Rasur am 29.05.2026
Basic-Care: Weleda Calendula Pflegeöl
Pre-Shave: Proraso Crema Pre Barba, Weiß
Rasierseife: Barbiere di Figaro Classico (T.F.S.)
Rasierpinsel: Semogue Owners Club Dachs 2-Band Kirschholzgriff
Rasierhobel: Tatara Cap Nodachi, CC Masamune, Griff Masamune
Rasierklinge: Astra Superior Platinum (3) - die Grüne, noch mit Aufdruck, aus St. Petersburg
After-Shave: Denim Black After Shave
Heute habe ich wieder die Kombination Cap Nodachi und CC Masamune benutzt. Einfach superb. Die Gründlichkeit der Nodachi/Masamune Kombi ist fast so hoch, wie bei der Masamune/Nodachi Kombi. Ich empfinde jedoch die Rasur als äußerst sanft. Ich denke, das hat damit zu tun, dass ich auf der Schaumkante gleitend rasiere. Die Basisplatte ist ja bei dieser Kombination identisch mit dem Pur-Masamune. Der Unterschied besteht nur in der Form der Kappe. Die beiden Kappen sind für mich augenscheinlich gleich breit. Die Nodachi Kappe ist jedoch an der Vorderkante eher scharfkantig. Die Masamune Kappe ist hier leicht an der Kante breiter. Augenscheinlich beträgt die Breite der Kappe an der Kante so ca. 0,5 mm (die ganze Kappe ist um diesen Wert vermutlich dicker). Die Verminderung dieser kleinen Verdickung führt jedoch schon zu einer deutlich wahrnehmbar höheren Gründlichkeit. Der Rasierer fühlt sich für mich aber immer noch sehr sanft an. Den Original Masamune Griff verwende ich lieber, als den zuvor mal probierten Griff des 23 Inox. Der passt eben besser zum 23er.
Nutzer die mehr von der Kappe kommend rasieren, also mit steilerem Griff- und flacherem Klingenwinkel, empfinden das vielleicht genau andersherum. Könnte sein.
Für mich ist dieser "Nodamune" einfach ideal. Ich würde sagen dass diese Nodachi/Masamune Kombi am nähesten beim Merkur 23 Inox liegt, oder der 23 Inox auch vielleicht so zwischen Masamune und Nodamune. Was mir, in Hinblick auf Unterschiede, sehr deutlich aufgefallen ist: Beim Masamune bzw. Nodamune ist das Rasurgeräusch stärker ausgeprägt, dieses mehr hochfrequente Sirren. Der 23er ist da leiser. Im ATG Bereich unterhalb der Nase rasiert sich der Nodamune, bei mir, smoother. Ich würde den 23er, welcher auch ein sehr guter Hobel ist, auch weiterhin als etwas gutmütiger und klingentoleranter bezeichnen, also mehr so der Hobel, der für einen breiteren Nutzerkreis funktioniert, also mehr der Universalist. Der Tatara ist eher der Gourmet-Hobel. Man muss seine Stärken zu schätzen wissen, um voll auf den Geschmack zu kommen. Dann superb.
