Freitag, 09.01.2026, liebe Rasur-Nerds!

Ein schönes Wochenende euch!
Die

von heute Früh:
Hobel: Paradigm Shaveware Copper Diamondback
Klinge: Personna Platinum,
#1
Pre-Shave: keins, nur bei Bedarf.
Rasierschale: im Gesicht geschäumt.
Rasierpinsel: RasurKult „Beskar Forge – Long Handle", Red Mallee (Eukalyptusholz) / Hybrid mit (ø24mm) „Bantha Elite Knoten“
Rasierseife / Rasiercreme: Hendrix Classics & Co Bounty Hunter
After Shave Lotion / Splash: Declaration Grooming The Massacre Of The Innocents Aftershave Splash
After Shave Balm: Balea MEN After Shave Balsam Ultra Sensitive
Booster: Ethos Grooming Essentials Skin Care Collection Derma Boost Rejuvenating Elixir
Alaun: keins, nur bei Bedarf.
Eau de Toilette: D&P Perfumum Duftzwilling von Oud Malaki von Chopard
Bartöl: Dr. K. Soap Company Beard Tonic Fresh Lime
Bartwachs: Balea Men Pomade 2in1 Bart & Haar - formt & festigt - für individuelle Looks
Bartbürste: Mootes Bartbürtse klein, weich
Haar: Alpecin Coffein Hair Booster
Durchgänge:

,

: 2x am Hals (Nord-Süd, Süd-Nord),
Herod in zwei Dialekten – MOTI vs. Bounty Hunter
Duftnote
Bounty Hunter spricht klar die Herod-Sprache: warmer Tabak, Vanille, Gewürz. Direkter, kerniger, robuster als MOTI. Die Süsse bleibt gezügelt, die Holzbasis trocken und geerdet.
Im Tiegel wirkt die HC&C RS präsenter, im Schaum nivellieren sich beide aus. Sehr nah beieinander, nur in Nuancen unterschiedlich. Die Bounty Hunter etwas kräftiger im Auftritt, MOTI kultivierter in der Kontur.
Das MOTI Aftershave bringt zusätzlich Wärme und Tiefe, ohne den Charakter zu verbiegen. Es verstärkt die Tabak-Vanille-Achse und wirkt spürbar süsser und amberiger als die MOTI-Seife selbst und ist dabei olfaktorisch näher an Bounty Hunter als an der eigenen RS.
Chopard Oud Malaki liefert auch hier den idealen, dunklen Holzrahmen mit harzigem, trockenem und mit elegantem Leder- und Oud-Anklang. Genau dort glänzen Herod-Interpretationen. (Das Original kenne ich nicht, Einschätzung anhand verlässlicher Duftprofile.)
Gesamteindruck: rustikal, dunkel, stimmig. MOTI und Bounty Hunter definitiv in derselben Familie.
Pinsel & Schaum
Zweiter Einsatz für den Rasurkult „Beskar“ mit Bantha-Knoten: spürbar „eingeschliffen“ mit mehr Kontrolle und schon ein wenig weicher an den Spitzen. Genau die Entwicklung, die man bei gutem Echthaar liebt und ich finde es spannend, das zu beobachten.
Hendrix Basis vs. Declaration Grooming (Milksteak):
- Gleiten/Schutz: auf Augenhöhe.
- Pre-Shave-Tolerance: DG minimal im Vorteil, heute brauchte die Rasur einen Tick mehr Nacharbeit, weil die Barthaar nicht ganz so gut vorbereitet waren.
- Ghost Lather / Residual Slickness: HC&C punktet spürbar, denn die Touch-ups sind sanft und sicher.
- Post-Shave: gleichwertig gut; ruhige, gepflegte Haut ohne Film.
Alles auf sehr hohem Niveau, als nicht falsch verstehen. Es handelt sich um ganz leichte Nuancen. Setup ansonsten alles gleich, gleiche Ladezeit, gleiches Wassermanagement, gleiche neue Klinge usw.
Fazit
Zwei Auslegungen derselben DNA: Bounty Hunter leicht kräftiger und direkter; MOTI ein wenig runder und eleganter. Mein Endfazit zum Vergleich folgt im
Hendrix-Fachstrang.
Und wie immer, YMMV.
Olfaktorik
Tabak und trockene Hölzer mit Gewicht, kraftvoll, erwachsen, überzeugend.