Forum der Rasur

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Rocnel Sailor

Ja, beim Elit war es UPS, aber leider fallen immer die üblichen Kosten an : Zoll bei ü 150 € , 19 % plus Handlingskosten . Läuft aber absolut problemlos .
Zu Deiner Info: Bei meinem Elit zu € 724,- waren es € 172,- Einfuhrkosten .
Ich hatte ja gehofft daß es zwischen der Türkei und der EU da vielleicht irgendwelche mir unbekannten Handels- oder Zollabkommen gibt, die das ganze etwas verbraucherfreundlicher und kostengünstiger machen.

Aber naja - It is what it is

Vielen Dank für die Infos!
 
Ich hatte ja gehofft daß es zwischen der Türkei und der EU da vielleicht irgendwelche mir unbekannten Handels- oder Zollabkommen gibt, die das ganze etwas verbraucherfreundlicher und kostengünstiger machen.

Aber naja - It is what it is

Vielen Dank für die Infos!
Über 150 € fällt Zoll an. Da die Türkei mit der EU in einer Zollunion ist, kannst du dir vom Verkäufer eine A.TR-Bescheinigung ausstellen lassen. Damit ist der Import zollfrei, egal wie teuer der Rasierer ist.
Ich habe aber dazu nicht nachgefragt da der Zoll hier vernachlässigbar ist .
 
Auf der Website gibt es aktuell die Möglichkeit eine Aluminium-Variante zu preordern. Was es für mich auf jeden Fall interessant macht sind einerseits der tiefere Preis und andererseits soll der Hobel nur 78 Gramm wiegen. Was denkt ihr? Lohnt sich das und ist das immer noch die volle Rocnel-Erfahrung?
 
Auf der Website gibt es aktuell die Möglichkeit eine Aluminium-Variante zu preordern. Was es für mich auf jeden Fall interessant macht sind einerseits der tiefere Preis und andererseits soll der Hobel nur 78 Gramm wiegen. Was denkt ihr? Lohnt sich das und ist das immer noch die volle Rocnel-Erfahrung?
Dir Antwort auf diese Frage würde mich auch interessieren …
 
Wer von uns soll den Substantielles zu einem noch nicht auf dem Markt befindlichen Hobel sagen können? Da muß man doch für sich selbst entscheiden, ob man das Risiko eingehen möchte oder nicht.

Auf mich übt das Teil nicht den geringsten Sex Appeal aus. Das kann bei Dir natürlich völlig anders aussehen.
 

Rocnel Aluminium Series Double Edge Adjustable Razor – Erstkontakt & Erstrasur (SN#01, Prototyp)


razor.jpg

Kurzer Fachbeitrag zu meinem neuesten Zugang, dem Rocnel Alu-Sailor mit Seriennummer #01, ein (Vor-)serien-Prototyp direkt von Murat Bey. Bevor ihr die Zahlen lest, das hier ist ein reiner Erstkontakt-Post nach einer einzigen Rasur. Eine andere Testreihe startet bei mir gerade, darum bleibt es vorerst bei diesem einen Eindruck. Aber der reicht schon, um zu verstehen, wieso dieser Rasierer bereits aus der Masse heraussticht.

Material – zwei Legierungen, ein Rasierer

Kurze Einordnung, die für euch vielleicht wichtig ist. Alle Alu-Sailor, die aktuell über Rocnels Homepage verkauft werden, laufen in Serie mit einer vom Hersteller als "marine-grade" bezeichneten Legierung, laut Produktbeschreibung eine Alu-Legierung, die verglichen mit Standard-Aluminium eine stabilere Oxidschicht bildet und dadurch besser gegen Korrosion, Feuchtigkeit und Umwelteinflüsse geschützt ist. Das deutet auf die 5xxx-Familie hin (magnesiumbetont, klassische Marine-Legierungen wie 5052/5083), auch wenn Rocnel die genaue Bezeichnung nicht offenlegt.

Mein Exemplar, SN#01, ist aber noch ein Vorserien-Prototyp, gefertigt
in der 7075er Legierung. Mir wurde dabei bestätigt, dass diese ansonsten absolut identisch in Geometrie, Gewicht, Haptik und Schnittverhalten ist zur Serie. Der einzige Unterschied liegt quasi im Patina-Verhalten. Mein 7075-Prototyp neigt merklich stärker zur "hässlichen" schwarzen Al-Patina als das marine-grade Serienmodell. 7075 hat ohne zusätzlichen Korrosionsschutz eine schwächere native Oxidschicht als eine magnesiumreiche 5xxx-Legierung. Und da Rocnel keine Eloxierung macht, ist wahrscheinlich auch der Grund, wieso sie für die Serie dann auf die marine-grade-Legierung umgestellt haben. Wer sich also einen aktuellen Alu-Sailor aus dem Shop holt, bekommt ein Exemplar ohne Patina-Neigung.

Verriegelung und Feder sind aus Stahl, der Verstellring aus poliertem Messing. Bewusste Materialwahl von Rocnel, denn der Stahl sorgt für strukturelle Stabilität und Langzeitpräzision in der Mechanik.

Technische Daten

SpezifikationWert
Gesamtlänge95 mm
Kopf42 × 26 × 10 mm
Griff80 mm / Ø 14,5 mm
Gewicht78 g
Material Kopf/GriffAlu (Serie: marine-grade)
MechanikStahl
Verstellringpoliertes Messing

Im Vergleich zu meinen anderen leichten Sailors

Um das Gewicht einzuordnen:
  • Aluminium Sailor: 78 g
  • Titan MC 2024: 86 g
  • 2023 Hybrid (316L-Kopf, Titan-Griff): ca. 100 g
Mit 78g ist der Alu-Sailor tatsächlich der leichteste in meiner Sammlung, 8g Unterschied zum Titan.

Erstrasur

  • Klinge: Gillette Perma-Sharp, Erstnutzung
  • Stufen: 4 (WTG) → 3 (XTG) → 2 (ATG)
  • Ergebnis: BBS 2.0
Zur Aggressivität:
Kopfgeometrie liegt näher beim 2020er MC, darum konnte ich mit Stufe 4 starten. Bei meinem Titan-Modell mit 2023er Geometrie fahre ich in der Regel Stufe 3 manchmal gar 2.5 als Einstieg. Der Alu-Sailor ist also spürbar milder als sein Titan-Pendant, der für mich der aggressivste Sailor ist. Aber keinesfalls minder effizinet oder minder gründlich, im Gegenteil.

Zur Haptik:
man merkt in der Hand und auf der Haut sofort, dass es Aluminium ist. Nicht negativ gemeint, aber es ist anders als Titan, Stahl oder Kupfer. Ob das an der Wärmeleitfähigkeit oder an der Oberflächenstruktur liegt, kann ich nicht abschliessend sagen, vermutlich eine Mischung aus beidem. Aber die Wahrnehmung selbst ist für mich eindeutig: Alu

Auch die Massenträgheit ist natürlich, der Materialdichte wegen, eine andere. Aber, jetzt kommt der Clou, der grössere Kopf des Sailors dämpft für mich den typischen Alu-Nachteil, das gewisse Feedback-Defizit bzw. das ungewohnte Rasurmomentum, das man eben von leichteren Alu-Rasierern kennt, spürbar ab.

Fazit

Absolut genial. Absolut empfehlenswert, wenn man Alu abhaben kann.
 
Hör mal – was ist das bitte für ein Teil?
Wie kann ein so schwerer Hobel so unfassbar gut funktionieren? Krasse Sache.
goodjob!

Und gleichzeitig: Eigentlich dürfte es mich nicht überraschen.

Meine bisher allerbeste Rasur überhaupt hatte ich im Sommerurlaub dieses Jahr mit dem Rocnel SE50 und einer vergitterten gelben Kai-Klinge. Der wiegt mit seinen ca. 157 g auch nicht gerade wenig – und trotzdem war ist es seit damals die Referenz. Er hatte den Messing Sailor mit seinen 149g abgelöst, trotz des Materiavorteils des Sailors.

Das wurde heute (hier) ganz locker übertrumpft vom Copper Sailor Master Collection (Bilder hier).

Kupfer-Sailor: mehr Material, mehr Wumms – gleiche DNA
Der Kupfer-Sailor hat einen klaren, gravierenden Vorteil gegenüber seinen Brüdern: Er ist aus massivem Kupfer, und der Kopf ist richtig massiv aufgebaut.

Ich habe ihn direkt neben den 2021 MC und den Messing-Sailor gelegt – man sieht sofort, wie viel mehr Material in der Kupferversion steckt. Das ist nicht nur „etwas schwerer“, das ist eine andere Liga. Und die Temperaturspeicherung, für mich ist es die Kaltrasur, genialst,


Trotzdem – und das ist das Beeindruckende – bleibt er perfekt (und gleich wie die anderen Sailor) ausbalanciert. Der Griff ist minimal dicker (1mm mehr Durchmesser), was mir persönlich extrem entgegenkommt.

Anhang anzeigen 193326


Sieht man auf dem Bild jetzt nicht gut, kann es aber erahnen. Man nimmt ihn in die Hand, und sofort ist man im Sailor-Modus: die Muskel-Erinnerung übernimmt, alles fühlt sich vertraut an – nur… „mehr“.

Technische Daten & Besonderheiten
Ein paar Fakten zum Copper Sailor MC, wie vom Hersteller angegeben – leicht eingeordnet:
  • Limitierung: nur 100 Stück produziert, jede Einheit mit eingravierter Seriennummer.
  • Material: reines Kupfer – inkl. Kopf. Die Federn und das Verriegelungssystem bestehen aus wärmebehandeltem Stahl.
  • Gewicht:
    • Hobel allein: 193 g
    • Stand: 307 g
    • Gesamtgewicht Set: 500 g, bestehend aus 13 Teilen.
  • Patina: da reines Kupfer, bildet sich mit der Zeit eine antike, lebendige Patina – der Hobel „altert mit dir“ und bekommt Charakter.
  • Adjustability:5 klar definierte Stufen
    • Stufe 1–2: mild
    • Stufe 3: medium
    • Stufe 4–5: aggressiv
      → Damit deckt er von „Daily Driver“ bis „Säbel alles weg“ alles ab.
  • Verpackung: kommt „nur“ im Karton – der Luxus steckt im Inhalt, nicht im Schuber.
Und dann noch der generelle Unterschied der MC-Serie zu den normalen Sailor-Modellen:

Kurz gesagt: Das ist Rasur-Hardware, die eher nach mechanischer Uhr als nach Gebrauchsrasierer schreit. Der Rolex der Hobel sozusagen.

In der Hand & im Gesicht
Und jetzt das Entscheidende: Wie rasiert sich das Monster?
  • Extrem schwer, aber überraschend agil – der Kopf sieht fett aus, fühlt sich beim Führen aber präzise und kontrolliert an.
  • Extrem gründlich, ohne brutal zu sein – die Kombination aus Geometrie + Gewicht sorgt dafür, dass der Hobel quasi selbst arbeitet.
  • Extrem sanft, das Ding gleitet wie auf Schienen.
  • Die Balance ist so gut, dass sich das Gewicht eher wie eine Assistenz anfühlt als wie Ballast.
Ich habe selten einen Hobel gehabt, bei dem „nur führen, nicht drücken“ so selbstverständlich funktioniert. Einmal den Punkt gefunden, und der Sailor „pflügt“ alles weg, und trotzdem sagt der Alaun später: „Nö, passt.“

Ganz ehrlich:
Das war eine dieser Rasuren, nach denen man den Hobel abspült, hinstellt, einen Schritt zurücktritt und sich denkt:
„Okay, du bleibst. Für immer.“

Kurz-Fazit

Der Rocnel Copper Sailor MC ist:
  • technisch: ein extrem präzise gefertigter, voll justierbarer High-End-Hobel
  • haptisch: massives Werkzeug mit Uhrmacher-Seele
  • optisch: Kupferskulptur mit Patina-Potenzial
  • rasiert: sanft, brutal effizient, null Show – nur Leistung
Dass ich den SE50 für mich schon als „Referenzrasur“ abgespeichert hatte – und der Kupfer-Sailor das locker schlägt – sagt, glaube ich, alles. Aber natürlich: YMMV.

Ich bin jetzt sehr gespannt, wie sich der neue MC 2026 in Edelstahl mit 2020-angelehntem Kopf schlagen wird. Der Copper Sailor hat die Messlatte so hoch gelegt, dass es schon fast unfair ist.
Eigentlich hat @ankerbart schon alles geschrieben, was es über dieses Schmuckstück zu schreiben gibt, aber nachdem ich endlich einen dieser seltenen Kupfer-Sailor erstehen konnte, muss ich doch noch was loswerden.
Ich bin ja schon infiziert gewesen durch den Sailor Master Collection 2021, der schon seit zwei Jahren bei mir seinen Dienst verrichtet und im vergangenen Jahr war ich leider zu unentschlossen bei der Vorstellung des Sailor MC Copper, so dass ich leer ausgegangen bin. Jetzt konnte ich ein wenig gebrauchtes Exemplar erstehen und war absolut entgeistert beim ersten Begrabbeln…die knapp 200 Gramm Kupfer schauen mächtig aus, fühlen sich in der Hand aber fast schon leicht an.

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Die Balance ist optimal und die Führbarkeit bei der Rasur lässt keine Wünsche offen, allerdings muss man sich keinen Kopf hinsichtlich eines notwendigen Drucks bei der Rasur machen, einfach nur ziehen und der Hobel macht den Rest.
Für mich ist der kupferne Sailor MC 2025 etwas direkter als der MC 2021, ich musste die Einstellung um ca. eine halbe Stufe runterstellen, der 2021er läuft mit 4/3,5/2,5-3 und der kupferne 2025er mit 3,5/3/2-2,5, wobei bei mir die Routine W/A/X ist.
Die Reinigung ist wie immer bei Kupfer etwas aufwendiger, wenn man keine Patina will, ich habe ihn nach dem professionellen medizinischen Ultraschallbad und einer Desinfektion, mit der Flitz Polierpaste aufpoliert in einem Durchgang und mit Renaissance Wax behandelt, so bleibt der Glanz etwas länger erhalten. Dennoch für echte “Poliermuschis” ist ein Hobel aus Kupfer wohl nix :eek:

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Für mich ist es definitiv die richtige Entscheidung gewesen, den Sailor in Kupfer zu kaufen, auch wenn er mein teuerster Hobel ist und wahrscheinlich auch bleiben wird.

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Diese Woche konnte ich mich auch in den Kreis der ROCNEL Besitzer einschleichen... :flucht1
@Hilmar hat mir seinen ROCNEL verkauft :herz1

Danke nochmal dafür das alles geklappt hat! :buana
Der ist aus der Serie "2026 MC Serie 316L"
Optisch und haptisch ein echtes Schmuckstück!
Vor allem gefällt mir die Besonderheit, dass der Ring nicht in Kupferfarbe ist sondern in Edelstahl-Optik...:daumenhoch

Wahrscheinlich werde ich Ihn nächstes Wochenende austesten.

Da ich schwere Edelstahlhobel mag, Adjustabel-Hobel gut finde
und der Meinung bin "das Auge rasiert mit" kann ja eigentlich nichts schief gehen. :flucht1
Hoffe bald ist Wochenende!! :breakdance1

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Diese Woche konnte ich mich auch in den Kreis der ROCNEL Besitzer einschleichen... :flucht1
@Hilmar hat mir seinen ROCNEL verkauft :herz1

Danke nochmal dafür das alles geklappt hat! :buana
Der ist aus der Serie "2026 MC Serie 316L"
Optisch und haptisch ein echtes Schmuckstück!
Vor allem gefällt mir die Besonderheit, dass der Ring nicht in Kupferfarbe ist sondern in Edelstahl-Optik...:daumenhoch

Wahrscheinlich werde ich Ihn nächstes Wochenende austesten.

Da ich schwere Edelstahlhobel mag, Adjustabel-Hobel gut finde
und der Meinung bin "das Auge rasiert mit" kann ja eigentlich nichts schief gehen. :flucht1
Hoffe bald ist Wochenende!! :breakdance1

Anhang anzeigen 219601Anhang anzeigen 219602Anhang anzeigen 219603
:herz1 -lich im erlauchten Kreis der Sailoristi

goodjob!
 
Diese Woche konnte ich mich auch in den Kreis der ROCNEL Besitzer einschleichen... :flucht1
@Hilmar hat mir seinen ROCNEL verkauft :herz1

Danke nochmal dafür das alles geklappt hat! :buana
Der ist aus der Serie "2026 MC Serie 316L"
Optisch und haptisch ein echtes Schmuckstück!
Vor allem gefällt mir die Besonderheit, dass der Ring nicht in Kupferfarbe ist sondern in Edelstahl-Optik...:daumenhoch

Wahrscheinlich werde ich Ihn nächstes Wochenende austesten.

Da ich schwere Edelstahlhobel mag, Adjustabel-Hobel gut finde
und der Meinung bin "das Auge rasiert mit" kann ja eigentlich nichts schief gehen. :flucht1
Hoffe bald ist Wochenende!! :breakdance1

Anhang anzeigen 219601Anhang anzeigen 219602Anhang anzeigen 219603
Und wieder ist einer erlegen….Vorsicht, die Rasierfreude nimmt mit dem Sailor nochmals deutlich zu :herz1 Gratuliere!
 
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