Forum der Rasur

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Erlebnisse zum Messer-Einstieg

Schwalbacher

FdR-Pate
Hallo liebe Forums-Kollegen,

am Mittwoch habe ich das erste Mal ein Rasiermesser in Händen gehalten und mich damit rasiert bzw. es versucht. Wie befürchtet ist das nicht so einfach und es gab einige Cuts, ziemlich dollen Rasurbrand am Hals und glatt wurde natürlich auch nichts.
Gestern beim zweiten Versuch hat es schon besser geklappt, Blut floss wenig(er) und Rasurbrand hielt sich auch in Grenzen. Im Gegensatz zum ersten Mal habe ich versucht, das Messer flacher zu führen, vor allem nicht zu steil anzusetzen und minimalen Druck auszuüben.

Ausgemachte Probleme:
1. ansetzen sehr wahrscheinlich immer noch zu steil, daher feine Schnitte
2. beim Ansatz an den Koteletten sehe ich nicht im Spiegel, wo die Schneide sich befindet, da Arme/Hände im Weg

Auf jeden Fall habt Ihr mich wieder mal und ich bin völlig angefixt ;-)

Nach einiger Lektüre in diversen Foren hatte ich mich an @Bartisto gewandt und ihn um Rat gebeten. Nach einem netten Telefonat und einigen Emails habe ich mich für ein Gold Dollar 66 entschlossen, welches von Bartisto etwas modifiziert und geschärft wurde und einen Herold Ri155 Hängeriemen. Der finanzielle Verlust hält sich damit, bei Nichtgefallen, sehr in Grenzen.

Bin sehr motiviert und gespannt, wie das in Zukunft gelingen wird. Schärfen würde ich am liebsten auch gleich lernen, aber das lasse ich nochmal....ihr kennt ja alle die Zuckungen des Bestellfingers...anstrengend.

Viele Grüße
Andreas
 
Ausgemachte Probleme:
1. ansetzen sehr wahrscheinlich immer noch zu steil, daher feine Schnitte
Eventuell zuckst Du beim Ansetzen und bewegst das Messer dann quer zur geplanten Richtung.

2. beim Ansatz an den Koteletten sehe ich nicht im Spiegel, wo die Schneide sich befindet, da Arme/Hände im Weg
Auf youtube gibt es Videos in denen die gefilmte Person beim Rasieren in die Kamera/den Spiegel schaut, vielleicht kannst Du damit die Position Deiner Hände und Arme optimieren.

Nach einiger Lektüre in diversen Foren hatte ich mich an @Bartisto gewandt und ihn um Rat gebeten. Nach einem netten Telefonat und einigen Emails habe ich mich für ein Gold Dollar 66 entschlossen, welches von Bartisto etwas modifiziert und geschärft wurde und einen Herold Ri155 Hängeriemen. Der finanzielle Verlust hält sich damit, bei Nichtgefallen, sehr in Grenzen.
Hast Du Dir etwa auch die Arko aufschwatzen lassen? :D
 
Ja, sehr schön!
Dann heißt es jetzt: übenübenüben!
Die ersten Rasuren bestehen ja fast nur aus sich selbst beobachten und anschließenden verbessern.
Übern Daumen, so ab der Zehnten kommt ein wenig Routine. Aber die, des öfteren erwähnten, hundert Rasuren stimmen irgendwie.
Finde ich zumindest.
 
Ausgemachte Probleme:
1. ansetzen sehr wahrscheinlich immer noch zu steil, daher feine Schnitte
Für dieses Problem, das wohl jeder Messereinsteiger hat, bekam ich einen Tipp, der mir geholfen hat.
Das Messer nicht ansetzten und dann ziehen, sondern aus der Bewegung heraus aufsetzen. Soll heißen, daß das Messer ~1mm vor Hautkontakt schon die Rasierbewegung macht und dann erst aufsetzt. Die Bewegung ist natürlich langsam.
Mir hat es geholfen.
 
Wow! Erstmal Glückwunsch zum neuen Projekt!
Ich habe mich erst nach der dritten Rasur an den Hals gewagt. Vielleicht hatte ich deshalb keine so großen Probleme und kein vergossenes Blut. Es braucht ein wenig, bis sich die Hand an das neue Werkzeug gewöhnt hat.
Und wegen der Sicht, spiel mal ein bißchen mit dem Winkel zum Spiegel. Ich habe allerdings bemerkt, dass ich am Kotelettenansatz eigentlich immer im Blindflug nach Gefühl operiere. Das kann man nach ein paar Rasuren.
 
Übern Daumen, so ab der Zehnten kommt ein wenig Routine. Aber die, des öfteren erwähnten, hundert Rasuren stimmen irgendwie.
Ich konnte es nach ca. 30 Rasur nennen, nach 50 ordentlich und nach mittlerweile über 250 bin ich immer noch nicht zufrieden. :rofl

Ansonsten Glückwunsch @Schwalbacher (auch zum perfekten Einsteigerset) und weiterhin viel Erfolg und Freude!
 
heute Messer-Rasur Nr.3!
es tut sich was, neue Schnitte im Gesicht sind nicht dazu gekommen, am Hals auch nur ganz wenig gereizte Haut.

Beim ledern halt ich mich exakt an Bartistos Anleitung, sogar die Spannung mit Kofferwaage überprüft. Zitat meiner Frau: "was zum Teufel tust Du da?" :p
ABER es macht mir einfach Spaß, auch das ganze Drumherum :yes_nicken
ja, aber sowas von!

Danke für Eure Antworten, freut mich.
 
Für dieses Problem, das wohl jeder Messereinsteiger hat, bekam ich einen Tipp, der mir geholfen hat.
Das Messer nicht ansetzten und dann ziehen, sondern aus der Bewegung heraus aufsetzen. Soll heißen, daß das Messer ~1mm vor Hautkontakt schon die Rasierbewegung macht und dann erst aufsetzt. Die Bewegung ist natürlich langsam.
Mir hat es geholfen.
Das ist sehr wichtig, diese Erkenntnis hat mir auch sehr geholfen!
 
Mit der Zeit wirst du dich an die Bewegungen gewöhnen und für jeden Bereich in deinem Gesicht die richtige Technik gefunden haben. Bei mir wachsen die Haare an den Wagen im Richtung der Nase, so dass ich das Messer im Richtung der Ohren führen muss, damit diese Bereiche richtig sauber werden. Das mache ich im Blindflug, weil meine Hand im Weg ist und ich das Messer im Spiegel nicht sehen kann. Man kann auch nach Gefühl sich sehr gut rasieren. Meine heutige Rasur mit 2 Durchgängen hat 15 Minuten gedauert, davon 3 Minuten einschäumen am Anfang.
 
Beim ledern halt ich mich exakt an Bartistos Anleitung, sogar die Spannung mit Kofferwaage überprüft. Zitat meiner Frau: "was zum Teufel tust Du da?" :p
@Schwalbacher
Gratuliere zu deinen Fortschritten :daumenhoch
Bin allerdings ganz bei deiner Frau Gemahlin und kann diesen angeblichen Ratschlag von @Bartisto nicht wirklich ernst nehmen .
Der Ratschlag das Zuggewicht beim Ledern mittels einer Kofferwaage zu überprüfen finde ich mehr als lächerlich .
Ist ein Kilo mehr oder weniger so relevant ? Und wie haben die tausende Barbiere des letzten Jahrhunderts diese ominöse Waage vor
der Kundschaft ganz unbemerkt anwendenden können ?
 
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