Was würdet ihr tun? Weiter auf 400/1000 oder meint Ihr, das genügt so?
Meiner bescheidenen Meinung nach, ist das Messer bzw, der Hohlschliff unsauber ausgeführt worden
und somit gibt es diese Fehler in der Klingengeometrie.
Bei solchen Messern ist es eher bzw. auch eine ästhetische Frage, ob man beim Setzen der Facette mit
aufgelegtem Rücken durchschärft oder ob man den Geometriefehler z.B. durch gezieltes Anheben der
Klinge egalisiert. Bleibt man mit aufgelegtem Rücken auf dem Stein und schärft „normal“ weiter, wird
die Facette ungleichmäßig breit, nutzt man die letzte Variante, wird die Facette zwar in Sich gleichmäßiger,
allerdings ist es umso schwieriger es später z.B. zum Auffrischen exakt den richtigen Winkel zu treffen.
Meine bisherigen Erfahrungen haben mir gezeigt, dass eine Facette auch funktioniert, wenn sie partiell
schmaler ist, als der Rest der Facette, sie sollte da aber mindestens 0,3-0,5mm Breite haben.
Ich würde das Messer auf dem 1K so weit durchschärfen, bis diese Minimalbreite erreicht ist. Dabei brauchst
Du ja das Messer bzw. die Klinge ja auch nicht unbedingt anheben, ich versuche es oft mit gezieltem Druck
mit einem Finger in diesen Bereichen. Ein asymmetrisches Abkleben mit Tape geht auch und ist mit Sicherheit
auch einfacher zu reproduzieren…
Anm.:
Welchen 1k nutzt Du denn? Mich wundert schon ein wenig, dass da nach über 100DZ nicht wirklich
etwas passiert ist. Ich würde den Stein fürsorglich einmal reinigen…falls Du eine hast, ein paar mal
mit der ATOMA drüber…
Gruß
Gregor