Forum der Rasur

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Mein Weg vom Elektrorasierer zur Hobelrasur

Update zur neuen Hobelerwerbung dem Rockwell 6s

Ich hatte das Glück im Mitgliederhandel einen schönen Rockwell 6S Matte Stainless Steel zu erwerben und bin nach den ersten Rasuren ziemlich begeistert von dem Hobel.

Ich habe bisher die Platten #2, #3 und #4 getestet und die sind im Vergleich zum R41 und auch zum Merkur 23c ultrasanft aber trotzdem super gründlich. Ich mag auch das etwas größere Gewicht des Hobels und die Haptik des matten Edelstahls währen der Rasur auf der Haut. Wer einen sanften Hobel sucht, sollte den 6s definitiv ausprobieren, ich glaube er ist nicht ohne Grund der meistdiskutierte Hobel hier im Forum.

Aktuell bin ich dabei die für mich richtige perfekte Platte zum täglichen Rasieren zu suchen. Angefangen habe ich mit der Platte #3 welche schon sehr gründlich und auch vergleichsweise sanft war. Danach habe ich die Platte #4 getestet, welche mir eine perfekte und auch nachhaltige Glätte über den gesamten Tag beschert hat. Heute habe ich das erste Mal eine Kombination aus verschiedenen Platten bei einer Rasur getestet. Angefangen mit der #4 im ersten und zweiten Durchgang also mit und quer zum Strich. Für den dritten Durchgang gegen den Strich habe ich dann auf die #2 gewechselt. Dies war insgesamt eine sehr gründliche Rasur, ob sie auch nachhaltig genug wird kann ich erst heute Abend abschließend beurteilen.

Die #3 hat für mich ein so geringes Blade Feel, dass es eigentlich schon fast nicht vorhanden ist. Die getestete #2 hat dann gar kein Blade Feel mehr und dort ist die Klinge für mich nur noch hörbar aber nicht mehr spürbar. Die #4 ist dann im Vergleich zu der #3 schon ein Stück direkter und aggressiver (wenn man beim 6s überhaupt von aggressiv sprechen will). Für mich fängt der 6s erst ab der #4 an eine spürbares Blade Feel zu entwickeln.

Eine abschließende Meinung welche Platte ich zukünftig für meine tägliche Rasur verwenden will, kann ich noch nicht treffen. Ich muss definitiv noch mehr testen die ersten Rasuren mit der #3 waren gleichzeitig auch die ersten Rasuren mit dem Hobel und ich habe jetzt nach insgesamt 9 Rasuren erst das Gefühl den Hobel richtig zu verstehen.

Außerdem habe ich Angefangen ein Rasur Tagebuch zu führen um für den 6s die Richtige Klingen / Platten Kombination zu finden. Auf Dauer werde ich das wegen dem Aufwand nicht führen, aber jetzt zum Klingentesten könnte ich mir das durchaus hilfreich vorstellen. Dazu habe ich mir eine Excel Datei gebastelt in der ich die Klingen dann immer für 4 Rasuren teste und Notizen inkl. Bewertungen zu Gründlichkeit, Sanftheit, Nachhaltigkeit, Rückmeldung des AS und Hautreizungen mache. Ich möchte die Eigenschaften der Klingen über 4 Rasuren vergleichbar machen und vergebe dazu auch Minuspunkte für negative Punkte.

Die bisherigen Eintragungen passen noch nicht ganz, sowohl von den vergebenen Bewertungszahlen als auch von der Auswertung. Ich bin aktuell noch beim Testen der Platten und das Tagebuch und vor allem die Auswertung ist fürs testen der Klingen geschrieben worden. Mal sehen wir lange ich das führen des Tagebuches durchhalte und ob das auch so von der Bewertung funktioniert wie ich mir das Vorgestellt habe.
 

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Update zur neuen Hobelerwerbung dem Rockwell 6s

Ich hatte das Glück im Mitgliederhandel einen schönen Rockwell 6S Matte Stainless Steel zu erwerben und bin nach den ersten Rasuren ziemlich begeistert von dem Hobel.

Ich habe bisher die Platten #2, #3 und #4 getestet und die sind im Vergleich zum R41 und auch zum Merkur 23c ultrasanft aber trotzdem super gründlich. Ich mag auch das etwas größere Gewicht des Hobels und die Haptik des matten Edelstahls währen der Rasur auf der Haut. Wer einen sanften Hobel sucht, sollte den 6s definitiv ausprobieren, ich glaube er ist nicht ohne Grund der meistdiskutierte Hobel hier im Forum.

Aktuell bin ich dabei die für mich richtige perfekte Platte zum täglichen Rasieren zu suchen. Angefangen habe ich mit der Platte #3 welche schon sehr gründlich und auch vergleichsweise sanft war. Danach habe ich die Platte #4 getestet, welche mir eine perfekte und auch nachhaltige Glätte über den gesamten Tag beschert hat. Heute habe ich das erste Mal eine Kombination aus verschiedenen Platten bei einer Rasur getestet. Angefangen mit der #4 im ersten und zweiten Durchgang also mit und quer zum Strich. Für den dritten Durchgang gegen den Strich habe ich dann auf die #2 gewechselt. Dies war insgesamt eine sehr gründliche Rasur, ob sie auch nachhaltig genug wird kann ich erst heute Abend abschließend beurteilen.

Die #3 hat für mich ein so geringes Blade Feel, dass es eigentlich schon fast nicht vorhanden ist. Die getestete #2 hat dann gar kein Blade Feel mehr und dort ist die Klinge für mich nur noch hörbar aber nicht mehr spürbar. Die #4 ist dann im Vergleich zu der #3 schon ein Stück direkter und aggressiver (wenn man beim 6s überhaupt von aggressiv sprechen will). Für mich fängt der 6s erst ab der #4 an eine spürbares Blade Feel zu entwickeln.

Eine abschließende Meinung welche Platte ich zukünftig für meine tägliche Rasur verwenden will, kann ich noch nicht treffen. Ich muss definitiv noch mehr testen die ersten Rasuren mit der #3 waren gleichzeitig auch die ersten Rasuren mit dem Hobel und ich habe jetzt nach insgesamt 9 Rasuren erst das Gefühl den Hobel richtig zu verstehen.

Außerdem habe ich Angefangen ein Rasur Tagebuch zu führen um für den 6s die Richtige Klingen / Platten Kombination zu finden. Auf Dauer werde ich das wegen dem Aufwand nicht führen, aber jetzt zum Klingentesten könnte ich mir das durchaus hilfreich vorstellen. Dazu habe ich mir eine Excel Datei gebastelt in der ich die Klingen dann immer für 4 Rasuren teste und Notizen inkl. Bewertungen zu Gründlichkeit, Sanftheit, Nachhaltigkeit, Rückmeldung des AS und Hautreizungen mache. Ich möchte die Eigenschaften der Klingen über 4 Rasuren vergleichbar machen und vergebe dazu auch Minuspunkte für negative Punkte.

Die bisherigen Eintragungen passen noch nicht ganz, sowohl von den vergebenen Bewertungszahlen als auch von der Auswertung. Ich bin aktuell noch beim Testen der Platten und das Tagebuch und vor allem die Auswertung ist fürs testen der Klingen geschrieben worden. Mal sehen wir lange ich das führen des Tagebuches durchhalte und ob das auch so von der Bewertung funktioniert wie ich mir das Vorgestellt habe.
Auf jeden Fall viel Spaß mit dem Rockwell 6S und hoffentlich wirst du deine persönliche beste Kombination finden. Liest sich alles auf jeden Fall schonmal sehr interessant!
 
Ich hätte keinen Bock darauf, während der Rasur meinen Hobel zu zerlegen und eine andere Platte für den nächsten Durchgang einzulegen.
Dann lieber zwei verschiedene Hobel/Klingen Kombinationen.

Das wird auch nicht die favorisierte Vorgehensweise werden.
Um von #4 auf #2 zu wechseln muss man ja nur den Griff abschrauben die Platte wenden und Griff wieder drauf. Kein großer Akt, aber es bringt mir bisher auch keinen Mehrwert der den Aufwand rechtfertigen würde. Es war ein Versuch, dabei wird es aber auch bleiben.
 
Um von #4 auf #2 zu wechseln muss man ja nur den Griff abschrauben die Platte wenden und Griff wieder drauf. Kein großer Akt,
Ich mache das meistens so... dauert 5 Sekunden. Mit der 4 wird grob aufgeräumt und mit der 2 im 2. Durchgang "poliert". Bei "richtigen" Adjustables mache ich es meist auch so, dass ich auf einer höheren Einstellung starte und dann im nächsten Durchgang "runterdrehe".
 
Ich habe damit auch eine Weile lang rumprobiert (auch mit 2 verschiedenen Rasierern), bin aber zu der Erkenntnis gekommen, dass das was mit dem Strich am besten funktioniert dieses auch gegen den Strich tut. Imho einfach eine Frage der Technik und des richtigen Winkels, der gegen den Strich schwerer zu finden scheint. Am Ende geht ist es der Haut egal, ob die Klingen von oben oder unten über sie geführt werden, wenn der Winkel annähernd identisch ist. Einzig, wenn der Winkel nicht sitzt und die Haare nicht richtig abgeschnitten werden wird es halt unangenehm. Aber bis die Technik sitzt, ist das sicher ein probates Mittel.
 
Kleines Update:

Ich habe mich seit Ende August letzten Jahres jetzt ausschließlich mit dem Rockwell 6s (Platte 4) rasiert und bisher insgesamt 36 verschiedene Klingen getestet. 3 Klingen fehlen noch aber meine bisherigen Favoriten sind die Sputnik, BIC Chrome Platinum, Perma-Sharp, Astra (beide ASS und ASP) und die Lord Super Chrome. Die Klingen liefern alle hervorragend gründliche und sanfte Rasuren ab. Die Feather muss ich noch testen, die könnte auch noch zum Spitzenteam hinzustoßen.

Ich habe vor kurzem damit angefangen von schäumen in der Rasierschale aufschäumen im Gesicht umzustellen. Dafür verwende ich aktuell noch hauptsächlich den Omega Roma Colosseo. Das funktioniert schon ganz gut, aber jetzt war dann doch mal der Zeitpunkt einen Dachs auszuprobieren. Eigentliche habe ich jetzt schon länger um den Mühle Classic Silvertip Dachszupf in L herumgetanzt. War mir aber nie so ganz sicher, ob der dann nicht doch zu weich ist und oft liest man über den Pinsel, dass der nicht besonders dicht Gebunden ist und deshalb dazu neigt ein Lappen zu sein. Dann hatte ich gelesen, dass @ankerbart mit den Yaqi Mysterious Space Silvertip Badger in seiner RdT vorgestellt hatte und ganz zufrieden klang. Kurzerhand habe ich mir den dann für 38,42 € bei Alliexpress bestellt und warte noch auf die Zustellung. Ich bin mal gespannt, wie sich ein Dachs beim Gesichtsschäumen schlägt.

Das Aufschäumen im Gesicht mache ich zwar erst seit etwas mehr als einen Monat, aber ich denke, dass ich dabeibleiben werde. Der Schaum aus der Rasierschale ist zwar noch ein Ticken besser und Gleichmäßiger in der Konsistenz da man den Schaum dort präziser vorbereiten kann. Aber das Gesichtsschäumen hat für mich drei entscheidende Vorteile:

  • längere Einwirkzeit im Gesicht
  • Massageeffekt der Haut und
  • entfall des Pre shaves (durch die längere Einwirkzeit).

Dazu kommen noch so Vorteile wie geringerer Seifenverbrauch oder das es insgesamt schneller geht und nach der Rasur weniger zu reinigen ist.

Ich bin Mal gespannt ob wie sich der Dachs dan so schlagen wird oder ob es der erste und letzte bleibt.
 
Der erste Dachs ist diese Woche beim mir eingezogen, genauer gesagt der Yaqi Mysterious Space Silvertip Badger 24 mm.
Der erste Eindruck war echt super, der Griff sind in life doch deutlich besser aus als auf den Bildern bei Alliexpress. Auch der Knoten hat eine schöne Größe und ist nach der ersten Reinigung schön in die Breite gegangen und fühlt sich sehr weich und angenehm an.
Jetzt habe ich die ersten beiden Rasuren hinter mir und bin ehrlichgesagt von der Performance noch nicht so begeistert. Ich habe gestern und heute die TGS Shibusa 2 verwendet, die mit meinen bisherigen Pinseln (Synthi und Borste) super funktioniert und auch einen sehr guten Schaum liefert. Mit dem Yaqi passt das alles aber noch nicht so richtig zusammen.

Ich habe erstmal dieselbe Vorgehensweise wie beim Gesichtsschäumen mit meine Roma Colosseo verwendet. Den Colosseo verwende ich wie @maranatha das mal im Strang vom "Omega EVO" beschrieben hatte. Pinselwässern und dann gut ausschütteln, um dann relativ trocken die Seife aufzunehmen. Dann ohne viel Druck ins Gesicht verteilen und zwischendurch nur mit den Pinselspitzen nach und nach Wasser aufnehmen. Dann entsteht nach kurzer zeit ein sehr schöner Schaum. Der Colosseo hat auch das typische Synthi Problem, das er dann irgendwann anfängt zu Suppen und das überschüssige Wasser am Griff runter läuft, was mich aber nicht sonderlich stört.

Mit dem Yaqi habe ich jetzt die ersten beiden male genau dieselbe Vorgehensweise wie mit dem Colosseo angewendet. Mit dem Ergebnis, das der Schaum eher eine dünne Plörre war und kein schön Cremiger Schaum wurde. Man kann sich damit Rasieren, aber toll ist es nicht. Es ist auch nicht möglich einen schönen gleichmäßigen Schaumteppich im Gesicht zu verteilen, die Plörre ist so halb durchsichtig und man verreibt sie nur und kann dann trotz Schaum deutlich die Haut darunter sehen. Außerdem frisst der Yaqi Seife ohne Ende. Ich muss bei jedem Durchgang wieder Seife aufnehmen. Das habe ich mit dem Colosseo so auch nicht, da reicht die Schammenge locker für drei bis 4 Durchgänge.

Ich werde es morgen mal versuchen den Pinsel nach dem Wässern nicht so viel auszuschütteln und mit mehr Wasser die Seife aufzunehmen. Auch habe ich bei Geofatboy auf Youtube gesehen das er mit seinen Dachsen mehr Druck anwendet damit sich der Pinsel im Gesicht mehr aufspreizt. Am Wassermanagement und Technik muss ich beim Dachs auf jeden Fall noch ein bisschen Arbeiten.
 
Kleines Update zum Dachs.

Ich habe jetzt gut 20 Rasuren mit dem Yaqi Mysterious Space Silvertip Badger hinter mir. Angefangen bin ich mit der TGS Shibusa 2 hab dann die Stirling Duke und die PAA John Frum ausprobiert und die letzten 15 Rasuren dann mit der weißen RS von Proraso geschäumt. Die Proraso funktioniert bei allen anderen Pinseln im Autopiloten, mit der habe ich bisher die meisten Rasuren hinter mir. Ich habe alle Rasuren im Gesicht geschäumt und keine Schale verwendet.

Ich komme mit dem Pinsel nach wie vor aber nicht klar, die Ergebnisse sind ziemlich unbefriedigend.

Mit dem Roma Colosseo nehme ich relativ trocken die Seife auf und gehe dann ins Gesicht damit. Für die Wasseraufnahme dippe ich den Pinsel einfach zwischendurch ins Wasser und so kann ich in kürzester Zeit einen wunderbar Cremigen Schaum im Gesicht kreieren. Im Pinsel ist dann auch genug Seife und Schaum für drei Durchgänge. Das hat bei mir bisher mit allen Seifen funktioniert und ich hatte noch nie Probleme einen schönen Schaum zu erzeugen.

Beim Yaqi funktioniert diese Methode nur bedingt. Der Schaum ist dann zwar in Ordnung (mehr aber auch nicht) aber ich muss für jeden Durchgang neue Seife aufnehmen, da sich der Schaum nur in den obersten Dachshaarspitzen erzeugt und nicht sehr tief in den Knoten rein geht. Der Seifenverbreich hierbei ist enorm.

Also habe ich versucht mit mehr Druck zu arbeiten (so dass der Pinsel mehr aufspreizt) und habe mit dem Wassermanagement rumgespielt. Ich habe versucht den Pinsel nur leicht auszuschütteln, oder einfach nur das Wasser rauslaufen zu lassen oder habe den Knoten direkt über dem Griff ausgedrückt. Den Richtigen Punkt habe ich noch nicht gefunden. Entweder ist der Pinsel zu Trocken oder viel zu nass. Heute war es wieder so eine Richtige dünnflüssige Plörre, obwohl ich den Pinsel leicht ausgeschüttelt und den Knoten nah am Griff noch ausgedrückt habe. Die Schaumerzeugung im Gesicht hat ewig gedauert, bis ein halbwegs Rasur fähiger Schaum erzeugt wurde.

Ich habe den 6s mit der Platte 4 und einer neuen ASS verwendet und ich konnte beim ersten Zug schon merken, dass das heute nichts wird. Eigentlich hätte ich da abrechen sollen und neuen Schaum machen sollen. Der Schaum war noch viel zu grobporig und hatte so gut wie keine Gleiteigenschaften. Er fühlte sich richtig leicht, locker luftig an und nicht schön cremig und schmierig, wie ich es sonst von der Proraso gewöhnt bin. Ich habe den Pinsel bestimmt 30-40 Sekunden geladen und es hat geschätzt 4 bis 5 Minuten gedauert, bis er diese Konsistenz hatte. Wenn ich den Colosseo so lange laden und einarbeiten würde, könnte ich mich mit der Produzierten Schaummenge 2 Wochen rasieren. Heute habe ich mir auch zum ersten Mal seit Monaten mit dem 6s einen Cut an der Oberlippe zugezogen.

Ich werden dem Yaqi noch eine Chance geben und ab morgen versuchen, ob er beim Schäumen in der Schale auf bessere Ergebnisse kommt. Ansonsten wird er erstmal in der Schubladeverschwinden und ich werde mit meinen Roma Colosseo weiter machen. Aufgrund der bisher negativen Erfahrungen mit dem Dachs schiele ich aktuell schon mit einem Auge auf dem Omega EVO 2.0.
 
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