Forum der Rasur

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Wo gibt es den denn? Das klingt ja interessant... Ist der Passaround schon vorüber, den würde ich auch gerne mal testen...

Hat Kollege Matthias R.L. zureffend geantwortet:


Eintragen musst du dich dann bitte schon selber, weil wir ja nicht wissen, welcher der beiden dich interessiert.
 
Nach zwei rasurtechnisch sehr genussreichen Wochen mein Fazit:

Seygus Zeppelin v2 0,5/0,7: Wie geil, endlich mal wieder ein „gebogener“ wie efsk sagen würde! Bisher habe ich eine so gekrümmte Deckelplatte nur im Laurel und dort natürlich nicht so perfekt gemacht und auch nicht so genial in 3D gefräst. Wie üblich habe ich mich nicht lange mit der Bewunderung aufgehalten sondern bin gleich ans Werk gegangen - also sofort eine Derby Premium eingelegt zur Rasur: Zunächst wusste ich garnicht, welche Seite nun die milde und welche die wilde ist, also einfach eine Gesichtshälfte mit der geriffelten Seite und eine mit der glatten Seite rasiert. Die geriffelte Seite hat spürbar kräftiger zugepackt und auch minimalen Tribut an die Haut gefordert, während die glatte Seite spürbar sanfter zu Werke ging. Nach der Rasur habe ich dann die Basisplatte genauer inspiziert und siehe da: Die wilde Seite ist geriffelt, die milde Seite ist glatt. Vielleicht mache ich morgen mal mein bewährtes Wechselspiel bei asymmetrischen Hobeln: Zuerst die wilde Seite mit dem Strich, dann mild gegen den Strich und schließlich wild gegen den Strich. Wahrscheinlich kommt aber sofort ein anderer Griff drauf: Dieser Griff ist für meinen Geschmack viel zu dick und zu kurz und verschiebt das Gewicht viel zu weit zum Kopf. Kaufen würde ich den Zeppelin also entweder mit einem anderen Griff oder ganz ohne Griff.
Nun gut, wie geplant kam erstmal ein längerer (95mm) aber nur unwesentlich leichterer (80g) Griff dran – super! Diesen Griff hatte ich immer seltener in Benutzung aber zum schweren Zeppelin-Kopf passt er super. Also wie geplant im wild-mild-mild-wild Modus rasiert und siehe da: Träumchen! Besser geht nicht! Am Hals sollte ich etwas mehr aufpassen aber das ist echt schon mal super! Das Ding muss her! Aber bis dahin wird erstmal weiter getestet, als nächstes durfte die ASP ran. Da ich mit der (einen Tick milderen) Derby Premium doch etwas Hautschmerz am Hals hatte, war ich zunächst skeptisch – aber siehe da: Noch besser, noch sanfter. Wie genial. Die Krümmung zaubert ein herrliches Rasiergefühl auf die Haut, besser geht nicht. Und nun? Gehen wir mal in die supersanfte Richtung und legen eine GBE ein. Hmmm, auch supersanft ist ja fein aber das war es vorher auch schon. Also eine Gillette Lab Blue getestet – gut, die Rasur ist perfekt aber das ich sie mit der ASP auch. Wirklich? Na versuchen wir es doch einfach nochmal, die Adresse für den Weiterversand ist eh noch nicht da, also einen letzten Rundgang mit der ASP.

Was soll ich groß sagen: Besser geht nicht, das Ding muss her!

Noch eine Anmerkung zum Zuschrauben: Ja, man sollte mit den Fingern die eingelegte Rasierklinge zwischen Basis und Deckel festdrücken, bevor man den Griff einschraubt. Das habe ich mir aber ohnehin irgendwann mal angewöhnt, deshalb ist es mir garnicht besonders aufgefallen.

Die Aggressivität finde ich selbst als Fan sanftester Rasierer (jetzt wenn der Seygus weg ist, kommt wieder der Feather AS-D2 dran) absolut tolerierbar, ich finde sogar, dass der Hobel meinen etwas überdurchschnittlich großen Druck gut wegsteckt und durch die Krümmung in der Mitte absolut supersauber hobelt ohne jemals aggressiv zu werden. Im Vergleich zum Seygus fand ich den R89 einen brachialen Hautfräser, von komplett freistehenden Klingen á la Fatip ganz zu schweigen.

Die Krümmung des Deckels ist für mich schlicht fantastisch und die habe ich so noch nirgendwo gesehen, nicht mal im Laurel.
 
Ich antworte mal hier, damit man es später wieder findet.

Aktuell gibt es meinem Verständnis nach drei Versionen der Basisplatte und drei Versionen des Griffs:
- die Basisplatte gibt es als 0.5/0.7, beidseitig 0.7 sowie als 0.7/0.9. Alle Platten gehen in den gleichen Deckel.
- den Griff gibt es in Edelstahl kurz/dick/geriffelt (wie im Passaround) lang/mittel/graviert (so habe ich in gekauft) sowie Titan lang/dünn/leicht.

Man kann nur den Kopf für 125 kaufen oder Kopf mit Edelstahlgriff für 165 oder Kopf mit Titangriff für 205.

So gut sie im Entwerfen und Fräsen von Hobelköpfen sind, so unintuitiv ist der Kaufprozess.
 
Der Extrem ist ein anderes Modell. Die 0.5/0.7, 0.7/0.7, 0.7/0.9 sind V2. Der V1 war 0.3/0.5. Ich glaube, ich habe auch ein 0.9/0.9 V2, werde ich später kontrolieren.
 
Guten Abend,
auch konnte den Zeppelin in der Version 05/07 testen, herzlichen Dank dafür anHellas unddas Forum.
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Nun wie schon geschrieben besitzt der Hobel eine gebogene Grundplatte und natürlich auch einen gebogenen Kopf
hier sieht man das glaube ich ganz gut
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Sowas habe ich vorher noch nicht gesehen, spielt aber bei der Rasur keine Rolle, rasiert sich wie mit jedem anderen.
Die eine Seite der Grundplatte ist glatt, die andere hat eine Art Schaumkante
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dort ist auch die Größeangabe 05 und 07 angebracht.
Ich habe den Hobel mit verschiedenen Klingen probiert, und konnte keine wirklichen Unterschiede bezüglich Hautreizung feststellen, auch war die Gründlichkeit mit allen Klingen respektabel. es wurden immer 3 Durchgänge rasiert mit quer gegen den Strich.Teilweise konnte ich den Unterschied von 05 und 07 nicht fühlen.
Was mir persönlich negativ aufviel war das Gewicht, der Hobel wiegt bestückt satte 119g, der Griff allein rund 76,5g ich war trilweise morgens schon Flügellahm:blush.
Die Verarbeitung gerade unterhalb des Kopfes muß bei diesem Preis einfach perfekt sein, was es nicht ist, man sieht hier deutlichste Bearbeitungsspuren.
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Ansonsten tut der Hobel was er soll, rasieren, besonders Winkelanfällig ist er auch nicht .
Kaufen würde ich ihn mir aber nicht, denn all meine anderen Hobel rasieren min. genauso gut und sind nicht so schwer, aber das sind ja Vorlieben.
 
Was mir persönlich negativ aufviel war das Gewicht
So sind die Geschmäcker und Vorlieben halt unterschiedlich: ich fand genau das genial.
Den schweren Griff hatte ich dann mal an meinen R41-Kopf gemacht: rasiert sich wie von selbst ;)
 
So. Bevor sich der 0,7/0,7 dann jetzt endlich auf die Weiterreise macht, vielleicht ein paar kleine Ergänzungen von mir.
Ich musste mich tatsächlich erst ein paar Rasuren und mit unterschiedlichen Klingen rantasten, Liebe auf den ersten Blick war es nicht. Anfangs hatte ich sowohl mit Feather, wie auch mit Souplex (oder war es Personna Platinum?), also von beiden Seiten meines persönlichen Klingenspektrums, zwar keine ruppigen, aber im Ergebnis etwas harsche Rasuren, auch mit einigen Blutpunkten und Reizungen, v.a. am Hals.
Ob es dann die GSB war oder die zunehmende Gewöhnung an den Hobel oder die Umstellung auf die durchgangsweise Nutzung der verschiedenen Schaumkanten – jedenfalls wurde es dann ganz wunderbar. Ich hatte einige leicht von der Hand gehende, schonende und dabei sehr sehr gründliche Rasuren! Gerade an Hals, Kinn und Unterkiefer war es plötzlich eher einfacher als bei anderen Hobeln, überdurchschnittliche Glätte zu erreichen.
Ob das an der schon beschriebenen Biegung der Klinge liegt (mit sowas habe ich keine Erfahrung) oder etwas anderes am Rasierer da sehr gut konstruiert und gelungen ist, weiß ich nicht, könnte ich mir aber sogar vorstellen. Passt vielleicht genau für meine Problemstellen-Anatomie.
Ich mochte auch das ordentliche Gewicht, mir lag der Zeppelin gut in der Hand.

Meine Begeisterung reicht zwar nicht, ihn auf die Kaufliste zu setzen, er schlägt bei mir nicht andere und eben auch deutlich günstigere Hobel. Für Edelstahl-Fans und/oder wegen der interessanten Klingenbiegung aber sicher mindestens ein Ausprobieren wert!

Ich bin einmal mehr sehr glücklich, dass dieses Forum die Gelegenheit bietet, solche kleinen Spezialerfahrungen zu machen, auch wenn man sich das entsprechende Gerät eigentlich nicht leisten kann oder will. Vielen vielen Dank!
 
Nachdem ich schon im April den Seygus Zeppelin 0.5/0.7 testen durfte, hatte ich jetzt die Gelegenheit, auch den 0.7/0.7 auszuprobieren. Ich kann dem bisher geschriebenen nicht mehr viel hinzufügen. Er ist wirklich sehr sanft und gründlich, es hat Spaß gemacht sich damit zu rasieren.
Als Klingen habe ich die Astra SP und die Derby Premium verwendet, letztere fällt im Zeppelin gegenüber der Astra merklich ab, war aber immer noch ok.
Was ich nicht gefunden habe: einen Unterschied zwischen der glatten und der geriffelten Schaumkante beim Rasieren. Anfangs habe ich noch darauf geachtet, welche Seite ich verwende - in den letzten Tagen nicht mehr.
Für mich ist der 0.7/0.7 eindeutig die bessere Wahl, da kommts wie bei meinem R41 nicht drauf an welche Seite ich gerade verwende.

Nochmal vielen Dank ans Forum für die Möglichkeit des Testens!
 
Guten Morgen,

nun habe ich ein paar Rasieren mit dem Zeppelin Hobel absolviert. Habe erst zunächst auf bewährte Software - Rasorock Stallion RS und AS - zurück gegriffen, eine Voskhod Rasierklinge verwendet und bin begeistert. Eine sehr gründliche und sanfte Rasur.
Bezüglich der Unterschiede der beiden Kanten, bin ich noch etwas unsicher, aber habe den Eindruck gewonnen, dass die glatte Seite gründlicher ist. Das Gewicht des Hobels und die Länge des Griffs kommen mir sehr entgegen. Wahrscheinlich kein Wunder, da ich vor Jahren mit dem Edwin Jagger DE89 eingestiegen bin und bis jetzt keinen anderen Hobel habe. Ich muss noch die tolle Verarbeitung erwähnen. Besonders gut gefällt mir, dass die Klinge an den Seiten nicht übersteht. Finde ich Klasse und werde beim nächsten Hobel darauf achten.
Dann noch ein riesen Dank an die Passaround-Initiatoren und GBKon34.
 
Hatte meine Erfahrungen an die falsche Stelle gesetzt...hier also nochmal:
"Heute erste Rasur mit dem Seygus 0,5/0,7. Sehr sanfter Rasierhobel, sehr angenehmes Handling, auch der Griff liegt sehr gut in der Hand, für mich auch nicht zu schwer, der Progress ist ja auch kein Leichtgewicht. 0,5 ist mir tatsächlich etwas zu ungründlich, 0,7 ist auch nicht viel aggressiver zur Haut. Schönes Teil, macht Spass. Was mir gut gefällt, wie gut die Klinge zentriert ist und trotz Komplettabdeckung der Klinge trotzdem ein relativ schlanker Kopf mit dem auch präzise unter der Nase rasiert werden kann.
Auch die folgenden Rasuren waren eine Vergnügen selten habe ich einen so ausgewogenen Hobel zwischen sanft und gründlich erlebt. Ich könnte mir vorstellen das mir di Variante 0,7/0,9 wahrscheinlich eher liegen würde, da mir die 0,5 Seite etwas doch etwas zu sanft ist. Grundsätzlich finde ich Hybridhobel eine spannende Sache, perfekt wäre das Rockwell prinzip - dann hätte man mit einer Platte 4 Spaltmaße...
Aber es ist ein toller Hobel, gerade auch der kurze kräftige Griff gefällt mir.
 
Mal meines zum Seygus Zeppelin v.2.

Irgendwie hatten die Spanier ja schon früher einen Hang zum gebogenen :) Ich erinnere da an Maravilla und Wagensberg. Auch diese alten Vintage Hobel waren gebogen.

Sicherlich ist dieser neuere Spanier nicht all zu doll gebogen, aber ich finde ihn sehr erstaunlich.
Ein Hobel:

Zwei verschiedene Klingenspalte auf einer Platte, zwei verschiedene Schaumkanten und dann noch gebogen und eine sehr interessant Kopfform.

Der Hobel ist an sich sehr ausgewogen. Das Gewicht und Handling sind gut. Obwohl es ihn auch mit einem Edelstahlgriff gibt, liegt mir dieser Griff besser. Auch finde ich die unterschiedlichen Tiefen im Griff optisch schön.

Die Rasur ist natürlich erstmal ein "Probieren"

Er ist relativ sanft und gründlich, wobei ich die sanfte Rotbart wechselte und dem Hobel eine etwas bissigere Klinge verpasste.
Eine zu sanfte Klinge ist nicht unbedingt das, was der Zeppelin braucht.
Nachhaltigkeit werde ich dann sehen.

Mit Sicherheit werde ich ihn die Tage mit einer besseren Seife und einer noch "bissigeren" Klinge erneut versuchen.
Eines ist klar. Er macht Spaß ;-)

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Schon mal Fotos, bin mir noch nicht sicher, was ich von dem Classic Brass halten soll-
Ausser anderen Klingen, muss ich auch noch die OC Grundplatte testen.
Alleine von seiner Optik, hat er mich fasziniert und da ich eh auf Messing stehe...

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