Forum der Rasur

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Laurin Klinge?

Thorsten69

FdR-Pate
Kennt die Klinge wer? Eventuell MAX HERDER Solingen, wohl ein Sohn von CARL HERDER und eher ein Händler als Hersteller...Die Frage ist, wer war der Hersteller? Laurin Klingen gab es wohl auch schon vor 1945.

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"Statt DM 20,- nur DM 13,95"... für 50 St. in den 60-ern... Wer jetzt noch meint, die bei DM angebotenen Gillette-Klingen oder Feather seien "teuer", möge mal einen Lohn- und Kaufkraftvergleich anstellen. ;)

Danke fürs einstellen, auch wenn ich zu den Klingen nichts beitragen kann.daumenh!
 
Ich weiß nur, dass Laurin Klingen die Besonderheit aufweisen, dass sie statt der üblichen 0,1mm mit einem Doppelschliff in 0,06mm und 0,08mm gefertigt wurden.

Verwendungszweck war der Einsatz in den ersten Torsionshobeln. Produziert wurden sie wahrscheinlich in Ostdeutschland, da es später in der DDR lange Zeit die „Laurin Doppelschliff“ zu kaufen gab.

Heute tauchen noch vereinzelt „DDR-Rasiersets“ auf, wo diese Klingen beiliegen. Die Verpackung ist dann aber blau.
 
Weshalb war der Verwendungszweck die ersten Torsionshobel? Die ersten Torsionshobel gibt es seit 1914 (Schrägschnitt schon eher), und damals gab es noch keine DM, die gab es erst seit 1948. Auch war DM keine DDR-Währung, ist Eitorf in der Nähe Köln situiert, und ist Neustadt/Wied ein Ort im Rheinland-Pfalz.
Irgendwie habe ich die Idee, was du da schreibst stimmt wohl nicht ganz.
 
Der Sterzenbach war Großhändler, kein Hersteller. Die Klinge wird heute noch hergestellt, bzw. gibt es noch Restbestände unter dem Namen Apollo. Hier der Link.

Ich habe mal mitbekommen, dass diese Klingen auf Solinger Maschinen im Osten gefertigt- und dann in den Westen gegen Devisen verkauft wurden. Später gingen die Maschinen wieder in den Westen.

Torsionshobel (oder auch Schräghobel) waren der Grund für die 0,06mm Klingen, es war einfach zu umständlich, die 0,1mm Klingen festzuziehen und jedesmal ein richtiger Kraftakt.
 
Der Sterzenbach war Großhändler, kein Hersteller. Die Klinge wird heute noch hergestellt, bzw. gibt es noch Restbestände unter dem Namen Apollo. Hier der Link.

Ich habe mal mitbekommen, dass diese Klingen auf Solinger Maschinen im Osten gefertigt- und dann in den Westen gegen Devisen verkauft wurden. Später gingen die Maschinen wieder in den Westen.

Torsionshobel (oder auch Schräghobel) waren der Grund für die 0,06mm Klingen, es war einfach zu umständlich, die 0,1mm Klingen festzuziehen und jedesmal ein richtiger Kraftakt.
Frage: wie sind Apollo Restbestände mit DDR Laurin Klingen relatiert?
Jeder der mal ein moderne Klinge in ein Vintage Torsioner fest gezogen hat weis das das überhaupt keine Kraftakt ist. Mein bevorzügte Voskhod ist 0.1mm und der geht bei mir in alles: alte ultralight Fasan Torsioner bis zu moderne Geräte, und ich bin nicht direkt ein Bodybuilder. Auf Rat einer Holländer habe ich mal versucht mit alte Karbonklingen zu rasieren, da habe ich mehrere 0.1 verwendet in meine Torsioner. Fasan hat Jahrelang 0.1mm starke Klingen mit ihre Torsioner mitgeliefert.
Ich habe da wirklich sehr großes bedenken das es 0.06mm Klingen gibt, nur da es zu schwierig ist 0.1mm Klingen fest zu drehen. Das kan jeder ausprobieren, das stimmt einfach nicht.

Ich habe fachlich & auch sonst von dem ganzen Hobelzeug keine Ahnung, aber in diesem einen Fakt irrst du, auch die offizielle DDR-Währung hieß DM, zumindest eine Zeit lang.
Danke, da bin ich dan korrigiert. und habe mal wieder was gelernt.
 
Amen... wer könnte besser sagen welche Klingen in Torsioner passen als unser König aller Schrägen Vögel, @efsk... By he way. 0,8mm Klingen gabs ja auch, bevorzugt in Karbonstahl und gar nicht so selten und man vermutet, dass es erst die Dünnen Klingen gab aus Materialeinspargründen und dann erst die Torsioner kamen, weil die dünnen Klingen in den normalen Grandschnitthobeln "flatterten" und die dünnen Klingen durch das Tordieren festigkeit bekamen.

Ich kann übrigens alle eine 0,1mm-Klingen auch problemlos und ohne anschließendem Muskelkater in meine Torsioner schrauben..;)
 
Kennt die Klinge wer? Eventuell MAX HERDER Solingen, wohl ein Sohn von CARL HERDER und eher ein Händler als Hersteller...Die Frage ist, wer war der Hersteller? Laurin Klingen gab es wohl auch schon vor 1945.

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Moin allerseits,

Mich irritiert, das auf dem Foto das Angebot, die Klingen und der Zahlschein zu sehen sind.
Den hatte der Anbieter ja ursprünglich mitgeschickt, damit er seine 13,95DM bekommt.

Kann mich erinnern, das die früher häufig, insbesondere Messer und Co. unaufgefordert verschickt wurden,
die dann aber weder benutzt, bezahlt noch zurückgeschickt wurden, sondern abhlbereit in der Schublade blieben.
Danach sieht es auch hier aus. Es ist ein Angebot, keine Auftragsbestätigung oder Rechnung.
Über die Seriösität dieser Praktik lässt sich streiten.
 
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