So Freunde, wollte mich doch melden, wenn ich es "überlebt" habe, da bin ich ohne Blutvergiessen also wieder ...
und nicht nur lebend sondern auch tadellos rasiert, vollkommen ohne jegliche Blessuren oder auch nur den Hauch von Rasurbrand
OK, ich hatte ja echte Bedenken ob der filigrane Schnitter problemlos zu bedienen wäre und habe an einer geeigneten Stelle am linken Unterarm versucht, den geeigneten Winkel zu ermitteln ... etwas steiler als gewohnt also, aha, dann also frisch ans Werk.
Keine zusätzlichen Experimente bei der Seife oder dem Pinsel, nur Bewährtes, um die Einflussgrößen übersichtlich zu halten.
Mutig hatte ich die
Feather eingelegt, meine schärfste Waffe, alles oder nichts ist meine Devise, oder:
"Wer nicht wagt, der nicht gewinnt!"
Vorsichtige erste Aktionen im Backenbereich (neben den Ohren) ... was ist das ... gar keine Klinge drin?
Doch, ohne Zweifel! Schon nach einem Strich alle Stoppeln weg, erstaunlich!
Dann im Halsbereich versucht ... vorsichtiger, da altersbedingt hier nicht mehr alle so glatt, wie ehedem.
Ein paar Winkeländerungen versucht, insbesondere im Bereich des Adamsapfels.
Oh ja, der Ukrainer ist wesentlich stärker vom Anstellwinkel abhängig als meine anderen Lieblinge, das muss man also künftig noch intensiver austesten. Für heute war aber Feierabend, denn was soll man sich rasieren, wenn keine Stoppeln mehr vorhanden sind.
Was soll ich zusammenfassend sage? Für den ersten gemeinsamen Ausritt bin ich mehr als zufrieden. Zwar noch nicht besser, als mein momentaner Liebling, der
Rockwell 6S mit Platte 4, aber er kommt nahe ran! Ob's weiter nach oben geht, das werde ich in den kommenden Rasuren noch genauer ausbaldowern.
Vergleicht man die unmittelbaren Konkurrenten, so wirkt der Ukrainer
Smart-Helix Apollo light nahezu
leicht und elegant gegen den Kanadier
Rockwell 6S, der
massig und nahezu plump rüberkommt.
Die wesentlich aufwendigere Bearbeitung des Handgriffs läßt nicht nur den höheren Preis besser verdauen, nein, die Haptik wird dadurch verblüffend zum Positiven verändert; egal wie man den Ukrainer bei nassen Fingern dreht und wendet, nie muss man befürchten, dass er einem aus der Hand fällt ... absolut wunderbar ausbalanciert! Davon werde ich mir auf jeden Fall noch 1-2 an Land ziehen
Insbesondere im Kopfbereich ist der Unterschied besonders deutlich erkennbar, was natürlich im starken Mass an der doppelseitig nutzbaren Grundplatte des Rockwell liegt.
Hier ist auch erkennbar, dass die Geometrie der Klinge vollkommen anders ausgelegt ist, während der
6S eher die übliche stärkere Wölbung besitzt, liegt im
Apollo die Klinge viel flacher. Die Klingenschneiden liegen im Foto übrigens in einer Höhe!
Lange Reder kurzer Sinn:
Ich bin sehr zufrieden mit meinem Ukrainer ... und für die internationale Völkerfreundschaft habe ich damit auch etwas getan
