Forum der Rasur

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Warum seid ihr bei der klassischen Nassrasur (langfristig) hängen geblieben?

shavin'nic

Active Member
Servus Ihr Freunde der Rasur,

mich würde einmal interessieren, warum ihr letztlich bei der klassischen Nassrasur geblieben seid. Gestern habe ich hier gelesen "der gemeine Kunde will Dosenschaum"

Dieser Thread ist primär nicht dafür gedacht, Neulinge zu überzeugen oder Vor- und Nachteile verschiedener Rasurarten im Detail zu diskutieren (ich glaube da gibt es hier auch schon einiges zu)
Mich interessiert vielmehr eure ganz persönliche Motivation.
Was macht die klassische Nassrasur für euch so toll?

  • Die große Auswahl an Rasierseifen, Cremes und Aftershaves – ggf eine gewisse Affinität zu Düften?
  • Das Ritual und die Entschleunigung – dieses meditative "Go with the flow"?
  • Der Umweltaspekt, weil weniger Plastikmüll als bei Systemrasierern anfällt?
  • Die für manche hautfreundlichen/minimalistischen Inhaltsstoffe klassischer Rasierseifen?
  • Der Kostenfaktor – zumindest solange der Sammeltrieb nicht für Vorräte bis in die Jahrzehnte sorgt?
  • Oder ist es am Ende ganz schlicht das beste Rasurergebnis durch Optimierung aller Faktoren von Schaum bis Klinge?

...oder seid ihr einfach dem Sammelvirus verfallen ( Eigenleben dieses) – ähnlich wie manche im Uhren oder Parfüm Thread? :rofl
 
Also bei mir wäre die Sache eigentlich einfach: Mit meinem unkomplizierten Bart würde auch ein Elektrorasierer rund 96 % der Arbeit nach meinen Bedürfnissen erledigen, oder auch Rasiergel und Systemrasierer– das hat früher ja auch einige Zeit irgendwie funktioniert.

Trotzdem bin ich bei der klassischen Nassrasur geblieben, weil bei mir mehrere der genannten Punkte zusammenkommen. Das Ritual, die tollen Düfte (muss nicht mal der komplexeste sein, einfach Cella Mandel/Kirsch oder Proraso Rot macht mir schon Spaß)
oder auch Hautgefühl z.b. mit Menthol, das Rasurerlebnis und auch ein Stück weit der Nachhaltigkeitsgedanke, Preis-Leistung, etc spielen alle mit hinein.


Wie sieht das bei euch aus? Was war der ausschlaggebende Grund, warum ihr der klassischen Nassrasur treu geblieben seid?
 
Elektrisch war mir von Anfang an zu ungründlich. Dann fing es mit Synthie und Dosenschaum (Speick, der ist gar nicht mal so schlecht) an. Wenige Jahre später kam dann ein Pinsel ins Haus, weil ich kein Bock hat, mir die Finger einzusauen. Mit welcher Seife ich begonnen habe, weiß ich nicht mehr. Hab dann irgendwann eine unbeduftete Seife bei Douglas entdeckt. Die hatten die immer irgendwo in der Schublade versteckt und ich musste fragen; ging aber in jedem Douglas. Keine Ahnung, welche das war. Irgendwann habe ich begonnen im NRF zu recherchieren, weil mein alter Mühle und mein Kaufhof-Pinsel an Altersschwäche starben. Dann kam mein erster Shavemac (D01, der jetzt gerade beginnt, sein Leben auszuhauchen) hinzu, ich begann mit der Hobelei und hatte plötzlich keine eingewachsenen Haare mehr. Der Rest ist Geschichte.
 
Ganz klar: Die riesigen Einsparmöglichkeiten! :flucht1

Ernsthaft:

1. das Ritual - Wellness und Me-Time

2. das Ergebnis:
  • sanfte und langanhaltende Glätte
  • keine eingewachsenen Haare mehr

3. das „Drumherum“:
  • Sammelvirus
  • Ausleben meines offenbar vorhandenen Prepper-Gens auf einem noch einigermaßen gesunden Spielfeld
  • nettes Umfeld Gleichgesinnter hier im Forum und mittlerweile auch auf anderen Kanälen (lauter Anfixer unterwegs)
 
..ich kenn es nicht anders. Ich rasiere mich schon IMMER nass. Von Papa so gelernt. Mit Pinsel und anfangs Palmolive. Begonnen hab ich mit einem Wilkinson Duplo. Iwann kamen dann die Gillette Sensor, Sensor Excel, Mach 3 dann Fusion..... Weil eigentlich der Mach 3 sehr gut ist, der Fusion aber diese Trimmklinge hat, hab ich mir iwann den Wilkinson Classic Hobel gekauft um die Koteletten sauber zu bearbeiten. So als Alternative zum Fusion. Dann die Frage - wie rasiert man sich eigentlich mit diesem Hobeldingsda.. :lol So kam ich zur Hobelei. Dosenschaum war nie ein Thema, weil ich da mehr Schaum an den Fingern als im Gesicht hab. Sowas kann ich nicht leiden, iwas an den Fingern haben :lol. Mit verschiedenen Rasierseifen und Cremes hab ich schon immer gern experimentiert. Aber erst durchs Forum bin ich in den Kaninchenbau :rofl:flucht1
 
Mein Vater war ein Elektrorasierer; ich konnte mich nie richtig damit anfreunden. So begann ich von Anfang an mit der Nassrasur mittels Systemrasierer. So habe ich mich über Duplo, Contour, Sensor, Excel, Mach3 ...... zu immer mehr Klingen hochgedient.
Die Sache mit dem Dosenschaum war mir schon immer etwas suspekt wegen des Mülls und ich bin auf Florena Rasierseife und Pinsel umgestiegen, die nach der Wiedervereinigung auch in westdeutschen Regalen zu finden war. Bald schritt die Evolution voran und ich verwendete Seife. Tabac Original war die erste, die auch zum bereits verwendeten Rasierwasser (das schon mein Opa und Vater verwendeten) passte. Spät schwenkte ich auf die Harris im Tiegel um, die mir noch etwas edler erschien.
Und dann nach vielen Jahren und immer mehr Klingen haben mich die Systemrasierer zum Nachdenken gebracht. Funktioniert haben sie bei mir, aber die Klingen wurden immer teurer und es entstand viel schlecht recyclebarer Müll.
Und so kam vor 7 Jahren der erste "klassische Hobel" ins Haus. Nach einem kurzen Probieren mit dem Wilkinson classic kam dann der R89 ins Haus. Und mit dem verwandelte sich Rasieren von einem notwendigen Übel zu einem Ritual. Und es macht heute noch Spaß und wurde zum Hobby.
Bei all den Seifen, Hobeln, Klingenvorräten etc. wurde der Aspekt des Einsparen ins andere umgekehrt.
 
Als Jugendlicher (ist ewig lange her!) hatte ich Akne zum Fürchten. Nicht ein paar Pickel, nein, das ganze Gesicht und Oberkörper übersäht mit diesen ekligen, eitrigen Pusteln. Da mit einem Hobel rasieren zu wollen, und das als Beginner, hab ich zwar versucht, endete aber im Gemetzel. Mit so einem komischen Philishave mit so drei Drehköpfen ging es man gerade so.

Als die Akne etwas nachließ, habe ich es mit den gerade aufgekommenen Systemrasierern und Dosenschaum probiert, irgendwie fand ich diesen e-Brummer furchtbar. Der Gillette G II und Sprühschaum ging gut und ich habe den viele Jahre benutzt.

Irgendwie schlägt mein Herz für alte Sachen, mechanische Uhren, als Kind die Dampfmaschine, später privat die Siebträgermaschinen. Erstens trinke ich sehr gern und viel Kaffee und zweitens dampft und zischt es, Manometer… Spielzeug für den großen Jungen! Und da gab es dann im Kaffeenetz mal einen Thread über die Hobelrasur. Und da selbst die GII-Köpfe inzwischen sauteuer waren, das Ganze zudem diesen gewissen Old Touch versprühte, dachte ich mir, versuch das mal.

In Wolfsburg gab es vor 20 Jahren noch ein Elras-Geschäft mit Rasurartikeln. Einen Merkur 38c mit blau anodisiertem Griff und einem Päckchen Merkur-Klingen, einen Dachspinsel und einen Speickstift gekauft und das große Sparen konnte beginnen!

Tja, gut, eine Ersparnis hat sich nicht eingestellt. Aber Spaß bringts! Das kontemplative Ritual des Einschäumens, die genussvolle Rasur, das fast immer perfekte Ergebnis, dann eins der vielen schönen Aftershaves auftragen, das ist schon toll.

Und natürlich üben diese etwas archaischen Werkzeuge wie Naturhaarpinsel und Hobel schon eine große Faszination auf mich aus. Und da mir schon eine ziemliche Nerdhaftigkeit zu eigen ist, bin ich neben der eigentlichen Rasur der Beschäftigung mit diesen Dingen verfallen.

Den Kopf schütteln muß ich nur, wenn in Nassrasurforen der Aspekt des Umweltschutzes durch Müllvermeidung aufkommt. Die ein oder zwei Systemköpfe pro Monat, die im Hausmüll landen und verbrannt werden, sind wohl nicht das ganz große Problem. Da möge sich jeder überlegen, ob das Einfliegen von Rasurartikeln im Übermaß aus den USA oder China nicht vielleicht doch etwas umweltschädigender ist. Und was Plastikmüll anbelangt, einfach mal den Inhalt des Einkaufswagens im Supermarkt oder den Inhalt der Wertstofftonne ansehen, dann relativiert sich das. Wer da etwas tun möchte, findet größere Hebel.
 
Ich habe mich über 40 Jahre lang elektrisch rasiert.Ich kannte es eben nicht anders.Irgendwann keine Lust mehr
auf dieses Ausputzen des Scherkopfs,den Staub der Barthaare darin,gründlich war es sowieso nicht.
Irgendwo etwas über Rasierhobel?? gelesen,es mit einem Mühle R89 probiert und bei der Nassrasur geblieben.
Was mir besonders gefällt sind die unzähligen Düfte der Rasierseifen/Cremes und Aftershaves.
Würde mein Tag nicht mit der Nassrasur beginnen,mir würde etwas fehlen.
 
Mir wurde von meinem Vater auch nur die Rasur mit dem Elektrorasierer beigebracht. Hier war das Ergebnis aber immer ungründlich und/oder unsanft, weshalb ich mich durch mehrere Modelle durchprobiert habe. Erst bei der Kombination Phillips Oneblade + Cremo Shaving Cream wurden die Ergebnisse einigermaßen zufriedenstellend. Dann wurden mir plötzlich immer häufiger die Werbungen von Störtebekker online angezeigt. So habe ich zum ersten Mal über Hobel gehört, und dass heutzutage immer noch Rasierseife und Rasierpinsel genutzt werden. Das hat mich sofort sehr interessiert, die weil ich generell gerne "die alten Sachen" mag. Störtebekker war mir zunächst jedoch zu teuer, also habe ich zu den Produkten aus der Drogerie gegriffen: ein KCG, ein Müller Synthie und eine Wilkinson Seife. Die ersten Rasurversuche waren zwar alles andere als sanft, aber weil ich nach einer Rasur gegen den Strich erst herausgefunden habe, wie glatt man die Haut eigentlich bekommt, bin ich dennoch dabei geblieben. Außerdem hat die Rasur auch zum ersten Mal Spaß gemacht. Dann kam ich auf dieses Forum, habe die unendlichen Weiten an Verschiedenen Seifen, Hobeln, Klingen und allen anderen Utensilien kennengelernt und habe einfach Spaß am Ausprobieren und Sammeln gefunden. Als dann der Kaninchenbau Rasiermesser mit allem drum und dran dazukam, war es dann ganz um mich geschehen.
 
Mein erster Ansatz von den langjährig genutzten Systemies wegzukommen, war in erster Line der Preis für die Wechselköpfe und das verstopfen der Zwischenräume. Den nicht recyclebare Plastikverbundmüll zu vermeiden, war eine positive Nebenerscheinung, was bei näherer Betrachtung dann auch die Schaumdosen betraf.
Die Suche nach der Exitausstattung brachte ein gewisse Ansammlung mit sich, die ich aber veräußern konnte.
Die Softwaresuche dauerte etwas länger, da die Duftauswahl ja ein vielfaches der möglichen Hobel darstellt.
Der Wechsel zu den Rasiermessern war etwas kostenintensiver, da ich u.a. mit Breite und Schliffform mehrere Faktoren zu beachten hatte. Aber auch hier gelang es (nach Bestandsreduzierung) ein gesundes Maß zu erreichen.
Was hat das mit dem "hängen bleiben" zu tun?
Es ist die Freude am experimentieren, was sich wie anfühlt. Jeder Versuch, der eine neue (positivere) Erkenntnis brachte, war ein Puzzelteil zum gesamten Erlebnis Nassrasur.
Mittlerweile habe ich meinen Bestand soweit im Griff. Ich verfalle nicht in die Sammelwut, es herrscht aber auch kein Minimalismus vor. Ich kann jede Woche ein anderes Set zurecht legen, was mir Freude macht. Durch die möglichen Kombinationen wird es nie langweilig.
Was mich bei der Messerrasur festhält ist der Wunsch danach, den ich schon als Jugendlicher hatte. Als großer Westernfan, der ich schon immer war, haben mich die Barbershop Szenen besonders fasziniert.
Letztendlich ist es das archaische Gefühl, wenn ich das Rasiermesser über die Haut ziehe. Der cremige Schaum, dessen Duft mich umhüllt. Das erfrischende Gefühl des Aftershaves und das sanfte duftige Talkumgefühl, das als Abschluß zurückbleibt.
 
Ich bin auch von den Elektrorasierern gekommen. Das hat auch sehr gut funktioniert, hatte über 10 Jahre einen Philips und davor einen Braun. Die Elektrorasierer sind einfach in der Anwendung und können auch auf Reisen problemlos mitgenommen werden ohne viel Platz im Koffer zu benötigen. Ich habe mich immer trocken ohne Schaum oder sonst was rasiert. Das ging schnell und hat vollkommen zufriedenstellende Rasuren gebracht. Was mich aber mit der Zeit gestört hat, war das die Rasierköpfe auch beim Elektrorasierer relativ schnell abgenutzt waren bzw. das die Rasur Dauer je älter der Rasierkopf war deutlich zugenommen hat. Mit einem neuen Kopf war ich in unter 2 min. fertig und für einen Elektrorasierer glattrasiert. Bei einem Kopf der schon 1,5 Jahre +X auf dem Buckel hatte, hat die Rasur dann auch schon mal 4-5 Minuten gebraucht, um ähnlich glatt zu werden. Als ich dann irgendwann für meinen Philips der mal über 400 Euro gekostet hat keine Ersatzteile mehr bekommen hatte, bin ich auf die Nassrasur gewechselt.

Anfangs mit einem Fusion5 und Dosenschaum. Hat auch super funktioniert und es kamen die Ersten Aha-Erlebnisse, wie viel glatter eine Rasur doch sein kann. Das hat dann auch erst mal eine Zeit gut funktioniert, bis mal wieder Klingen nachgekauft werden mussten. Dann habe ich mal gezielt nach Alternativen im Netz geschaut und bin schnell auf den Hobel gestoßen. Das hörte sich für mich als die Perfekte Alternative zu den Systemis an.

Der Hauptgrund zum Umstieg auf den Hobel war ganz klar um kosten zu Sparen. Es hat sich aber schnell rausgestellt, dass man das Geld jetzt einfach nur für was anderes ausgibt und es eher teurer geworden ist.

Viel entscheidender das ich bisher auch der Hobelrasur treu geblieben bin und auch denke das es zukünftig erstmal so bleibt sind dann folgende Punkte:
  • Das Ritual an sich, Schaum mit dem Pinsel aufschlagen, drei Durchgänge, Aftershave auftragen etc...
  • Me-Time, ich freue mich jeden morgen auf die Rasur, dass sind dann einfach 15-20 Min. für mich.
  • Verschiedene Seifen, Klingen oder Hobel auszuprobieren. Man kann seinen Spieltrieb freien lauf lassen, um das Maximum herauszuholen.
  • Das haut Gefühl nach einer sanften und grünlichen Rasur, da ist der Hobel bisher noch unübertroffen.

Ich finde wer einmal richtig mit Seife und Pinsel umgehen kann, der möchte keinen Rasierschaum mehr haben, so geht es mir zumindest. Selbst wenn ich irgendwann mal wieder zum Systemi wechseln sollte, der Pinsel und die Rasierseife werden bleiben. Der Umweltgedankte schwingt natürlich auch ein wenig mit, mit Systemklingen und Dosenschaum fällt schon sehr viel vermeidbarer und schlecht recycelbarer Müll an. Dieser Punkt allein würde mich aber nicht bei der Hobelrasur halten.
 
Eine wirklich gute Frage.
Ich rasierte mich mit dem Aldi Systemrasierer 3 Klingen, da 5 Klingen unter meinem Riechkolkben nicht gut funktionierte und ab und an elektrisch, wenn ich keine große Lust auf Dosenschaum und Aufmerksamkeit beim Rasieren hatte. Eine Pflichtübung am Morgen mit Dosenschaum und einem Durchgang von Nord nach Süd. Ferdisch! Ein Hang zu Aftershaves und gutem Duft hatte ich schon immer, ohne dass diese teuer sein mussten. Riecht gut oder nicht...
Durch irgendeinen Zufall sah ich eines der Videos von "glatt- rasiert", in dem Jörg diese komischen Hobel mit Equipment in verschiedenen Preiskategorien vorstellte. Da kam mir in Erinnerung, dass sich Großvater und Vater mit diesen Dingern rasierten. Schon als Kind fand ich diese Butterfly Hobel hoch interessant . Weil Jörg aber den King C Gillette, nicht aber den Wilkinson Edger empfahl, kaufte ich mir diesen zum Probieren. Klar, es gab ein paar Cuts und Rasurbrand, aber durch Anschauen der Technik ( mit-quer-gegen) stellte ich fest, dass die Rasuren viel glatter waren, was mir gefiel. Erst recht gefielen mir Rasiercreme und Seife (Nivea ind Wilkinson) und Pinsel ( Wilkinson Synthie). Es dauerte nicht lange und holte mir doch den Edger. Furchtbar! Cuts und Rasurbrand wie Hölle. Hätte ich ihn damals als Erstes gekauft, wäre ich sicher nicht dabei geblieben! Das Interessante: in den Videos sah ich, dass es x Rasierhobel und Seifen, Cremes und Pinsel gab. Auf Kleinanzeigen verkaufte dann jemand 5 Hobel ( Merkur 34C, Edwin Jagger DE89, Fine Marvel, Yaqi The Final Cut, Mühle R89) im Paket für 85 € . Nach Studium der Hobel mittels Videos schlug ich zu. WER WAR DAS??? DER WAR BESTIMMT HIER AUS DEM Forum!!! :hinterherjagen1
Sogar verstellbare Hobel gab es. Der Hammer! Und das machte so viel Spaß, dass ich dabei hängen geblieben bin.
Gerade nachgeschaut: 55 Rasierhobel, 20 Pinsel, 51 Seifen/Cremes, 93 Aftershave/ EdC/ EdT, 24 ASB/ Cremes(!) und 1600 Klingen später bin ich immer noch dabei.
Ich brauche also dringend Hilfe! Ich dachte mal, dass es hier im FdR Hilfe gibt. Aber die dealen hier mit dem Zeug und fixen an! Also große Vorsicht!!!
 
...ich hab einem jungen Padawan den Wilkinson Edger vermacht mit deinem NOM Dachs und der ist totaal happy damit. Kein Rasierbrand - keine Cuts.
Total im Reinen mit dem Ding daumenh!
Nur so als Randnotiz.... ;)
 
Ich bin jetzt in meinen 40ern.


Vor 25 Jahren war mit Elektro alles gut. Der zarte Flaum war gleich gemäht. Dann wurde der Flaum zur Borste. Das war dann nicht mehr gründlich genug.

Dann kam Systemie und Dosenschaum. Der Schaum war nie wirklich gut. Trocknete stark aus. Rasurpickel und ein Truthahnhals waren die Folge.
Dann kam für lange Zeit Seifenstick oder Rasiercreme mit Pinsel und Systemie. Das war soweit in Ordnung. Mach 3 war mein Mittel der Wahl.

Dann folgten einige Jahre Vollbart.

Das wurde mir aber dann zu blöd. Vor etwa vier Jahren zog der erste Hobel ein. Der hat sich karnickelartig vermehrt... here we ate...
 
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