Forum der Rasur

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Gillette Fusion

Betriebsarzt

Very Active Member
Ganz ehrlich: „Geiles Teil!“ Denke ich immer wenn das Dingen nach ein paar Wochen mal seinen Weg aus dem Schrank findet!

Damit kann man sich quasi talentfrei rasieren, und das Ergebnis ist durchaus passabel! Einmal übers Kinn gefahren, weg sind die Stoppeln. Für so ein Ergebnis muss ich mit dem Hobel reichlich schuften!

Ja, zugegeben, das Rasurgefühl ist nicht schön, mann spürt keine Klinge, wird nicht so glatt wie mit nem R41, und zwei DG grenzen schon fast an Folter.

Dafür gehts schnell, und die Vorbereitung kann man vernachlässigen - Stichwort Rasiergel aus der Dose. Ein aufeinander abgestimmtes System...

Und jetzt dürft ihr mich kreuzigen ;-)
 

Hellas

Klingenflüsterer
Moderator
Gold FdR-Pate
Kreuzigen... wir doch nicht... wir werfen nur mit Steinen:D

Aber im Ernst, das Teil ist wirklich nicht schlecht (sonst würde es sich auch kaum so verkaufen, wie es das tut). Nachdem ich dieses Jahr nach Jahren ausschließlicher Hobel- und Messerrasur mal wieder so eine Systemiephase hatte, habe ich auch mit dem Fiüsen meinen Frieden geschlossen.. allerdings hab ich festgestellt, dass der Mach3 (mit den "normalen" Klingen, nicht den Turbo) gründlicher und mindestens ebenso sanft rasiert und der alte Sensor beide noch mal deutlich toppt. Aber ja, man kann sich mit dem Fusion sehr sanft und passabel gründlich rasieren, Spaß macht es aber nicht wirklich. teufel_lachend
 

Adiabatus

Very Active Member
Also kreuzigen - da bin ich auch dagegen. Mit dem Steine werfen bin ich erst mal zurückhaltend, wegen dem Glashaus. :)
Also meines Erachtens funktionieren die "Fusion Klingen" sogar sehr gut. Man kriegt damit anständige und gut Ergebnisse hin. Seit dem ich mich mit dem Hobel Problemarm und mit dem Rasiermesser wieder Problemlos rasieren kann weiß ich den Unterschied zu schätzen.Mit diesen beiden Rasiergeräten muß ich mich bei der Rasur konzentrieren. Mit der Systemklinge rasiere ich mich solange bis der Schaum weg ist.Fertig! Eine Rückmeldung gibt es von der Systemklinge nicht. Trotzdem bekomme ich damit gute Rasuren hin. Ich werde auch meine aufgehobenen G2, Senor, Excel und Fusion Klingen noch benutzen. Mit dem was ich hier gelernt habe mit Seife, Pinsel, Schaumerzeugung warmes Tuch davor und kaltes Tuch danach werden das auch gute Rasuren werden.
Also ich verteufele die Systemklingen nicht.
 

Samael

Active Member
Für mich funktionieren die Fusionklingen überhaupt nicht. Beim Durchgang gegen den Strich fühlt es sich sehe unangenehm an und auch das Ausspülen empfinde ich als eher umständlich.
Was aber nicht heissen soll, dass ich Systemies per se verteufele. Ich komme nur überhaupt nicht mit dem Fusion klar.
 

Batou

Very Active Member
Also mit dem Sensor komme ich überhaupt nicht zurecht. Davon bekomme ich nur Hautirritationen. Der einzige Systemrasierer, den ich ab und zu auf Reisen verwende, ist der alte GII, oder besser gesagt, nur das Griffstück zusammen mit Wilkinson Klingen (Duplo oder Contact). Die originalen Gillette GII Klingen mag meine Haut auch nicht. Ebenso alles was mehr als zwei Klingen hat. Alles Teufelszeug. Für mich war der DE-Hobel der Erlöser für eine stressfreie Nassrasur. Mit dem Messer geht es noch hautschonender bei mindestens gleicher Gründlichkeit.

So unterschiedlich können Hauttypen sein.
 

CaptainGreybeard

Very Active Member
Ich konnte vor einem Jahr den Fusion (den ganz normalen, also keinen Power, Proglide oder Proshield) einmal testen und war nicht so begeistert von diesem m. E. unhandlichen Paddel oder "Surfbrett" mit den fünf Klingen, mit dem man sich da im Gesicht herum fuhrwerken musste. Der Rasierer gab mir für mein Empfinden auch zu wenig Rückmeldung, was vermutlich an den mehrfach federnd gelagerten Klingen liegt.

Mit dem Mach 3 bin ich damals deutlich besser zurechtgekommen; für mich ist der Mach 3 nach wie vor der Systemrasierer schlechthin. Und ja, man kann einen Systemrasierer bei minimaler bis gar keiner Vorbereitung auch mit Rasiergel aus der Dose verwenden. Allerdings versuche ich, so etwas tunlichst zu vermeiden und stelle meinen Rasierschaum aus Rasiercreme mit einem Pinsel selbst her.
 

CaptainGreybeard

Very Active Member
Inzwischen habe ich meinen Frieden mit dem Fusion geschlossen und verwende ihn sogar ab und an, wenn ich es morgens mal eilig habe oder unterwegs bin. Da reichen 1,5 Durchgänge, nämlich einmal komplett von oben nach unten und einmal am Hals bis zur Kinnpartie vom rechten zum linken Ohr für eine Rasur, die gut 12 Stunden mehr als ausreichend glatt ist. Mehr kann man wohl kaum erwarten.

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EasyRider

Very Active Member
Deine Objektivität ist beispielgebend! Da merkt man Zeile für Zeile, hier schreibt einer, der schlicht und ergreifend über den Dingen steht, der sich (und anderen) nichts mehr beweisen muss und somit auf alles Geifernde souverän verzichten kann.:daumenhoch
Deshalb immer eine Freude, deine Beiträge zu lesen! Hier und anderswo....
Und übrigens: coolp:)
 

AndreasTV

Member
Was könnte ich zu alldem Geschriebenen noch beitragen ...?
Seit Jahren in der Version "Proglide" mein Standard - Systemie neben dem "Mach³" und mit selbst-erstelltem Schaum zumindest für mich ein "Sorglos - Rasierer" bezüglich meines Bartes & Haut :aetsch1.
Anmerken möchte ich das mir die "Proglide" - Klingenköpfe in allen relevanten Belangen Besser taugen als die normalen "Fusion".

MfG

Andreas
 

Newline

Member
Ich habe immer einen Systemrasierer wie den Fusion im Spiegelschrank, falls mich alte Schulterverletzungen so plagen sollten, dass eine Rasur mit meinen geliebten Sicherheitsrasierern nicht möglich ist. Ein zweiter liegt in der Notfalltasche.
Im übrigen soll sich jeder rasieren womit er will, Hauptsache er ist rasiert.
Da ich beruflich viel mit jungen Männer arbeite sehe ich beklagenswerte Zustände. :)
 

Betriebsarzt

Very Active Member
Der Fusion ist für mich vor allem immer dann eine Wahl, wenn es darum geht, möglichst ohne Verletzung die rasur zu beenden. Manchmal ist es einfach doof, wenn man Schnitte im Gesicht hat.

12 Stunden ausreichend glatt ja das ich bestätigen. Wobei meine Kinder dann schon wieder sagen, du kratzt.

Für zwei Tage reichts aber nicht. Da muss man tatsächlich am nächsten Tag wieder den Hobel schwingen.
 

Sahra

Very Active Member
"Opa ist kratzig." Das habe ich als Kind immer gesagt, wenn Opa mich in den Arm nehmen wollte. Er hat dann immer protestiert und behauptet, er hätte sich frisch rasiert. Kinderhaut muss, was das angeht, einfach besonders empfindlich sein.
Insgesamt denke ich, dass man von keinem Rasierer erwarten sollte, dass man länger als einen Tag glatt bleibt. Dazu wachsen Haare einfach zu schnell. Selbst wenn man Haare auszupft (Cäsar hat das mit seinem Bart gemacht) kommen sie nach ein paar Tagen wieder, und das obwohl sich erst wieder eine neue Haarzwiebel bilden muss.
 

EasyRider

Very Active Member
Was historisch jedoch vollkommen unbewiesen ist, wie der große deutsche Alt-Historiker Theodor Mommsen vor rund 130 Jahren schon festgestellt hat.

Dieses Gerücht wurde von Juvenal gestreut, der bekanntlich Satiriker war...
Aber der hat auch von Titus behauptet, dieser sei ein "leidenschaftlicher Onanist" gewesen....:D

Beweise blieb er in beiden Fällen schuldig....:D
Sind auch nicht vonnöten, denn mit ein bisschen logischem Denkvermögen erschließt sich die Unhaltbarkeit von selbst.
Denn wäre der große Gaius Iulius in der Tat ein Stoppelzupfer gewesen, er hätte - auch bei nur spärlichem Bartwuchs - wohl kaum Zeit für seine vielen bewaffneten Reisen und seine umfangreiche literarische Tätigkeit gefunden. Von seinen zeitraubenden politischen Verpflichtungen mal ganz zu schweigen...

Und was Titus anlangt: Da hat der große römische Geschichtsschreiber Flavius Josephus - nicht nur ein Zeitgenosse, sondern sogar ein enger Freund des jerusalemischen Tempelzerstöres - glaubhaft nachgewiesen, dass dieser Flavier mit einer um 11 Jahre älteren Jüdin namens Berenike ein höchst aktives Sexualleben führte, das sogar einem Karnickel zur Ehre gereicht hätte. Warum hätte er dann Hand an sich selbst anlegen sollen?!

Somit: Nicht alles für bare Münze nehmen, was die antiken Satiriker schrieben; sie waren nämlich nichts anderes als die Kabarettisten des klassischen Zeitalters....;)
 

EasyRider

Very Active Member
Nun, historisch zweifelsfrei erwiesen ist auch das nicht. Mommsen schließt es kategorisch aus, Edward Gibbon (Autor des Monumentalwerkes "Aufstieg und Fall des römischen Imperiums") hält es hingegen für möglich, verweist aber darauf, dass es sich dabei um "....einen Vorwurf handelt, der ausschließlich in der Propaganda von Caesars Feinden erhoben" worden sei. In der neueren Caesar-Forschung, vor allem in der italienischen, hält man es für höchst unwahrscheinlich. Aus vielerlei Gründen, die hier anzuführen wohl den Platz sprengen würden.:)
Ich kann hier nur meinen hochverehrten Lehrer der klassischen Sprachen am Mailänder Liceo, der übrigens der Onkel eines guten Freundes von unserem @Hellas ist :), zitieren: "Nichts kann unser Weltbild so erschüttern wie genaue historische Kenntnisse." :D

Eine weise Erkenntnis eines sehr weisen Griechen...
 
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