Forum der Rasur

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Personna GEM Platinum Diamond Glide

Nachdem ich die PDG heute verwendet habe hier mein Ergebnis des Versuchs:

Sehr erwartungsvoll habe ich mich heute mit der Personna GEM Platinum Diamond Glide rasiert.
Diese Klinge wird ja in einigen Foren sehr gelobt. Leider muss ich feststellen, dass diese Klinge meinen Ansprüchen nicht genügt.
Die Klinge ist durchaus sanft aber nicht so scharf wie die von mir ansonsten Standardmässig verwendetet Feather New Hi-Stainless.
Genau deshalb ist sie im Endeffekt eben doch nicht so sanft wie der erste Eindruck suggeriert. Denn während die Feather New Hi-Stainless mühelos durch meinen Bart gleitet, stockt die Personna GEM Platinum Diamond Glide immer wieder, gerade auch wenn es gegen den Strich geht. Dadurch verspielt sie bei mir den ersten Eindruck der Sanftheit.
Mir ist bewusst dass es viele gibt die eher sanftere und nicht so scharfe Klingen mögen. Für diese Gruppe dürfte die PDG durchaus das richtige Mittel der Wahl sein.
Aufgrund ihrer mangelnden Schärfe ist meine Haut leider gereizter als sonst und das mag ich ganz und garnicht.

Fazit:
Diese Klinge und ich passen mal überhaupt nicht zusammen! Schade, den ich hatte mir von ihr eine ähnliche Schärfe wie die Feather New Hi-Stainless bei längerer Lebensdauer versprochen. So bleibe ich dem Team Feather weiterhin treu und werde erstmal auf weitere Experimente verzichten.
 
Nachdem ich die PDG heute verwendet habe hier mein Ergebnis des Versuchs:

Sehr erwartungsvoll habe ich mich heute mit der Personna GEM Platinum Diamond Glide rasiert.
Diese Klinge wird ja in einigen Foren sehr gelobt. Leider muss ich feststellen, dass diese Klinge meinen Ansprüchen nicht genügt.
Die Klinge ist durchaus sanft aber nicht so scharf wie die von mir ansonsten Standardmässig verwendetet Feather New Hi-Stainless.
Genau deshalb ist sie im Endeffekt eben doch nicht so sanft wie der erste Eindruck suggeriert. Denn während die Feather New Hi-Stainless mühelos durch meinen Bart gleitet, stockt die Personna GEM Platinum Diamond Glide immer wieder, gerade auch wenn es gegen den Strich geht. Dadurch verspielt sie bei mir den ersten Eindruck der Sanftheit.
Mir ist bewusst dass es viele gibt die eher sanftere und nicht so scharfe Klingen mögen. Für diese Gruppe dürfte die PDG durchaus das richtige Mittel der Wahl sein.
Aufgrund ihrer mangelnden Schärfe ist meine Haut leider gereizter als sonst und das mag ich ganz und garnicht.

Fazit:
Diese Klinge und ich passen mal überhaupt nicht zusammen! Schade, den ich hatte mir von ihr eine ähnliche Schärfe wie die Feather New Hi-Stainless bei längerer Lebensdauer versprochen. So bleibe ich dem Team Feather weiterhin treu und werde erstmal auf weitere Experimente verzichten.
Es gibt immer wieder Berichte über eine gewisse Serienstreuung bei dieser Klinge . Auch ich habe diese Erfahrung gemacht . In US Foren wird manchmal von einem „One Hit Wonder“ berichtet : These blades go from awesome to binnable overnight - heißt die erste Rasur super und dann bricht die Klinge komplett ein . Die Klinge wirkt dann extrem ruppig und stumpf obwohl sie angeblich >10 Rasuren halten soll . Scheint also eine extrem unterschiedliche Langlebigkeit innerhalb einer Charge zu sein .
Man vermutet, dass diese neue Diamond Beschichtung von der Herstellung her nicht sehr stabil läuft !
Ich habe 3 Packungen zu Hause: Klingen aus No 1 katastrophal, die anderen super wie versprochen .
 
Es gibt immer wieder Berichte über eine gewisse Serienstreuung bei dieser Klinge
Das scheint mir auch so zu sein. Die erste Klinge war wie geschrieben zwar sanft aber eben auch nicht sehr scharf.
Die zweite Klinge die ich jetzt die letzen fünf mal verwendet hatte, war zwar schärfer als die erste aber weit von einer Feather New Hi-Stainless entfernt.
Auch die Langlebigkeit der zweiten Klinge war für mich eher enttäuschend. Nach fünf mal war Schluss mit der Schärfe.
Wenn ich die Klinge mit einer ASP (Indien) vergleiche, so stelle ich fest dass die PDG zwar ganz leicht sanfter ist. Die Schärfe jedoch ist vergleichbar mit der Indischen ASP.
Auch die Standfestigkeit der PDG ist in etwa vergleichbar mit der ASP.

Für mich stellt sich hier dann doch die Frage ob der Preis der PDG dann noch gerechtfertigt ist. Sie spielt immerhin in der Preisliga der Feather New Hi-Stainless und ist deutlich teurer als eine ASP.

Da ich wie ja einige wissen, kein Fan von schwer erhältlichen Klingen bin, werde ich die Charge jetzt wohl aufbrauchen. Aber so lange die Schwankungen in der Qualität und die schlechte Verfügbarkeit so bleibt, wird es keinen Nachkauf geben.
 
Seit vielen Wochen liegt sie nun herum bei mir, die einte angebrochene 100-er GEM Box.
Anfänglich hoch begeistert, machte sich schnell Ernüchterung breit.
Ich kann mich an keine Rasur ohne Blutpunkte erinnern mit ihr.
Auch die Standzeit liegt hier nicht über deren anderer Klingen.
Geschweige den von der Verfügbarkeit und dem Preis.
Da gibt es wesentlich interessantere Kombinationen.
Werde in Zukunft wieder mal eine Rasur mit ihr wagen, aber aktuell ignoriere ich sie.
Könnte ebenso auf sie verzichten.
Vielleicht habe ich wieder einmal Glück und erwische eine gute. :proud
 
Es gibt immer wieder Berichte über eine gewisse Serienstreuung bei dieser Klinge . Auch ich habe diese Erfahrung gemacht . In US Foren wird manchmal von einem „One Hit Wonder“ berichtet : These blades go from awesome to binnable overnight - heißt die erste Rasur super und dann bricht die Klinge komplett ein . Die Klinge wirkt dann extrem ruppig und stumpf obwohl sie angeblich >10 Rasuren halten soll . Scheint also eine extrem unterschiedliche Langlebigkeit innerhalb einer Charge zu sein .
Man vermutet, dass diese neue Diamond Beschichtung von der Herstellung her nicht sehr stabil läuft !
Ich habe 3 Packungen zu Hause: Klingen aus No 1 katastrophal, die anderen super wie versprochen .

Das kann durchaus auch am verwendeten Stahl, eventuell in Kombination mit der von dir verwendeten Software liegen. Wirklich rostträge Messerstähle gibt es kaum bis gar nicht. Da ist ganz schnell mal der Grat wegoxidiert, wenn was anderes als Luft und Leitungswasser dran kommen. Die Stahlsorte selbst ist bei der Klingenherstellung gar nicht so wichtig, da eh alles von der Wärmebehandlung abhängt. Die Beschichtung fängt ja erst hinter dem Schliff an.

Auf den Teflonkram könnte man bei einer schräg geschliffenen Oberfläche auch verzichten (selber Effekt wie beim Schaben und Honen und Klingen mit Hammerschlagoberfläche), ist aber billiger. Der Schliff müsste nach der Wärmebehandlung erfolgen und das Schleifmittel wäre auf Grund dessen, dass das Ergebnis 1:1 reproduzierbar sein muss, auch nicht gerade billig. Außerdem begünstigt die große ungeschützte Oberfläche Oxidation und was einmal anfängt zu gammeln, gammelt auch weiter.
Bei sehr dünnen Haaren dürfte die Teflonbeschichtung auch gar nicht in die Situation kommen, in welcher sie zeigen kann, was in ihr steckt. Um eine Scheibe Käse in Streifen zu schneiden braucht es ja auch keine Löcher im Messer.

Ich sehe es als wahrscheinlicher an, dass die Werkzeuge zum Schärfen bis zum allerletzten Rest aufgebraucht werden oder einfach an den Werkzeugen selbst gespart wird. Das geschieht ja in aller Regel durch Schleifen, was eh mit undefiniert er Schneide abläuft und wenn man dann noch billiges Werkzeug nimmt, kann sich hier und dort auch mal zu feines oder grobes Korn freilegen.

Trotz dicker Barthaare sind diese Beschichtungen in meinen Augen ausschließlich Marketing-Voodoo. Chrom macht einen guten Job in der Hinsicht, dass es die Klinge vor umwelteinflüssen schützt, aber auch da dürfte der Grundsatz "eine glatte Fläche gleitet nicht besonders gut, wenn Fluide im Spiel sind", gelten. Beschichtete Carbonstahlklingen müssten sonst besser performen als ihre rostträgen Kollegen, da an ihren Schneiden keine Chromkarbide ausbrechen können und die Stähle allgemein (seltene Ausnahmen bestätigen die Regel) feinkörniger sind.

Bei Rasiermessern geht der Trend ja deshalb auch eindeutig zu Stählen, welche riiiiiichtig geil auf die Verpaarung mit Sauerstoff sind. Ein 1.2510 oder 1.2842 bringt einfach unschlagbar scharfe Klingen hervor und auch der klassische 80CrV2 (Wald und Wiesen Kaltarbeitsstahl, wird z.B. für die rostenden Opinels genutzt) ist jedem Edelstahl in Hinsicht der erreichbaren Schärfe überlegen. Klingen aus rostträgen Stahl fangen irgendwann wegen der ausbrechen den Karbide an zu Sägen, was sie bei einem ziehenden Schnitt scharf wirken lässt, aber rasieren kann man sich dann trotz der gefühlten Schärfe damit nicht mehr.

(Ich "litt" mal unter einer kleinen Hyperfixierung auf das Thema) :flucht1
 
Sorry für den nicht Korrektur gelesenen Post.
Ich konnte ihn gerade noch abschicken, bevor mein Handy ausgegangen ist.

Was sicher auch noch zu berücksichtigen ist, ist dass diese Klingen offensichtlich für den professionellen (einmaligen) Gebrauch hergestellt werden. Welche Privatperson braucht einen 100er-Einzelklingenspender?
Zudem wird sich der Friseur kaum über die "stumpfe" Klinge aufregen? Die meisten dürften sie eh nur zum Effilieren brauchen und wenn beim Barbier mal eine Stumpf ist, kommt halt die nächste rein, oder es wird direkt das nächste Paket geöffnet. Das fällt nach Steuern ja gar nicht mehr auf. Ich habe noch nie einen Friseur in D eine andere Klinge als die WC nutzen sehen. Die gab's doch früher beim Aldi hinterher geworfen. Ich denke, dass die (wenn überhaupt) zu Derby gewechselt haben.

Einwegmaterial für gewerbliche Anwender ist selten was für den regelmäßigen privaten Gebrauch. Entweder ist es zu teuer oder tatsächlich nur für den einmaligen Gebrauch unter bestimmten Bedingungen geeignet/selektiert. Alles andere wird idR. identisch auf beiden Märkten, evtl. in unterschiedlichen Gebinden angeboten.
Es wäre durchaus möglich, dass diese Klingen B-Ware sind und einige hier das Original zu Hause liegen haben. Der Privatkunde ist schnell verloren, mit dem Geschäftskunden kann man meistens noch reden und beim QM nach dessen Wunsch nachbessern, oder für ihn die Ware entnehmen, bevor die Werkzeuge zu weit abgenutzt sind oder oder oder ...

Fazit: Ich persönlich halte von Klingen für den professionellen Gebrauch Abstand. Die geforderten Eigenschaften sind einfach völlig andere. Sonst wäre so ein 1000er-Paket ja eigentlich keine schlechte Sache für mich. Aber es gibt genügend günstige top-Klingen, welche auf die Anforderungen von Privatpersonen ausgerichtet sind und die 5/10er-Päckchen haben auch ihre Vorteile.
 
Zuletzt bearbeitet:
Welche Privatperson braucht einen 100er-Einzelklingenspender?

„Teile dieser Antwort könnten Sie verunsichern“.

Hier horten einige (ich inklusive) mehrere hundert Klingen. Wenn mal eine in einem Hobel gut läuft, wird ein bisschen auf Lager gelegt.

[…] die 5/10er-Päckchen haben auch ihre Vorteile

Auch diese kommen letztendlich im 100er Pack, halt dann 20x5 oder 10x10 oder wie bei Wizamet Super Iridium sogar 25x10.

Zurück zum Thema:

Die Personna GEM DE läuft bei mir die meiste Zeit hervorragend. Eher bei Hobeln mit etwas größerem Spalt, in einem Timeless Ti68 war sie z. B. nix, wobei sie im Windsor R auch gut abliefert. Den HC&S Efficient Ti-5 hat sie für mich etwas entschärft.

Ich finde sie scharf und dabei sehr sanft.

Deine Schilderungen @Hilmar würden erklären, warum ich manchm echt schlechte Rasuren damit habe.

Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass die Verpackung (Papierbrief ohne Klebepunkte) so gut für die Klinge ist, wenn die nonstop in dem Briefchen hin- und her rutscht.

Habe gerade um die 200 Stck. im Bestand. Wenn die mal zu Neige gehen, werde ich sie wahrscheinlich wieder nachkaufen.
 
„Teile dieser Antwort könnten Sie verunsichern“.

Hier horten einige (ich inklusive) mehrere hundert Klingen. Wenn mal eine in einem Hobel gut läuft, wird ein bisschen auf Lager gelegt.



Auch diese kommen letztendlich im 100er Pack, halt dann 20x5 oder 10x10 oder wie bei Wizamet Super Iridium sogar 25x10.


Die VerpackungsEINHEIT ist unpraktisch. Mir fällt kein Argument gegen gestückelte 100 Klingen-VE ein. Der Olle Karton ist in den ~5 Jahren doch 10x im Eimer, wenn man ihn als Spender nutzt.
 
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