Forum der Rasur

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Merkur Progress

Beim Progress habe ich das noch nicht gesehen, und davon habe ich mehrere Generationen.
Übrigens hat Merkur die letzte Jahren fast alles modernisiert.
 
Der Progress ist eben ein Design aus den 60er / 70er Jahren und das macht ja auch seinen Charme aus . Er wurde nie als Präzisionsinstrument im Sinne moderner CNC-gefertigter Adjustables wie dem Rex oder den neueren Titan-Slants konzipiert, sondern als robustes, bezahlbares Werkzeug für den Alltag.
Da vergleicht man industrielle Massenfertigung zum Kampfpreis versus Präzisionsfertigung mit entsprechend höherer Marge.
 
Wahrscheinlich braucht der Progress konstruktionsbedingt diese Toleranzen, um zu "funktionieren".
Und es kann sein, dass Merkur zwar modernisiert hat - die Anlagen werden den Progress wahrscheinlich trotzdem noch mit den gleichen Daten/Maßen von früher fertigen...
 
Bei mir ist die Klinge auch nicht direkt gerade ausgerichtet, aber es reicht, ein paar Mal auf die Kopfplatte zu tippen. Dafür lege ich die Klinge ein, schraube den Deckel so weit zu, dass die Klinge sich gerade so noch bewegen kann und schraube es nach dem Klopfen dann ganz zu.
 
Wahrscheinlich braucht der Progress konstruktionsbedingt diese Toleranzen, um zu "funktionieren".
Das ist so, und eigentlich bei jedem Adjustable. Mechanik funktioniert ohne Toleranzen nicht:cool:
 
Wie oft nehmt ihr den Progress eigentlich ganz auseinander? Mir fällt das Zusammenbauen manchmal etwas schwer. Gibt es da einen Trick, wie man den Ring zusammendrückt und gleichzeitig die Mechanik in den Griff schiebt?
Bei jedem Reinigen, also Klingenwechsel. So fest ist der Ring nicht, dass man den nicht mit den Fingern zusammendrücken und einführen könnt. Halt etwas zusammendrücken, Oberen Teil einführen, loslassen und Griff in die Hülse reindrücken.
 
die Anlagen werden den Progress wahrscheinlich trotzdem noch mit den gleichen Daten/Maßen von früher fertigen...
Bei die Hobel wovon ich sicher bin das alles erneuert wurde ist das nicht der Fall.
 
Das ist so, und eigentlich bei jedem Adjustable. Mechanik funktioniert ohne Toleranzen nicht:cool:

Kann mich nicht entsinnen, dass hier schonmal wer bei Ambassador etc. von wackeliger Klinge erzählt hat.

Und klar braucht ein Adjustable Bewegungsspielraum, aber doch nicht bei der Klingenfixierung und bei der Einstellskala.

Aber wenn die jetzt mit neuen Maschinen besser fertigen, ist ja super. Ich benutze meinen Progress ja auch gerne, vielleicht gerade wegen seiner kleinen Lässigkeiten.
 
Wie oft nehmt ihr den Progress eigentlich ganz auseinander? Mir fällt das Zusammenbauen manchmal etwas schwer. Gibt es da einen Trick, wie man den Ring zusammendrückt und gleichzeitig die Mechanik in den Griff schiebt?

Gar nicht, warum sollte ich das tun? Da kommt nichts rein und die Art des Aufbaus ist offenkundig nicht zum häufigen Auseinander- und wieder Zusammenbau gedacht.
 
Ich habe jetzt mehrfach gelesen, das ihr den ganz zu schraubt.
Dann rasiert ihr ja quasi auf 0.
Dann braucht man doch keinen Adjustable.
Oder verstehe ich da was falsch.

Ich meine bei meinem auch auf den beiden Seiten verschiedene Sounds zu hören.
Und die Klinge lässt sich auch ein wenig bewegen, minimal.
 
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Ich habe jetzt mehrfach gelesen, das ihr den ganz zu schraubt.
Dann rasiert ihr ja quasi auf 0.
Dann braucht man doch keinen Adjustable.
Oder verstehe ich da was falsch.
schraube es nach dem Klopfen dann ganz zu.
Falls das jetzt auf mich bezogen war, ich meinte, dass ich ihn dann "richtig" zuschraube, also, dass das Gewinde vollständig greift und die Skala ordentlich erreicht wird. Rasieren tue ich aber natürlich in mehr oder weniger zugeschraubtem Zustand.
 
Falls das jetzt auf mich bezogen war, ich meinte, dass ich ihn dann "richtig" zuschraube, also, dass das Gewinde vollständig greift und die Skala ordentlich erreicht wird. Rasieren tue ich aber natürlich in mehr oder weniger zugeschraubtem Zustand.

@Hilmar hat es so z.B. beschrieben:
Ich mache das dann so :

Klinge einlegen und die Kopfplatte aufsetzen.
Den Drehknopf unten fast ganz zudrehen – gerade so weit, dass die Klinge fest sitzt, sich aber mit sanftem Druck noch minimal verschieben lässt.
Nun die Klinge an den schmalen, stumpfen Enden (den "Ohren", die seitlich herausstehen) greifen.
Den Klingenspalt und den Überstand auf beiden Seiten optisch prüfen und die Klinge so ausrichten, dass sie auf beiden Seiten absolut parallel zur Schaumkante verläuft.
Die Klinge an den stumpfen Enden in dieser Position fixiert halten und mit der anderen Hand den Drehknopf endgültig festdrehen.
Ist kein Hexenwerk in beim Klingenwechsel schnell erledigt .
Manche Exemplare haben allerdings ein echt deutliches Spiel - die tauscht Merkur problemlos um .
Hier ist das auch beschrieben :
Thema 'Einlegen der Klinge bei Merkur 37 & 39 C'
https://forum-der-rasur.de/forum/threads/einlegen-der-klinge-bei-merkur-37-39-c.10380/
 
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