Forum der Rasur

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Oliworks M3teorite

Ich fürchte fast, dass ich nun langsam am Ende meiner Suche nach den perfekten Hobeln mit den Oliworks-, Design94- und Rex-Hobeln angelangt bin. Naja.
Da kann ich Deine Befürchtungen zerstreuen. teufel_lachend
In dieser Preisklasse vielleicht - aber gucke mal Richtung Durdan, Wolfman oder auch Rocnel.
Das weckt ganz neue Begehrlichkeiten :proud - und auch zurecht was die Rasierleistung anbelangt.
 
meine neue Begeisterung für die Suche nach DEM Rasierpinsel
Den Einen gibt es hier noch weniger wie bei den Hobel. Rasierpinsel braucht man viele zur Abwechslung und für die Wellness. ;)
Mit drei Hobel, Blutt DE und Amakuni AC für den Alltag und dem Yaqi Précise für die Reise, könnte ich gut auskommen. Pinsel habe ich, und will ich, viel mehr. ;)
 
Da kann ich Deine Befürchtungen zerstreuen. teufel_lachend
In dieser Preisklasse vielleicht - aber gucke mal Richtung Durdan, Wolfman oder auch Rocnel.
Das weckt ganz neue Begehrlichkeiten :proud - und auch zurecht was die Rasierleistung anbelangt.
Die rasieren auch bloß. Damit bin ich zum Glück durch.
 
In dieser Preisklasse vielleicht - aber gucke mal Richtung Durdan, Wolfman oder auch Rocnel.
Das weckt ganz neue Begehrlichkeiten :proud - und auch zurecht was die Rasierleistung anbelangt.
Wenn Dich diese hyperteuren Superduper-Hobel antörnen: schön. Auf mich haben die keinen großen Reiz. Da fühle ich mich ganz einfach nur noch verschaukelt. So ein Hobel ist für mich letzten Endes nur ein Werkzeug zur Entfernung des Bart- und restlichen Glatzenhaarwuchs. Ob es dafür auf den Hundertstel Millimeter genau gefräste, hochglanzpolierte Titanwerkzeuge braucht? Ich bin für mich zu dem Ergebnis gekommen, daß es das nicht braucht und daß ich mit Hobeln in der 200-Euroklasse eigentlich schon ganz weit über das Ziel hinausgeschossen bin.

Abnehmender Grenznutzen und so…

Da gebe ichs lieber den Enkeln fürs Studium.
 
Ich denke ich werde mir den Oliworks auch ordern und mal testen,der lange Griff und vor allem die Rändelung/Design gefällt mir auch.

Finde es cool wie sich Oliworks entwickelt hat,vom Anfang mit der Ambassador Kopie und dem Konflikt mit Razor Emporium/Rex,wo sie nur ein Auftragsfertiger waren bzw ein normaler Machine Shop der anfangs für Rex fertigte, bis hin zum eigenständigen Rasur "Unternehmen" Konzepten und Designs.
Gut der Stand erinnert an den alten Yates Stainless Stand und der Kopf des Meteorite ist dem Rex Envoy sehr ähnlich, den Envoy mag ich gern,aber eben mit anderen Gaps/verschiedenen Platten somit ist es keine direkte Kopie mehr aus meiner Sicht.
Zudem wirklich günstige Preise und 3 Materialien zur Auswahl,also die geben sich wirklich Mühe um auf dem Markt gut angenommen zu werden von der Community:daumenhoch
 
Zuletzt bearbeitet:
Gibt es den OW auch in Titan? Ich habe ihn lediglich als SS gefunden...
 
Da fühle ich mich ganz einfach nur noch verschaukelt.
Hallo mein Lieber,

ich bin aus zweierlei Gründen kein Maßstab, zum einen zu kurz beim Hobeln und deshalb nur wenige getestet, und eine super Mimi Haut mit unregelmäßigen Haarwuchs.

Aber wirklich alle DE‘s die ich bisher hatte, haben mir mehr oder minder Probleme bereitet, außer der Numero7. Teurer, wie z.B. Wolfman oder Rocnel hab ich nicht getestet, also kann ich in der Hyper-Liga nicht mitreden. Finde ja schon den AD nicht günstig.

Da muss schon also echt was dran sein an der Konstruktion. So wie @Hilmar das beschrieben hat.
Genau diese Mikro-Vibrationen sind für Anwender wie mich der Unterschied zwischen einer super gründlichen und einer Scheiß-Rasur.

Ich weiß jetzt das der oben genannte super gut für mich funzt. Vielleicht könnte es ein günstigerer auch?
Aber 5 Mal 100 Euro auf der Suche in den Sand zu setzen finde ich für mich nicht so erstrebenswert wie auf Nummer sicher ein Mal 500 Euro.

Aber jeder hat andere Bedürfnisse.

Wieder OT:
M3teorite ist schon sehr nice.
Vielleicht besser für meine Jungs als für mich.

LG
 
Das kann nicht sein, nicht in diesem Leben.

Gibt es den OW auch in Titan? Ich habe ihn lediglich als SS gefunden...

Ich gehe auch davon aus, dass sich mein Anspruch an den Hobel mit meiner Lernkurve verändern kann. Ich halte es aber auch für unwahrscheinlich, dass sich die kommenden, neuen Rasierhobel in eine gänzlich neue Richtung entwickeln werden. Wie bei der Technik erscheinen mir Neuerungen nur noch marginal. Aus den Erfahrungen der vielen alten Hasen hier im Forum habe ich schon so viel gelernt und so viel wartet noch auf mich, aber ich habe meine wichtigen Grenzen zum Thema Rasierhobel nun ausgelotet.
Du, lieber @Schaumbaron hast es in einem anderen Thread einmal so schön (und ähnlich) gesagt, dass Du Dich „zu alt zum Rumprobieren“ hältst und genau da will ich auch hin. Denn gleichzeitig machst Du es - wie viele andere hier auch - deutlich, dass Du trotzdem Spaß am Hobby und am Neuen mit den Alten hast. coolp:)

Und ja, den M3teroide gibt es in Titan und er ist überaus gelungen und für meine teils blinde Kopfrasur extrem gut geeignet.
 
zum einen zu kurz beim Hobeln und deshalb nur wenige getestet, und eine super Mimi Haut mit unregelmäßigen Haarwuchs.

Aber wirklich alle DE‘s die ich bisher hatte, haben mir mehr oder minder Probleme bereitet,
Ich vermute, da du noch nicht so lange dabei bist, das mit der Zeit erst ein richtiges Gefühl für die Rasur entsteht. Das am Anfang die Rasuren schlecht waren, muß also nicht zwingend am Hobel gelegen haben, sondern an mangelnder Erfahrungen und Technik. Ich komme mittlerweile wieder zu den günstigeren Hobeln zurück, da nach meiner Erfahrung, im Premiumbereich auch nur mit Wasser gekocht wird und das Ei nicht neu erfunden wird. Hat bei mir auch eine Weile gedauert, bis ich das kapiert habe. Sicher sind die Luxushobel erstklassige Rasierer. Kein Zweifel. Mir ist das Geld dafür mittlerweile zu Schade. Bei vielen wird ein künstlicher Hype erzeugt, um die Preise nach oben zu treiben. Manche machen da gerne mit und Andere eben nicht.
 
Leider waren die sehr teueren Rasierer nicht so gut wie ""bestimmt""Vintage Hobel. Zb. Gillette Toggle. Wobei diese nicht in der Vitrine stehen und nix mit sammeln zu tun hat. Sondern für die tägliche Rasur. Gespannt bin ich jetzt auf den Oliworks aus Aluminium vielleicht wird er ja bleiben
 
aber gucke mal Richtung Durdan, Wolfman oder auch Rocnel.
Das kommt darauf an, was man mit diesen Hobeln denn machen möchte.
Für eine gute oder sehr gute Rasur sind sie nicht notwendig. Wenn ich sie in eine Vitrine stellen möchte, weil ich mich am Aussehen erfreuen will, dann sind sie sicher toll.
Mir geben sie allerdings gar nichts, ich habe keine Vitrine für Hobel.

Der Weg und das Ergebnis bei einer Rasur sind mir deutlich wichtiger als der Kauf eines teuren, vermeintlichen Rasur-Statussymbols.
Daraus ziehe ich meine Freude an der Rasur!

Aus meiner Sicht kann man sich mit jedem Hobel der heute auf dem Markt ist sehr gut rasieren. Sie sind ausentwickelt und unterscheiden sich höchstens in Nuancen voneinander.
Mit dem ständigen künstlich erzeugten Hype um die vermeintlichen Superhobel kann ich nichts anfangen. Inzwischen empfinde ich diesen Hype tatsächlich eher als peinlich.
Und vor allem, der Kauf eines teuren Hobels sorgt nicht für bessere Rasuren. Diese erhält man nur wenn die Technik stimmt und die Erfahrung zugenommen hat.
 
ich bin aus zweierlei Gründen kein Maßstab, zum einen zu kurz beim Hobeln und deshalb nur wenige getestet, und eine super Mimi Haut mit unregelmäßigen Haarwuchs.

Aber wirklich alle DE‘s die ich bisher hatte, haben mir mehr oder minder Probleme bereitet


Das löst sich irgendwann von selbst, durch

1. immer Erfahrung mit der Handhabung von Hobeln. Üben, üben, üben. Jeden Tag. Monatelang.

2. Sobald Du die richtige Klingen/Hobel Kombination für Deine Haut & Bartwuchs gefunden hast.

Gerade Punkt #2 ist sehr wichtig. Es gibt nicht die eierlegende Wollmilchsau, die bei jedem gleich gut funktioniert. Egal zu welchem Preis.
 
Der Punkt “jeder Hobel ist gleich gut ausentwickelt” stimmt für einfache Standardhobel, aber nicht für Systeme wie beispielsweise den Durdan No7. Und das ist nicht nur eine Nuance, sondern ein echtes Werkzeug zur Feinabstimmung, das Standardhobel in dieser Bandbreite und Dokumentationstiefe schlicht nicht bieten.

Die These “Technik und Erfahrung schlagen den Hobel” bleibt für das Rasurergebnis richtig – aber sie negiert nicht, dass Präzisionsfertigung, Materialwahl und modulare GAP-Systeme messbare technische Vorteile liefern, die für Sammler, Bastler und alle, die Konsistenz und Fein-Tuning schätzen, einen legitimen, nicht-hype-getriebenen Kaufgrund darstellen.

Aber wie immer - alles kann, kein Muss :cool:
Das einzige Muss ist, dass man sich das auch leisten möchte / kann .
 
Nur noch das, weil ich den Beitrag nicht noch mehr mit der Randdiskussion zu ballern möchte.

Es ist bestimmt viel Wahrheit hinter der Annahme das es an mangelnder Technik/ Übung liegt, oder aber die Klingen-Rasierer Kombi nicht für mich stimmt.

Jedoch bin ich mit über 50 Jahren schon ein alter Sack und das auch noch mit Herzproblemen, also will ich um ehrlich zu sein das das Ding funzt, wenn ich es benutze, weil ich nicht die Muße habe jeden dritten Tag mir Papier ins Gesicht zu kleben nach einem Massaker.

Und auf Anhieb funzt bei mir nicht viel.

Das sind dann womöglich die Hobel die am Meisten „verzeihen“, keine Ahnung,

Der M3teorite. Hat nicht so viel verziehen, weshalb der nicht mehr bei mir rotiert. Genauso wie der verstellbare Portugiese.

Trotzdem super Hobel, nur vielleicht nicht für meine bescheidene grobmotorische Technik….

LG
 
Zuletzt bearbeitet:
Das einzige Muss ist, dass man sich das auch leisten möchte / kann .
Und das ist eine Einstellung, der ich nicht folgen kann. Kaufen nur um des Kaufes willen macht vielleicht kurz glücklich.
Auf lange Sicht gesehen, sorgt es nicht für ein besseres Gefühl, sondern verdrängt die innere Leere nur für eine sehr kurze Zeit.
 
Und das ist eine Einstellung, der ich nicht folgen kann. Kaufen nur um des Kaufes willen macht vielleicht kurz glücklich.
Auf lange Sicht gesehen, sorgt es nicht für ein besseres Gefühl, sondern verdrängt die innere Leere nur für eine sehr kurze Zeit.
Ich glaueb, hier geht es um die Wertschätzung, ein Alltagswerkzeug durch hochwertigeres Material und unter enormer technischer Aufwendung zu optimieren.
Wir müssen daraus keine moralphilosophische Konsumkritik ableiten.
 
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