
des Tages vom 10.05.2026:
Heute musste ich für einen Sonntag recht früh raus, um noch jemanden zu besuchen. Gemäß meinem Vorsatz diese Woche nur einen Hobel zu verwenden bin ich auch heute gestartet.
Rasierpinsel: Semogue SOC mit einer Mischung aus Dachshaar und Schweineborste
Rasierseife: D. R. Harris Windsor Stick
Rasierhobel: Aylsworth Atelier AC
Rasierklinge: Kai Captain Titan Mild Pink (2)
Aftershave: D. R. Harris Windsor
EdP: Terre d‘ Hermes
Die Windsor hat wie immer hervorragend performed und zusammen mit dem Semogue mir einen traumhaften Schaum ins Gesicht gezaubert.
Heute die insgesamt zweite Rasur mit dem neuen Atelier und der Kai AC-Klinge. Gesetztes Ziel war eine konsequente Rasur Riding the Bar. Direkt zu Beginn musste ich feststellen, dass das mit diesem Hobel nur schwerlich möglich ist, da aufgrund der Kopfform dann der Griff mit seinem Ende direkt Richtung Gesicht zeigt und an bestimmten Partien, z. B. am Hals dann auch die Haut berührt. Was aber geht, ist den Griff parallel zur Haut zu führen. Ergebnis nach drei Durchgängen (m, g, q): absolutes BBS ohne irgendwelche Cuts oder sonstige Probleme.
Ich muss noch sagen, dass der Griff des Atelier etwas gewöhnungsbedürftig für mich ist. Er ist sehr schmal und verjüngt sich in Richtung Kopf. Gefühlt ein Zahnstocher, an dem man den wendigen Kopf durchs Gesicht führt. Allerdings gleitet er einem auch nicht aus den nassen Händen, wenn man ihn im oberen Bereich, wo er die geriffelte Struktur aufweist, hält. Dies kommt mir aber absolut entgegen, da ich meine Hobel meistens dort mit Zeigefinger und Daumen halte und ihn im unteren Bereich durch leichten Druck mit dem kleinen Finger ausbalanciere.
Die Klinge gab bei dieser Art der Führung ein deutliches Feedback, hat jedoch dabei die Haut nicht gereizt.
Zum Schluss musste ich noch feststellen, dass mein Aftershave wohl kaputt ist. Es hat überhaupt nicht gepritzelt.
Alles in allem eine rundum gelungene Rasur.