Das Seifenlager ist so prall mit einer großen Auswahl an Schätzen und Schätzchen gefüllt, dass ich mich noch auf unzählige (Ja, ich weiß, mit einer Excel-Tabelle wären sie durchaus zählbar…) gute und abwechslungsreiche Rasuren damit freuen kann. Auch wenn der Entdeckungsdrang immer juckt.
Indes merke ich bei allem Spieltrieb mit der Hardware immer mehr, wie gut und verlässlich ich mit meinen Standards fahre (und wie problematisch im Vergleich dazu mit den meisten Alternativen). Deshalb kann ich mich 2026 auf das Wesentliche konzentrieren und vielleicht etwas Ballast abwerfen / „in den MH droppen“.
Ganz pragmatisch betrachtet, könnte ich alleine mit dem Remus leben. Oder mit dem King C. Oder dem Rocky.
OK, aller guten Hobel sind also drei. Wobei natürlich der Gillette Goodwill als Erbstück und die Ersatzgeräte für den Remus und Rocky nicht zu den aktiven Posten mitzählen.
Nachdem drei mal drei bestimmt noch mehr Glück bringt, sollten dann auch der Goodfellas Smile Legione Slant und der Yaqi Final Cut als Vertreter eigener Hobelklassen (Slant / Adjustable) und der Fine Marvel (weil nicht mehr gibt) bleiben.
Das war es dann aber auch. Bis auf vielleicht die blauen Kandidaten Razorock Babysmooth und Hawk V2, die natürlich dann mit dem SLOC aufgefüllt werden müssen, um wieder eine Dreierreihe zu bilden. Der Aberglaube und das dazu noch in Blau – was soll man machen?
Das stellt mich dann auch vor ein Dilemma bei den Alu-Hobeln, die zu billig zum Verkaufen sind. Der Yaqi Ghost und der Razorock Lupo stehen hier ein wenig verlassen da. Aber den fehlenden Glanz kann vielleicht der Merkur 34G beisteuern?
Eigentlich würden mir jetzt also nur noch ein paar Kleinigkeiten fehlen, wie beispielsweise ein Titan-Hobel, ein schönes Vintage-Gerät und vielleicht noch eine kleine Besonderheit.
Fazit:
Im Endeffekt muss ich mir dieses Jahr also nur ein paar Seifen und 2-3 Hobel kaufen, um meinen Bestandsabbau erfolgreich umsetzen zu können.