Forum der Rasur

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Heute habe ich ein Messer geschärft...

Wie hast du denn festgestellt, dass die Facette mit dem 1k nicht durchgeschärft war?
Hast du Edding benutzt, Lupe, Unterarm Haartest?
Lupe und Unterarm Haartest. Edding hatte ich auch benutzt, aber wohl nicht korrekt, denn der ist weg. Was die Lupe betrifft: Man sieht auf einer Seite einen Abschnitt der noch komplett frei von Schärfspuren ist (glänzt). Keine Ahnung, wie das vorher rasiert hat. Auf der anderen Seite ist der Streifen mit den Schärfspuren super dünn und kaum zu sehen. Das betrifft ca. 1-1,5cm im vorderen Drittel der Klinge. Davor und dahinter sieht es einwandfrei aus.

Die Steine hatte ich geplant. Außerdem hatte ich einmal mit Griff nach rechts und einmal nach links geschärft, um Asymmetrien auf dem stein oder beim Andruck auszuschließen.
 
Was würdet ihr tun? Weiter auf 400/1000 oder meint Ihr, das genügt so?
Meiner bescheidenen Meinung nach, ist das Messer bzw, der Hohlschliff unsauber ausgeführt worden
und somit gibt es diese Fehler in der Klingengeometrie.

Bei solchen Messern ist es eher bzw. auch eine ästhetische Frage, ob man beim Setzen der Facette mit
aufgelegtem Rücken durchschärft oder ob man den Geometriefehler z.B. durch gezieltes Anheben der
Klinge egalisiert. Bleibt man mit aufgelegtem Rücken auf dem Stein und schärft „normal“ weiter, wird
die Facette ungleichmäßig breit, nutzt man die letzte Variante, wird die Facette zwar in Sich gleichmäßiger,
allerdings ist es umso schwieriger es später z.B. zum Auffrischen exakt den richtigen Winkel zu treffen.

Meine bisherigen Erfahrungen haben mir gezeigt, dass eine Facette auch funktioniert, wenn sie partiell
schmaler ist, als der Rest der Facette, sie sollte da aber mindestens 0,3-0,5mm Breite haben.

Ich würde das Messer auf dem 1K so weit durchschärfen, bis diese Minimalbreite erreicht ist. Dabei brauchst
Du ja das Messer bzw. die Klinge ja auch nicht unbedingt anheben, ich versuche es oft mit gezieltem Druck
mit einem Finger in diesen Bereichen. Ein asymmetrisches Abkleben mit Tape geht auch und ist mit Sicherheit
auch einfacher zu reproduzieren…

Anm.:
Welchen 1k nutzt Du denn? Mich wundert schon ein wenig, dass da nach über 100DZ nicht wirklich
etwas passiert ist. Ich würde den Stein fürsorglich einmal reinigen…falls Du eine hast, ein paar mal
mit der ATOMA drüber…

Gruß
Gregor
 
Meiner bescheidenen Meinung nach, ist das Messer bzw, der Hohlschliff unsauber ausgeführt worden
und somit gibt es diese Fehler in der Klingengeometrie.
Ist ein Thiers Issard. Sollte also von Werk aus ok sein. Nach der Honewear zu schließen wurde eher nachträglich dran rum gemacht.

Bleibt man mit aufgelegtem Rücken auf dem Stein und schärft „normal“ weiter, wird
die Facette ungleichmäßig breit, nutzt man die letzte Variante, wird die Facette zwar in Sich gleichmäßiger,
allerdings ist es umso schwieriger es später z.B. zum Auffrischen exakt den richtigen Winkel zu treffen.
Das war auch mein Gedankengang. Daher neige ich auch dazu, mit aufgelegtem Rücken weiter zu schärfen, bis das passt.

Ich würde das Messer auf dem 1K so weit durchschärfen, bis diese Minimalbreite erreicht ist.
Ja, denke auch, dass das das Beste ist.

Anm.:
Welchen 1k nutzt Du denn? Mich wundert schon ein wenig, dass da nach über 100DZ nicht wirklich
etwas passiert ist. Ich würde den Stein fürsorglich einmal reinigen…falls Du eine hast, ein paar mal
mit der ATOMA drüber…
Naniwa SS. Nicht nur den 1k (800er), sondern auch den 400er. Atoma habe ich nicht. Waren aber gerade erst auf der DMT. Denke nicht, dass die Steine das Problem sind.
 
Denke nicht, dass die Steine das Problem sind.
Nö, dass denke ich auch nicht, mich wunderte es nur, dass nach so viel DZ nur minimalst etwas abgetragen wurde…;)

Wenn so etwas bei meinem 1K (SHAPTON Glass) passiert, dann hat dieser sich ein wenig zugesetzt, nach ein
wenig Zuneigung auf der ATOMA ist er dann wieder arbeitswillig.
 
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