Den 34er habe ich schon öfter betrachtet, die neue Version eher weniger. In der Zeit, in der die neue Version heraus kam, waren andere Hobelgerätschaften in meiner Gunst weiter vorne. Vor allem der „General“ und zuletzt der Inox 23. Letzterer ist es, mit dem sich dann auch alle 34er messen müssen, denn der Inox hat bei mir richtig Eindruck gemacht.
Mit der ursprünglichen Version des 34er bin ich ans Hobeln gekommen. Er war derjenige, der den Anfang machte, und der zwischendurch immer wieder für längere Zeit im Einsatz war. Als „c“ und „g“. Mittlerweile haben meine beiden Jungs ebenfalls jeweils einen, sind auch dabei geblieben, nicht nur weil er gut ist, sondern auch weil sie um die Rasur im allgemeinen nicht so einen Hobau machen wie Vatter. Die neue Version empfinde ich als eine Steigerung in der Effizienz. Geringfügig sanfter bei höherer Gründlichkeit. Der 23 inox toppt das Ganze dann noch einmal deutlich gegenüber dem neuen 34. Aber wie sich sich jetzt die letzten Tage der gründlicheren Auseinandersetzung mit dem 34er herausstellte, gibt es doch einen Punkt, der letzteren wieder nach vorne kommen lässt. Wie sich zeigt, ist er in der Lage, das gleiche Ergebnis abzuliefern, das der Inox in zwei Durchgängen bietet. Allerdings brauche ich drei Durchgänge dafür, mit zwei mal „gegen“. Es ginge auch mit einem erhöhten Aufwand des Ausputzens, der jedoch auch bald die Seifenunterlage vermissen lässt, und damit die Haut angreift. Ein erneuter, dritter Durchgang hat sich als bessere Lösung herausgestellt und bedeutet kaum mehr Zeitaufwand. Was dem neuen 34er zugutekommt ist, dass er bei mir hautschonender ist als der Inox. Ich kann in den drei Durchgängen fast machen , was ich will. Das Rasierwasser bleibt ruhig. Der Inox verleitet mich dagegen dazu zu viel zu machen, auch weil er sich ja noch sanfter anfühlt. Das eine oder andere Mal war das Rasierwasser lauter als zuletzt beim Vorgänger. Wir reden hier aber immer noch über Nuancen, die keinen von beiden ins Hintertreffen bringen würden. Als All-day Rasierer können sich beide empfehlen und stechen bei mir mittlerweile fast alle anderen Hobel aus. Einzig der „General“ von Colonial Razors und auch noch Rex Ambassador haben dieses Potenzial bei mir.
Fazit für mich:
Die beiden Merkur, Inox 23 (und damit natürlich auch Inox 34) und der neue 34er sind bei mir gleich auf.
Der 34er mit etwas mehr Aufwand, dafür noch unbeschwerter.
Der Inox noch effizienter mit der Neigung zu viel wollen. Außerdem scheint Inox etwas klingentoleranter zu sein.
Merkur hat bei mir wieder eingeschlagen und wenn man sie beide im Haus hat kann man ja jeden Morgen aufs Neue frei wählen.