Forum der Rasur

Registriere Dich jetzt kostenlos!

Dadurch bekommst Du Zugang zu dem geschützten Mitgliederbereich, kannst beim Gebrauchtmarkt mitmachen und stellst nebenbei auch noch sicher, dass niemand Dir Deinen Wunsch-Usernamen wegschnappt.

Rasierseife selber machen

@koelnerwasser willkommen im Club, echt stark. Gleich Rasierseife mit Zusatzzutaten ist schon ne Leistung.
Um noch was hinzuzufügen zu den Vorrednern:
Es kommt auch auf die Seife an, wie viel Wasser sie verliert. Ich hab da vor kurzem die alten Seifenreste mal wieder ausgesalzen und siehe da.. nun fehlen da schon einige Millimeter in der Form (beim Aussalzen schwimmt der "Seifenkern" dann oben auf dem Salzwasser, die Seife schwimmt folglich im trockenen Zustand im Wasser).
An sich ist das Thema Rasierseife selber sieden eine höchst individuelle Sache - die Rezepte von allen hier im Faden sind super, aber eben so, wie es der einzelne gerne haben möchte.
Die aus meinem Rezept resultierende RS ist schlicht und ergreifend keine Schaumbombe.. mir selber ist das auch nicht so wichtig. Ich hab lieber einen schönen Schaumteppich und von der Wasserbindung her angenehme 1:20 (sprich 1g Seife auf 20g Wasser) oder mehr.

Zum Anpassen der Rezepte würd ich dir Herz legen, einen Seifenrechner zu benutzen. Wenn du den einen für dich passenden gefunden hast, nimm ihn für all deine Rezepte.. wenn du mal wechselst kann das zu Verwirrungen führen (spreche aus Erfahrung):rofl
 
Zu Cetylalkohol und Sorbitol, die ich beide nutze, noch eine Sache: Die funktionieren schon etwas unterschiedlich.
Cetylalkohol macht den Schaumkörper „dicker“, Sorbitol macht den Schaumfilm feuchter, gleitender.
Die spürbaren Effekte sind natürlich, wie bei vielen anderen Additiven, nicht überdeutlich, aber vorhanden.
Eine gute Seifenbasis, plus Chelator und Glycerin, reicht natürlich aus, um eine sehr gute Seife zu machen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Zu Cetylalkohol und Sorbitol, die ich beide nutze, noch eine Sache: Die funktionieren schon etwas unterschiedlich.
Cetylalkohol macht den Schaumkörper „dicker“, Sorbitol macht den Schaumfilm feuchter, gleitender.
Die spürbaren Effekte sind natürlich, wie bei vielen anderen Additiven, nicht überdeutlich, aber vorhanden.
Eine gute Seifenbasis, plus Chelator und Glycerin, reicht natürlich aus, um eine sehr gute Seife zu machen.
Ich nehm das NA-Laktat auch nur mit rein, um die Wasseraufnahme etwas zu Puffern. Braucht zwar am Ende etwas mehr Wasser zum Aufschäumen, ist dann aber m.M.n etwas weniger zickig, wenn man mal etwas zuviel genommen hat. Einen Chelator benutz ich z.B. gar nicht, ist bei mir auf Grund der geringen Wasserhärte aber auch nicht nötig.
Sonst hast du natürlich völlig recht. Eine gute Seifenbasis und etwas Glycerin reichen aus. Mit den Zusätzen kann man sein persönliches Fine-Tuning machen.
 
Zum Anpassen der Rezepte würd ich dir Herz legen, einen Seifenrechner zu benutzen. Wenn du den einen für dich passenden gefunden hast, nimm ihn für all deine Rezepte.. wenn du mal wechselst kann das zu Verwirrungen führen (spreche aus Erfahrung):rofl
Seifenrechner ist schon klar, zuletzt seifenrechner.com genutzt. Nicht schlecht, für meine Bedürfnisse, nicht ganz ideal. Bastel gerade an einem kleinen Excel rum… was nutzt ihr?
Heute ist übrigens das Buch von Kerry Seibert gekommen, in mein Rezept muss noch etwas mehr Schaum.. werde erst mal statt Schweineschmalz Rinderteig nehmen.
 
Zurück
Oben