Forum der Rasur

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Umstiegsversuch Hobel -> Messer

Jetzt, da Du es erwähnst, habe ich mal überlegt. Neben Solinger RM also Deutschland, habe ich (zumindest jeweils ein) Messer aus Frankreich, England, Österreich, Amerika, China und Japan probiert. Wenn das Tedalus Essenz dazuzählt, ist die Schweiz dabei. Schon irre, wenn man sich das überlegt. Es gibt tatsächlich Leute denen diese Erfahrungen bisher entgangen sind.
Eben, sollte man probiert haben. :yes_nicken
Wobei deine (und meine) Österreicher ja in DE geschmiedet wurden und die alten Amis (meist) in Europa für den US-Markt produziert wurden.
Nicht dass wir @sakaltras was einreden wollen würden. Aber Japanerinnen sollte man probiert haben ;)
 
Seit dem letzten post, sind weitere gut zwei Jahre vergangen. Ich hätte nicht gedacht, daß ich mich so weit von der Hobelrasur entferne, daß ich so gut wie keine Beiträge mehr, in dieser Kategorie lese. Auch Bilder mit Hobel, sind bestenfalls NETT. Wie konnte es zu dieser Entwicklung kommen. Kurzzeitig ist mir sogar der Gedanke durch den Kopf geschossen, meine paar Hobel (4) komplett zu verkaufen. Der R41 Ti war dann aber die Hürde. Der wird bleiben und die anderen sind kaum von allgemeinem Interesse. Wenn sie wenigstens einen gewissen Wert hätten, daß ein schönes RM möglich wäre. Also bleiben sie einfach in der Schublade. Man weiß ja nicht, ob mal der Pflegedienst die Messerrasur beherrscht.
 
Ich hätte nicht gedacht, daß ich mich so weit von der Hobelrasur entferne, daß ich so gut wie keine Beiträge mehr, in dieser Kategorie lese. Auch Bilder mit Hobel, sind bestenfalls NETT.
Bei mir geht es gerade in die andere Richtung, nach jahrelanger Messerrasur hab ich mich die letzten zwei Wochen mit meinem Merkur 37c und einer frischen Featherklinge rasiert. Ich wollte mir früher selber nicht eingestehen, dass ich mich mit dem Hobel doch noch etwas schneller rasieren kann und ich bin gerade faul geworden. Zusätzlich zum Einschäumen brauch ich mit dem Messer fünf Minuten und Hobel geht in drei. Durch die jahrelange Messerrasur bin ich nicht mehr so empfindlich und vertrage den aggressiveren Hobel problemlos, das war früher anders. Und gründlich geht mit dem Hobel auch, fast gleich gut. Heute hab ich sogar meinen Gillette Contour benutzt.
 
Ich bin mehr bei @Bavaria Blade . Ich kann mich gar nicht mehr erinnern, wann ich mich zuletzt mit einem Rasierhobel rasiert habe. Ich kann das auch gar nicht mehr. Ich habe zwar noch einige (viele) Gillettes, aber die werde ich wohl nach und nach verkaufen. Ich werde nur noch die frühen Old Types für die Zeit behalten, wenn die Motorik keine Messerrasur mehr erlauben sollte.
 
Zusätzlich zum Einschäumen brauch ich mit dem Messer fünf Minuten und Hobel geht in drei.
Alles nachvollziehbar. Und was machst Du in der ganzen gewonnen Zeit? Oder ist das ein mir unbekannter Wettbewerb?

Fühl ich absolut @Cuchillo.
Ich zumindest bin da auch ein Lust & Laune Typ, und immer gleich wird mir zumindest schnell langweilig.
Aber ich betrachte es als Luxus eben diese Möglichkeit der Auswahl zu haben, und genieße das auch :)
Daß Abwechslung Luxus ist, unterschreibe ich sofort. Wenn ich dran denke, was wir hier für die mögliche Abwechslung investieren.

für die Zeit behalten, wenn die Motorik keine Messerrasur mehr erlauben sollte.
Davor graut es mir heute schon.
 
Wenn es schnell gehen soll oder ich mich abends nach dem Grillen nach ein paar mehr Bierchen noch rasieren muss, kommt schon mal der Hobel raus. Geht auch immer noch bestens, wie ich gestern wieder festgestellt habe.

Und im Urlaub tendiere ich auch zum Hobel. Muss kein Leder mitschleppen (auch wenn ich natürlich ein kleines Reiseleder besitze teufel_lachend ) und wenn was stumpf wird, kann ich einfach ne Ersatzklinge einlegen. Außerdem finde ich es ab und an auch ganz nett, wieder nen Hobel zu nutzen. Was mir aber schon auffällt, ist, dass die Messerrasuren bei mir sanfter sind. Früher konnte ich mich problemlos täglich problemlos mit nem R41 rasieren. Heute brauche ich da 2-3 Tage Erholung der Haut.

Hatte gestern daher auch auf Gamechanger .84p closed comb "runterskaliert". Ging aber super, auch alles glatt. Da die Klinge auch genutzt werden will, habe ich diese Woche Hobelwoche.
 
Vom Hobel zum Messer und wieder zurück könnte es auch heißen.

Wie viele unter uns rasieren sich nur mit dem Messer , denke es sind nur eine Handvoll .

Die meisten die sich für die Messerrasur interessieren oder interessiert haben sind„ Pendler " oder waren es zumindest eine Zeitlang .
Die Messerrasur fasziniert, man will es erlernen und beherrschen lässt aber den Hobel nicht aus dem Blick .
Beherrscht man dann halbwegs oder sogar gut die Königsdisziplin der Rasur kehrt man nahezu komplett zum Hobel zurück .

Beispiele hier im Forum gibt es nahezu genug : @Hellas , @Nargothrond , @maranatha , @BloodyCut , @Großer, @efsk um nur die “Prominenten" zu erwähnen .
Ist auch irgendwie verständlich , hat nicht ganz ohne Grund der Hobel das Rasiermesser nahezu komplett vom Markt verdrängt .

Für mich persönlich gibt es was die Gesichtsrasur betrifft vorerst kein zurück zum Hobel , zulange habe ich gebraucht um es zu erlernen , zusehr genieße
ich das erlernte bei jeder Rasur .
Dabei gefallen mir Hobel ungemein gut , habe über 40 Stück und will mir auch noch einige zulegen . Zumindest auf dem Kopf kommen sie hin und wieder zum Einsatz ,
wird diesen tollen Rasurgeräten aber nicht wirklich gerecht und lässt ihrem können nur begrenzten Spielraum .
 
Bin froh, nur einen Hobel gehabt zu haben, bevor ich vor drei Jahren anfing mit dem Rasieren als "Hobby". Es gehören schon zwei dazu, sich gegenseitig zu langweilen. Davon könnten die Messer ein Lied singen, könnten sie denn. Und einmal ist keinmal. Ein Hobel vermehrt sich nicht allein, könnte man auch sagen, eine Familie ist immer mehr als einer. Der eine Hobel ist bei mir aus den Augen, aus dem Sinn. Da lockt mich nichts, nicht einmal das Mitleid mit dem armen Gesellen. Hätte ich soviel Hobel wie Messer, in einer ähnlichen Preisklasse, fühlte ich mich, noblesse oblige, doch verpflichtet, meinen Investitionen den gehörigen Respekt zu erweisen und sie zu benutzen. Bei den Messern reicht mir das schon. Bin auch froh, kein Autosammler zu sein. Die würde ich dann auch immer fahren wollen müssen, dabei sind schon genug Spaßfahrer unterwegs. Zurück zum Thema: Bei mir war es kein Umstieg vom Hobel zum Messer, sondern der Einstieg in die Hobbyrasur, was meine Logistik- und Problemlösungskompetenz sehr bereichert hat mit den ganzen Waren, die sich da angesammelt haben (da sind die Messer ja eher vernachlässigbar).
 
Ich rasiere mich täglich mit dem Messer, an manchen Tagen wie gestern sogar zweimal, was aber nicht immer eine gute Idee ist. Ich habe immer noch eine größere Zahl an Gillette Hobeln, aber die liegen mittlerweile auf dem Dachboden und werden vermutlich irgendwann zu einem "Dachbodenfund" werden, wenn ich nicht endlich mal das Zeug irgendwo zum Verkauf anbieten kann. Zur Messerrasur bin ich eigentlich nur deshalb gekommen, weil ich mich mit dem Hobel nie wirklich sauber rasieren konnte. Lag allerdings eher daran, dass ich einige grundlegende Prinzipien der Nassrasur nicht kannte, was einem die Messerrasur auf sehr direkte Weise beibringt. Die Messerrasur hat etwas sehr entschleunigendes und ein Tag ohne einen Start mit Messerrasur ist für mich eher ein unentspannter Tag...
 
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