Forum der Rasur

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Razorock Lupo

Die Frage ist doch: konzipiert und entwickelt Razorock auch eigene Modelle oder sind nicht alle Razorock-Modelle Kopien von anderen?
Unabhängig von dieser Fragestellung scheinen die Razorock-Modelle durchweg sehr gute Qualität zu durchaus attraktiven Preisen zu haben.
Auch mir gefällt der Game Changer echt prima und Stand heute nutze ich diesen gerne. Und wessen Kopie das ist, entzieht sich meiner Kenntnis - oder ist nicht genau der Game Changer eine Eigenentwicklung? Fragen über Fragen...
Aber diese Frage ist ein wenig OT...
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Frage ist doch: konzipiert und entwickelt Razorock auch eigene Modelle oder sind nicht alle Razorock-Modelle Kopien von anderen?
Unabhängig von dieser Fragestellung scheinen die Razorock-Modelle durchweg sehr gute Qualität zu durchaus attraktiven Preisen zu haben.
Auch mir gefällt der Game Changer echt prima und Stand heute nutze ich diesen gerne. Und wessen Kopie das ist, entzieht sich meiner Kenntnis - oder ist nicht genau der Game Changer eine Eigenentwicklung? Fragen über Fragen...
Aber diese Frage ist ein wenig OT...
https://forum-der-rasur.de/forum/threads/razorock-game-changer.847/post-522162
:)
 
Jetzt mal ne blöde Frage, ich habe hier den Lupo mit 58, 72, und 95er Grundplatte, aber nur eine Kopfplatte.
Könnte es evtl. sein, das die Kopfplatte auch zur 127er Grundplatte passt, oder benötige ich eine spezelle Kopfplatte?
Konnte jetzt nichts darüber finden...
 
Der Lupo ist echt ein toller Rasierer.

58 +72 sind sanft und angenehm, räumen dabei aber trotzdem ordentlich Stoppeln ab. Der 72er noch nen Schlag mehr als der 58, er aber als Daily Driver durchaus taugt. Der 95er ist nochmal ne Schippe mehr in Gründlichkeit und Agressivität, ohne jedoch Unangenehm zu sein. Ich denke aber, dass hier für mich persönlich Schluss ist: Auch wenn ich den 127 nicht kenne, ich vermute, dass dieser dann doch etwas zu viel für mich wäre.
 
Will kein Fass aufmachen, aber ich hatte letztens eine 3-4-Tagebart Rasur mit dem .95 Lupo und dachte, ui der nimmt bescheiden ab...
Nachdem ich ihn etwas aufgedreht hatte, klappte es mit dem "mit dem Strich" Durchgang.
Beim "gegen" Durchgang, wieder zugedreht und alles war gut.
Daher kam ich auf die Idee, das ich noch den .127 benötige. ;)
(Jugend forscht)
 
@krähe
Probiere es ruhig mal mit einem 127er Lupo, hoffe du findest eine Grundplatte.

Mir hat der gut gefallen, der Spalt war aber schon mächtig und ich hatte mich zweimal verletzt vom zu hastigen und forschen Ansetzen des Hobels auf der Haut. Sanft war der jedoch ausgesprochen und hat mächtig abgeräumt.

Er durfte weiterziehen vor einem halben Jahr etwa. Aktuell habe ich einen 72er und überlege mir eine 95er Platte zu erwerben.

Toller Hobel der Lupo
 
Hallo in Runde,

gestern kam die Lupo DC Grundplatte aus dem MH an (mein Dank gilt dem Kollegen @Fitzscarraldo).
Die Platte ergänzt die bestehende .72SB, die auf Autopilot funktioniert bei mir und sowohl für tägliche als auch zweitägliche Rasur geeignet ist. Die ist mir aber manchmal einen tick zu ineffizient, vor allem wenn ich nur 1 DG rasieren will mit ein wenig ausputzen oder q am Kinn.

Daher nun die DC Platte mit .72OC auf der einen und .95SB auf der anderen Seite. Ich bin gespannt und werde berichten.

In diesem Zusammenhang wollte ich nach Euren Erfahrungen fragen: Nutzt Ihr an DC Hobeln beide Seiten während einer Rasur oder nur eine?
Ich denke ich beginne mit nur einer Seite je Rasur um ein Gefühl für die Eigenschaften zu entwickeln. Und erst dann würde ich ggf. beide Seiten benutzen, z.B. die .95SB Seite mit und die .72OC Seite für Q/G oder X.
 
Habe den DC zwar nicht, sondern nur den "normalen" 95er, würde aber sagen, man nutzt beim DC natürlich beide Seiten, ergibt ja sonst irgendwie keinen Sinn sonst. Schätze mal, OC für den ersten Durchgang und den CC dann für den 2. und 3. Durchgang.

Ist aber Mutmaßung, würde gerne mal wissen, wie hier die längerfristigen Erfahrungen sind, da sich mir so richtig der Sinn der DC-Platten nicht erschließt. Ich würde entweder das eine oder das andere nehmen, dann aber beide Seiten gleich. Oder je beide Varianten :)
 
Seit ca. 2 Wochen bin ich im Besitz des Lupos mit den Platten 58 CC und 72 CC sowie des Game Changers mit den Platten 68 CC und OC und 76 CC und in wenigen Tagen auch der GS 84 CC-Platte. Den Lupo DC und 95 CC bestelle ich noch nach. All diese Hobel bzw. Platten teste ich gerade aus und mache alle 2 Tage Side-by-Side-Rasuren mit jeweils anderen Kombinationen.

Was ich schon jetzt sagen kann, ist, dass ich von den beiden Lupos 58 CC und 72 CC wirklich begeistet bin. Mit dem Titan-HD-Griff zusammen ist er eine Augenweide. Besonders gut gefällt mir die sehr gute Klingenklemmung und die schmale rasierklingenbreite Schaumkante. Auch der Rasurwinkel der Klinge zur Haut ist für diesen Hobel perfekt gewählt.
Er ist eine sehr gute Nachbildung des Wolfman WR1 .61-Hobels mit leichten Änderungen, RozoRock spricht diesbezüglich von Verbesserungen. In einem US-Forum wurden beide Hobel von einem Anwender in vier Side-by-Side-Rasuren verglichen und das Ergebnis war, dass die Rasuerergebnisse beider Hobel so dicht beieinander liegen, dass der Lupo 58 CC ein würdiger, aber deutlich preisgünstigerer und dennoch sehr hochwertig und auch schön gebauter "Ersatz" für den WR1 .61 ist.
Fazit: Wer den Lupo 58 CC oder Lupo Aluminium hat, muss keinen Wolfman WR1 .61 besitzen ;).

Mit dem Lupo 58 CC kann ich, je nach Klingenwahl, bbs oder nahezu bbs rasieren, ohne dass meine Haut danach gereizt ist. Wenn ich im Lupo 58 CC eine mittelscharfe Klinge verwende, wie die Treet Platinum, ist die Haut nach einer sehr guten DFS- bzw. Fast-BBS-Rasur noch nicht einmal angespannt. Derart effiziente Rasuren mit hoher Gründlichkeit bei maximaler Hautschonung konnte ich bisher nur mit dem Timor OC und einer Perma-Sharp hinbekommen. Nun habe ich für ein derart gründliches und sanftes Ergebnis meinen ersten CC-Hobel gefunden, was das primäre Ziel der Kaufaktion bei RozoRock war.

Der Lupo 72 CC ist etwas direkter als der Lupo 58 CC mit etwas mehr Blade Feel wegen des etwas größeren Klingenvorsprungs und Klingenspalts. Jedoch hält sich das für mich im Rahmen. Welche von den 4 Lupoplatten, die ich demnächst haben werde, mein Endsieger sein wird, werde ich hier dann posten.
 
Heute die erste Rasur mit dem Lupo DC. Ich hatte mich schon auf eine etwas aggressivere Rasur geistig vorbereitet.
Angefangen habe ich mit der 72 OC Seite und stellte gleich nach den ersten Zügen fest das es garnicht so schlimm ist wie befürchtet, der Hobel gleitet mit der bereits 5 mal enutzten Feather ganz gut über die Haut und schneidet dabei ordentlich den 2. Tage Bart. Klingen Feedback ist da und man spürt die Klinge aber da habe ich schon andere Hobel im Gesicht gehabt die sich wirklich aggressive angefühlt haben. Da sind wir hier weit von entfernt. Der 2. Durchgang dann gegen den Strich mit der 90 SC Seite. Auch diese verrichtet ihre Arbeit ordentlich ohne hier übertrieben aggressive ans Werk zu gehen. Dann noch kleinere Ausputzarbeiten an den bekannten Stellen am Hals hier auch mit der 90 SC Seite und fertig war eine BBS Rasur ohne jeglichen Blutspott, was mich positiv überrascht hat. Das ganze natürlich mit einer ausgesprochen guten Seife Maullu von A&E. Ich muss Sagen das sich hier meine Befürchtungen das der DC agressive ist nicht bewahrheitet haben, ganz im Gegenteil mit weniger Zügen hat der DC zu einer hervorragenden Rasur ohne jegliche Reizungen der Haut seinen Job 1A gemeistert. Von mir eindeutig eine Empfehlung für vorgeschrittene Rasier Nerds.

IMG_2933.jpeg
 
Die heutige Rasur erfolgte mit dem Razorock SS Lupo 58 Kopf und dem Timeless TRH8 TITANIUM CROWN Griff.

Sowohl die Lupo Köpfe, wie auch der Timeless Crown Griff sind bei mir ziemlich in Vergessenheit geraten, nachdem ich bei ersten Versuchen damit nicht so gut zurecht kam.

Ich hatte mich, als notorischer Kantengleiter, mit dem Lupo und schwerem Edelstahlgriff bei meinen ersten Versuchen sehr schwer getan. Die Schaumkante ist beim Lupo ja sehr minimalistisch ausgebildet, was bei Gleiten auf der Schaumkante und hier sehr steil gestellter Klinge, für mich, zu einem sehr unangenehmen und direkten Rasurgefühl führt. Ein wenig so wie beim R41.
Heute habe ich jedoch für mich erkannt, dass ich den Hobel von der Kappe her kommend führen muss. Also mit mehr flachem Klingenwinkel. Dieses mehr auf der "Kappe reiten" des Lupo ging mit dem Timeless Crown sehr leicht von der Hand.

Bei meinen bisherigen Versuchen mit dem Crown Griff und schweren Köpfen haben für mich diese vorgegebenen Vertiefungen überhaupt nicht gepasst.
Ich denke, dass der Crown für die Timeless Titan Köpfe gedacht ist. Also für leichte Köpfe. Der Lupo Kopf ist zwar aus Edelstahl, aber durch seine filigrane Form für einen Edelstahl Kopf sehr leicht. Diese Leichtigkeit des Lupo Kopfes harmoniert ausgezeichnet mit dem Titan Crown. Ich kann den Rasierer, wie ich das gerne tue, hinten am Griff an dieser deutlichen Vertiefung, ganz locker mit drei Fingern greifen. Bei Detailarbeit passt die langezogene Kuhle für meine Hand sehr gut.

Den Lupo 58 fand ich heute, von der Kappe her kommend, schon beeindruckend effizient, aber mit der steilen Griffhaltung für mich ungewohnt, und auch mal ein klein wenig "bissig". Die höheren Lupo-Platten (72, 95) versprechen hier wohl noch eine deutliche Steigerung. Vielleicht auch schon zu viel für tägliche Rasur.
Von der 127 Platte würde ich jetzt, vorsorglich, erstmal Abstand nehmen.

Ein Versuch mit dem Wolf zu tanzen. Mal schauen ob ich ihn zähmen kann.
 
Mit dem Lupo 58 CC kann ich, je nach Klingenwahl, bbs oder nahezu bbs rasieren, ohne dass meine Haut danach gereizt ist. Wenn ich im Lupo 58 CC eine mittelscharfe Klinge verwende, wie die Treet Platinum, ist die Haut nach einer sehr guten DFS- bzw. Fast-BBS-Rasur noch nicht einmal angespannt. Derart effiziente Rasuren mit hoher Gründlichkeit bei maximaler Hautschonung konnte ich bisher nur mit dem Timor OC und einer Perma-Sharp hinbekommen. Nun habe ich für ein derart gründliches und sanftes Ergebnis meinen ersten CC-Hobel gefunden, was das primäre Ziel der Kaufaktion bei RozoRock war.
Hier noch eine Ergänzung zum oben stehenden Zitat, das aus meinem Beitrag vom 4. Jan 2026 stammt.

Weil ich die Klingenbreiten meiner Treet Platinum-Klingen mittlerweile mit einem sehr guten Mikrometer genau ermittelt habe, muss meine obige Aussage abgeändert werden. Ich habe zwei unterschiedlich breite Treet Platinum-Klingen aus zwei Produktions-Chargen, die mehrere Monate auseinander liegen. Die ersten sind 21,76 mm breit und die zweiten 21,67 mm. Die normale Klingenbreite beträgt 22 mm, die aber nur bei wenigen Klingen exakt vorhanden ist. Dazu gehören unter anderem die Feather und die "black" Gillette 7 o´Clock Super Platinum.
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Die Treet Platinum-Klingen der zweiten Charge sind vermutlich die schmalsten Klingen, die es auf dem Markt gibt. Ich habe unter meinen 90 bis 100 Klingen, von denen ich von den meisten nur eine oder zwei zu Testzwecken gekauft habe, bisher keine Klinge gefunden, die schmaler als die zweiten Treet Platinum-Klingen ist.

1. Im Lupo 58 CC hatte ich im Januar 2026 die Treet Platinum-Klingen der ersten Charge verwendet, die 21,76 mm breit sind. Das sind genau -0,12 mm auf jeder Seite, weshalb die positive Klingenexposition des Lupos 58 CC dadurch stark reduziert wird, was den Lupo deutlich sanfter macht und ihm fast eine neutrale Klingenexposition gibt. Aus dem Grund kann ich mich mit dem Lupo 58 CC und derart schmalen Treet Platinum-Klingen vergleichsweise sanft und dennoch relativ gründlich rasieren.

2. In der Zwischenzeit habe ich Hobel mit neutralen bis minimal positiven Klingenexpositionen gefunden, die deutlich sanfter als die Lupos, aber dennoch sehr effizient und gründlich mit BBS-Ergebnissen rasieren. Aus dem Grund kommen der Lupo 58 und 72 CC, die ich wegen ihrer relativ starken positiven Klingenexpositionen im Grunde nur mit den sehr schmalen Treet Platinum-Klingen verwende, derzeit nur noch selten zum Einsatz.

Der Lupo Aluminium, der ebenfalls einen geringen Klingenspalt von ca. 0,58 mm hat, ist dagegen sanfter als der Lupo 58 CC. Dafür verantwortlich ist ein etwas anderes Kopfdesign mit einer geringeren Klingenexposition, die knapp über Null liegt. Für mich ist der Lupo Aluminium der sanfteste Lupo mit sehr guter Effizienz. Mit einer scharfen Klinge, die etwas schmäler als 22 mm ist, wie der Perma Sharp mit -0,02 mm auf jeder Seite, ist der Lupo Aluminium ein Top-Hobel mit BBS-Ergebnissen in drei Durchgängen.

Fazit: Die Lupos haben ein sehr effizientes Kopfdesign. Die hohe Effizienz entsteht bei den Edelstahl-Lupos unter anderem durch einen relativ starken Klingenvorsprung. Wer daher effiziente Hobel mit einem kontrollierten Biss sucht, wird mit den Edelstahl-Lupos möglicherweise sehr zufrieden sein.
Der Lupo Aluminium unterscheidet sich von den Edelstahl-Lupos vor allem durch sein geringes Gewicht und sein etwas anderes Kopfdesign mit fast neutraler Klingenexposition. Er ist der sanfteste Lupo und dennoch sehr effizient mit BBS-Garantie.
 
Die Klingenexpositionen der Lupos

Möglicherweise ist der eine oder andere Hobelfreund und -sucher an den Klingenexpositionen der Lupos interessiert. Bisher habe ich diese nämlich nirgends im Internet gefunden. RazoRock gibt dazu auch keine Auskünfte, auch nicht auf persönliche Nachfrage.

Eine direkte Messung der Klingenexpositionen meiner Hobel ist für mich aus technischen Gründen nicht möglich. Jedoch lassen sich diese nun indirekt ermitteln, weil ich bisher 30 Klingen mit einem sehr guten Mikrometer bezüglich ihrer Breiten genau vermessen habe und noch weitere 50 bis 60 Klingen vermessen werde.

Indirekte Bestimmung der Klingenexposition eines Hobels:
Die Klingenexposition eines Hobels kann man mit den exakt vermessenen Klingen so bestimmen, dass man eine Klinge mit genau der Klingenbreite in den Hobel legt, bei der die Klingenkante dann exakt auf der Rasurebene liegt. Die Klingenexposition ist dann neutral und liegt genau bei Null. Wenn die verwendete Klinge dann beispielsweise eine Breite von 21,90 mm bzw. eine verringerte Breite von -0,05 mm auf jeder Seite hat, hat der Hobel eine Klingenexposition von +0,05 mm.
Untersucht wird die neutrale Exposition der Klingenkante im Hobelkopf mit der glatten, unbeschädigten Kante einer Klingenschachtel, die man ohne Druck über die Rasurebene schiebt. Die Rasurebene wird durch die Außenkanten des Deckels und der Bodenplatte bestimmt. Beginnt die Klinge die Kante der Klingenschachtel gerade zu berühren, ohne Pappe wegzuschneiden oder in der Kante stecken zu bleiben, befindet sich die Klingenkante genau auf der Rasurebene in einer neutralen Exposition.

Auf diese Weise kann man die Klingenexposition jedes Hobels relativ genau bestimmen. Diesbezüglich müssen aber die Klingenbreiten sehr genau bestimmt worden sein, was am besten durch mehrere Messungen von 2 übereinander liegenden gleich breiten Klingen geschieht. Die Messergebnisse sollten dann sehr dicht beieinander liegen, von denen dann der Mittelwert berechnet wird.

Hier nun die Klingenexpositionen des Lupos Aluminium und der beiden Edelstahl-Lupos 58 CC und 72 CC, die auf diese Weise ermittelt wurden. Weil ich den Lupo 95 CC und 127 CC nicht besitze, kann ich deren Klingenexpositionen nur hochrechnen. Außerdem kann man nicht bekannte und veröffentlichte Klingenexpositionen von Hobeln, die über +0,16 mm liegen, mit dieser Methode wegen fehlender extrem schmaler Klingen nicht ermitteln, sondern nur schätzen.

Lupo Aluminium: Null bzw. neutral
Lupo 58 CC: +0,05 mm
Lupo 72 CC: +0,12 mm
Lupo 95 CC: nicht bestimmt, vermutlich bei ca. +0,2 mm
Lupo 127 CC: nicht bestimmt, vermutlich über +0,25 mm


Dadurch wird nun verständlich, warum der Lupo Aluminium der sanfteste Lupo ist. Wenn man ihn mit eingelegter Klinge ohne Unterlegscheibe sehr stramm zuzieht, hat er eine neutrale Klingenexposition und rasiert dann vergleichsweise sanft.
Die beiden Edelstahl-Lupos 58 CC und 72 CC haben eine positive Klingenexposition und sind daher wesentlich direkter auf der Haut. Je nach verwendeter Klinge lässt sich ihre Direktheit aber sehr gut abschwächen und sogar neutralisieren, wenn man dies wünscht.

Korrektur:
Abschließend möchte ich noch zwei Aussagen in meinem vorigen Beitrag von heute korrigieren.
Zum einen hat der Lupo 58 CC mit der Treet Platinum eine kombinierte negative Klingenexposition. Die Klingenkante der Treet Platinum liegt im Lupo 58 CC deutlich hinter der Rasurebene und nicht fast auf ihr.
Zum anderen liegt die Klingenexposition des Lupos Aluminium nicht knapp über Null, sondern mit stark zugezogenem Hobelkopf genau bei Null. Er hat somit eine neutrale Klingenexposition. Knapp über Null ist die Klingenexposition des Lupos Aluminium, wenn man ihn mit einer Unterlegscheibe aus Kunststoff verwendet, wodurch er in der Regel nicht so stark zugezogen wird. Dadurch hat er dann eine fast neutrale Klingenexposition, die knapp über Null liegt.
 
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