit unterstellt, alles andere sei quasi Liebhaberei oder ein Spleen.
Nichts für ungut., aber ich empfinde das als respektlos.
Das ist es mitnichten, da ich selbst dieser "Liebhaberei" oder diesem "Spleen" verfallen bin, was ich übrigens auch deutlich schrieb, in dem Teil meines Beitrags, den du nebst einem Smiley, der den augenzwinkernden Charakter meiner Äußerung verdeutlicht, weggelassen hast: "aber in der klassischen Nassrasur geht es halt nicht nur um reine Funktionalität, sonst würden wir alle Mühle STF-Pinsel und Rockwell 6S-Rasierer benutzen.

"